Öl im Testo - reif für den Schrott?

Da gibts noch genug Möglichkeiten für Undichtigkeiten: Ein Schrader ist nicht 100% dicht und ein Ventildrücker auch nicht. Besser wäre, Ventildrücker abmontieren und Kappe mit Drehmoment aufzudrehen.

Wichtig ist, dass du bevor du aufdrehst, erst wieder das Testequipment evakuierst.

Ein Vakuumtest ist eh nur ein Hinweis auf Dichtigkeit. Es gibt Undichtigkeiten, die siehst du nur bei Überdruck. Aber im DIY-Bereich ist das schonmal in gute Möglichkeit, die man nutzen sollte, um sich eine gewisse Sicherheit zu verschaffen. Zusätzlich dann noch einen Drucktest.

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Ein EXTREM guter Wert :+1: Sollten dann weniger als 3 Pa sein :wink:

Ich kam damals auf 7,6 - was auch schon sehr gut war:

Aber mit einem Schlauch und ggfs. schlechterer Pumpe.

Ich würde jedenfalls wenn´s "egal" ist das ganze nach der Zeit wiederholen, weil ja ev. noch irgendwo Restfeuchtigkeit war die jetzt weg ist. Und nach dem 2. Mal stehen lassen erst die Messstrecke maximal evakuieren und dann erst die Anlage mittels Drücker öffnen und ablesen.

Wieso ist das relevant wenn mit dem Testo (552?) gemessen wird?

Weil der Druck auch von der Temperatur abhängt: p = m x Rs x T / V

Angenommen die evakuierte Anlage ist dicht. Dann ist die Masse konstant (es strömt ja kein Gas hinzu). Das Volumen ist ebenfalls konstant. Die spezifische Gaskonstante ist für jeden Bestandteil der Restluft auch konstant. Wenn sich die Temperatur ändert, dann muss sich auch der Druck ändern.

Praktisch: 35 °C sind 308 K, 20 °C sind 293 K. Wenn die Anlage morgens bei 20 °C evakuiert wurde und sich mittags auf 35 °C aufheizt (incl. der Leitungsanteile innen), dann sind das 5%. OK, da wird wohl niemand in Panik verfallen und die Anlage für undicht halten ...

Ok, danke. Aber ist das letzlich relevant bzw. wieviel ändert sich das wenn man ohne große Temperaturunterschiede misst?

Ich hätte jetzt angenommen, dass gerade im Vakuum (=fast keine Luft mehr) hier kein großer Unterschied mehr sein kann :thinking:

Ich habe meinen Beitrag gerade ergänzt. Nein, der Einfluss ist bei den derzeitigen Temperaturschwankungen nicht so hoch. Wenn sich der Druck von den genannte 20 µmHg auf z.B. 50 µmHg oder mehr erhöht, dann muss das andere Gründe haben.

Die Temperaturen muss man in Kelvin angeben, daher sind das eher kleine Änderungen.

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Interessante Überlegung, die ich bei Vakuum so noch nciht angestellt habe.

Hab mal die KI drauf losgelassen:

  • Ausgangssituation: 10 Pa und 20 Grad
  • Dann sind es bei 35 Grad 10,51 Pa.

In der Praxis nicht relevant, aber theoretisch interessant. Die Sache scheint auch linear zu bleiben, hat man 100 Pa Enddruck bei 20 Grad, wären es 105,1 Pa bei 35 Grad.

Ja, sehe ich auch so - danke an @sol59ar - hatte ich bisher nicht "am Schirm".

Aber gleichzeitig gut zu wissen, dass es praktisch quasi keine Rolle spielt. Wenn man aber "das letzte Bischen" Vakuum erreichen will - sollte man es im Hinterkopf behalten um sich nicht zu wundern.

Vielen Dank auch noch an @syntetic der die Ratschläge angenommen hat und mit fixen Leitungen evakuiert hat. Man siehr sehr deutlich, welchen enormen Unterschied das macht :+1:

Gerade in dem Punkt gab es ja in letzter Zeit auch "Extremfälle" die stur behauptet haben, ihr "Profischlauch" wäre 100% dicht und kann keinen Unterschied zur Leitung machen...

Auch die KI wirkst sich nach meinem Empfinden in letzter Zeit extrem negativ auf das Forum aus, die Leute scheinen tw. der KI und youtube mehr zu "glauben" als wenn ihnen hier etwas geantwortet wird - was dann um so schlimmer ist und wird wenn im Forum Unsinn geschrieben wird. Die KI zieht ihr "Wissen" bei DIY meinem Vernehmen nach großteils aus Foren (einfach mal ausprobieren, bei Klima kommt zb. sehr oft dieses Forum vor) - kann das was sie da zieht aber nicht interpretieren und nicht richtig von falsch unterscheiden...