Nulleinspeisung für kleines EFH

Wenn’s dir Module parallel verschaltest musst du den maximalen Eingangsstrom deines WR im Auge behalten.
Auch wenn der noch gleich so krisch ist wie die maximale Spannung gibt es auch da Grenzen. Sonst raucht es mal kurz und der WR verabschiedet sich.

Hat von euch schon jemand mit den SOYOSOURCE mit einem 48V Netzteil betrieben, falls man sein Überschussstrom von einer bereits vorhandenen 5KW PV-Anlage in den Batteriespeicher vom SOYOSOURCE speichern möchte, oder sind die Verluste zu hoch?
Wenn ja, welches Netzteil würdet ihr empfehlen?

Kannst du deine Idee genauer beschreiben? Im BAT-Modus (Batterie-Inverter) ist es dem Soyosource egal, wer die Batterie gefüllt hat (separater MPPT-Solarladeregler oder ein Ladegerät). Hauptsache es steht ein Akku zur Verfügung, aus welchem der Inverter die Energie nehmen kann.

Danke für die Rückmeldung, was würdest du empfehlen, Netzteil an MPPT-Regler anschließen oder das Netzteil direkt an die Batterie ohne MPPT?
Oder gibt es ein regelbares Netzteil, das ich koppeln kann mit einem Lesekopf am Stromzähler, der mir die Ladeleistung regelt (Sonoff BasicTasmota).

Hat von euch schon jemand mit den SOYOSOURCE mit einem 48V Netzteil betrieben, falls man sein Überschussstrom von einer bereits vorhandenen 5KW PV-Anlage in den Batteriespeicher vom SOYOSOURCE speichern möchte, oder sind die Verluste zu hoch?
Wenn ja, welches Netzteil würdet ihr empfehlen?
Verstehe ich nicht.

SOYOSOURCE stellt verschiedene Elektronik her, aber du meinst wohl die GTIL 500W/600W/1000W/1200W Netzwechselrichter von denen.

Der hat keinen Akku, der wandelt Solarstrom in Netzstrom.

Er kann an Stelle des Solarmoduls an einem Akku arbeiten, aber er lädt den Akku nicht.

Ein Netzteil taugt zum Laden eines Akkus nicht, denn der Akku gönnt sich zu viel Strom, das Netzteil schaltet ab. Man braucht ein STROMBEGRENZTES Ladenetzteil aka Akkulader dafür.

Bloss arbeiten die von den 230V des Netzstroms aus, und du möchtest sie aus dem Strom der 5KW PV Anlage speisen. Dazu braucht man eine Regelung, die nur genau so viel Strom in den Akku lädt, wie die PV erzeugt. Übliche Akkulader sind nicht steuerbar.

Zudem hättest du:
PV Panel
5KW PV Wechselrichter, Volleinspeisung was die Sonne bringt
Akkulader, vermutlich von PV Leistung gesteuert
Soyosource Wechselrichter, vermutlich eigenverbrauchgesteuert
quasi 3 Wandler hintereinander die alle Verluste bringen, und selbst wenn steuerbar, nicht so genau steuerbar wären.

Klingt wie grober Unsinn.

Mit 5kW PV, kommt ja wohl nur der MP2 48/5000 in Frage um deinen Eigenverbrauch zu optimieren.

So guten Abend liebe Gemeinde.

Endlich finde ich mal wieder Zeit mich hier zu Wort zu melden.

In der Zwischenzeit ist viel passiert… hab viel gearbeitet… und habe meine Anlage soweit im Testbetrieb laufen! Und ich muss sagen, soweit funktioniert alles! :sweat_smile::joy:

Aus den ganzen Plänen und Ideen ist schlussendlich eine Anlage entstanden mit einem lifepo4 :battery: und eine Nulleinspeisung mit der ESP Steuerung.

Im Detail habe ich günstig 16 Lifepo4 Zellen mit 200Ah gekauft. Ob und wieviel Kapazität die tatsächlich haben, kann ich nicht sagen, da sie gebraucht waren.

Dann habe ich mit Dünnschichtmodule gekauft, 2 in Serie und Rest parallel geschaltet. Angefangen mit 8 Stück aufm Gartenhaus und weitere Folgen auf der Garage und Carport. Sodass ich auf insgesamt ca. 3,6kwp komme.

Laderegler habe ich die Günstigen von PowMr genommen. Aktuell 2 Stück, werden aber mehr…

Und als Wechselrichter habe ich aktuell 2 von soyo source laufen und sollen aber insgesamt 3 werden.

Die Steuerung der ganzen Geschichte übernimmt die selbstgebaute ESP Einheit und diese wird mit Daten aus dem Schaltschrank von einem
Shelly 3em gefüttert. Da habe ich es mir einfach gemacht :smiling_face:


Aktuell bin ich noch am testen in Sachen Einstellungen und ob der Akku auch für mein Vorhaben, mein Haus autarker…zu betreiben, aufgeht.


Was ich jetzt schon festgestellt habe ist, dass die ESP Steuerung mit dem Induktionsherd in unserer Küche nicht mitkommt. Der ESP senden alle 3 sec Daten bzw. Die Werte die eingespeist werden. Der Herd wechselt aber zwischendurch sekündlich die Leistung und das scheint für die Steuerung einfach zu schnell zu sein, da er einfach nicht mitkommt….

LG

Hallo zusammen,

Ich möchte hier auch mal meine Solaranlage vorstellen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich schon mit der Optimierung der Anlage für mein Einfamilienhaus.
Der letzte Stand der Dinge (seit Juni 22) sind folgende Komponenten:

1KW Solarzellen in gemischtem Aufbau; teils in Serie, teils parallel, Leerlaufspg ca.45V
EPEVER-Laderegler XTRA 3210N (100V/30A) mit Bedienteil
Wechselrichter Soyo Source GTN 1000 WiFi Lim 24, 21-45V, 230V 700W
AGM Bleiakku 2x Banner Running Bull AGM 92Ah 850A 12V in Reihe zu 24V
Shelly 3EM WLAN-Modul, Strommessung mit Sensoren in der Hausverteilung
ESP8266 (WEMOS D1 mini) mit RS485TTL am Lim. Eingang des Soyo

Nulleinspeisung stand bei meinen Überlegungen immer an erster Stelle! Ich betreibe die Anlage im Pufferbetrieb, d.h. die ges. Solarenergie geht über den Laderegler; entweder in den Akku oder in den Inverter.
Der Inverter liegt direkt an der Batterie und arbeitet im Batterie- Limiterbetrieb; d.h. erst bei 27V schaltet sich der Inverter zum Einspeisen ein und bei 24V wird der Inverter wieder abgeschaltet. Damit wird eine zu starke Entladung des Akkus vermieden. Auch die dabei max. abzugebende Leistung habe ich eingestellt auf 500W. Diese Einstellungen werden im Soyo- Menü vorgenommen. Tagsüber gibt es also eine Vorrangschaltung für die Ladung des Akku!

Während der Sonnenphasen läuft der Inverter im Pufferbetrieb und wird durch den Limiter an der RS485 Schnittstelle so begrenzt, dass eine Nulleinspeisung besteht. Zu dem Zweck werden die Daten des Shelly 3EM (sitzt in der Unterverteilung) per WLAN an den ESP 8266 WEMOS (Kellerraum) weitergeleitet.
Eingestellt wurde von mir eine ungefähre Grundlast für die Einspeisung, so dass der Energieüberschuss, der automatisch tagsüber entsteht, in den Akku geht. Am Abend, wenn die Sonne weg ist wird dann der Akku automatisch wieder vom Inverter unter Berücksichtigung der Nulleispeisung bis auf die 24V entladen.
Die Anlage läuft bisher sehr zuverlässig; aber einige Baustellen hab ich noch; den AGM-Akku müsste ich mal ersetzen gegen LiFepo und die Cloudabhänigkeit des WiFi-Dongles vom Soyo gefällt mir nicht.

Ein Problem kann es bei der Erst-Inbetriebnahme dieses Inverters geben:
Es wird eine soyosource- Ap Vers. 1.3.2 benötigt. Wenn man aber ein neueres Android-Handy besitzt mit Android 11 oder 12, dann funktioniert die Ap bis heute nicht! Dies habe ich im nachhinein vom Service in China erfahren! Ersatzweise kann man nach der ersten Inbetriebnahme mit einem anderen, älteren Handy, den Inverter dann über die Browserseite soyo-dg.com erreichen.

Die 24-27V Betriebsart war für meine Bleiakkus nach nur wenigen Monaten messbar schädlich.

Jetzt schonenderes zyklische Verfahren das nutzbare Kapazität,Wirkungsgrad und Lebensdauer von Bleiakkus steigert.

Brandneues Ladeverfahren weitestgehendst abgekupfert. :grin:

Hallo,

Welche Betriebsart wäre denn besser?? Für gute Vorschläge bin ich immer zu haben...

Herkömmliche PKW C100 85Ah EFB Bleiakkus 24V 170Ah ca. 2Jahre alt mit bereits ~550 Ladezyklen, genutzt werden täglich 1,5 von 4kWh Kapazität, eingespeist werden Abends konstant 250Watt bei Dämmerung, über 600-700Watt wird am Tag geladen.

Laden
Meist Täglich bis 27V mit 18A, danach bis 29V mit 12A, unter 3A dann Spannung hoch bis max 4,4A, nach einigen Minuten werden 31V erreicht, und wieder zurück auf 27,5V.

Bleiakkus im Gartenhäusern lade ich anders.

Das ganze Temperaturkompensiert.
Mit LFP Akkus wäre es einfacher für dich.
AGM werden so nicht lange halten. :angel:

Hallo,

Das diese Akkus für mich generell nicht die beste Lösung sind hab ich ja schon oben beschrieben. Aber die Akkus waren vorher in einem Wohnmobil.
und ich hab sie sehr günstig bekommen. Sie hatten noch 96% ihrer Kapazität.
Werde mal beobachten wie sich die Kapazität in der nächsten Zeit entwickelt...

Für Wohnmobil OK, aber zyklisch sehr schwieriges Handling.