Ich denke mal dass es am "einfachsten" ist, wenn du das mit einem großen Regenwassertank machst. Ergo Feinfilter fürs Regenwasser. Dann rückspülbarer Sedimentfilter und Aktivkohlefilter und UV-Desinfektion. 1 Person ca. 750l. Das ist nicht viel als Tank. Kommst dann ein Jahr aus (NUR TRINKEN!).
Regenwasser lagern? Wenn das kalt im Keller oder in nem Erdtank ist, dann sind da knapp 10°C. Das Wasser wird ab und zu umgelaufen mit ner UV-Lampe, damit sich da nichts bildet.
KI sagt:
Das brauchen Sie: Eine 2,5-Liter-Glaskaraffe und ca. 200–300 Gramm rohen, unbehandelten Maerl (Lithothamnium calcareum / Algenkalk) oder kleine Marmor- bzw. Calciumcarbonat-Steine (gibt es im Aquaristik-Bedarf oder Baustoffhandel als reines Naturprodukt).
Damit es remineralisiert wird, weil Regenwasser wohl ein wenig sauer ist vom PH-Wert.
Die ICP-MS Analyse ist ganz nett, zeigt aber letztlich nicht viel mehr als die Zusammung des Hausstaubs und daß der Wärmetauscher wohl nicht sonderlich viel über Korrosion abgegeben hat. Gesundheitlich nicht relevant. Da würde mich eher das Spektrum an Mikroorganismen interessieren. Am meisten Vertrauen hätte ich wohl zu so Wasseraufbereitungs Tools aus dem Outdoor Bereich. Vielleicht gibts da auch Tabletten zum mineralisieren. Meine KI meint die ersten Tage einfach bischen (Meeres)kochsalz zufügen, hat mir jetzt ohne größeren Aufwand aber auch nur Links zu irgendwelchen Internetseiten als Quellen geliefert.
Schon wieder das mit dem destillierten Wasser. Du kannst nur reines destilliertes Wasser trinken und es passiert dir gar nichts. Es sei denn, du hörst auf zu essen. Nur dann wäre das auf lange Sicht gefährlich, oder du würdest eine immense Menge trinken. Beides stufe ich als eher unwahrscheinlich ein. Also brauchst du auch keine Mineralientablette. Das mit den Mineralien ging eher um Geschmack.
Für einen gesunden Erwachsenen (ca. 70–75 kg) wird es akut gefährlich, wenn innerhalb weniger Stunden etwa 3 bis 6 Liter Wasser getrunken werden, ohne dass Nahrung aufgenommen wird. [1, 2, 3]
Dabei spielt es medizinisch fast keine Rolle, ob es sich um destilliertes oder normales Leitungswasser handelt. Die eigentliche Ursache für die Lebensgefahr ist nicht die Reinheit des destillierten Wassers, sondern die schiere Flüssigkeitsmenge in zu kurzer Zeit, die zu einer sogenannten Wasservergiftung (Hyponatriämie) führt. [1, 2, 3, 4]
Wenn du täglich 2,5 Liter destilliertes Wasser trinkst und absolut nichts isst, begibst du dich in ein klassisches, strenges Wasserfasten. Das ist über wenige Tage für einen gesunden Körper machbar, birgt aber ab Tag 3 bis 5 rapide steigende gesundheitliche Risiken durch den Osmose-Effekt im Zusammenspiel mit Mineralstoffmangel. [1]
Wenn du täglich 2,5 Liter destilliertes Wasser trinkst und dich dazu völlig normal ernährst, ist das für deinen Körper absolut harmlos. Es besteht in diesem Szenario keine gesundheitliche Gefahr.
Wie geschrieben, die Menge musst du erst einmal schaffen, also 3-6 Liter in kurzer Zeit. Andernfalls dürftest du tagelang nichts essen. Dann hättest du mit destilliertem Wasser ein Problem. Andernfalls unbegrenzt.
Das wird aber schlecht schmecken. Deswegen ja oben der Vorschlag mit den Mineralien. Da kannst du bestimmt auch minimal Salz reintun. Aber wie geschrieben, wenn du wirklich was für "Notfall" haben willst, denke ich, dass das eine Idee wäre. Ganz generell davon, einen Regenwassertank zu haben für Toilettenspülung und auch für Hände waschen (Achtung, kein Trinkwasser! - Schild nicht vergessen), Waschmaschine. Dann hast du dort sowieso einen sehr großen Tank versenkt. Von dort dann die bessere Filterung in einen Tank im Keller mit ca. 1000l pro Person (reicht für ein Jahr und kann solange es in dem großen Tank Flüssigkeit gibt nachgefüllt werden).
Das ist jetzt wieder nur bekloppte Theorie. Aber du könntest ein mehrstufiges Leitungsnetz machen, wenn du wirklich wirklich Wasser und Energie sparen wolltest.
Trinkwassernetz für Dusche/Küche (nur TrinkwasserTank siehe oben)
Regenwasser für Waschmaschine,Garten (Tank siehe oben)
Grauwasser (Waschbecken, Dusche, Waschmaschine, Trockner) für Toilettenspülung (eigener Tank mit vielleicht ebenfalls 500l oder 1000l ohne Filtrierung aber nach einer gewissen Zeit Spülung. Kann auch mit Regenwasser gespült werden weil sowieso nur Toilette)
Dann gibts noch ungefähr 20 andere Ideen dazu wie man das reduzieren/vermeiden könnte.
Es ging ja um Notfall. Im Notfall hat man dann schon im Regenwassertank den Sedimentfilter drin. Und ggf. einen UV-Filter dran mit einer Pumpe die ab und an mal läuft zum durchnudeln damit es nicht steht. Und dann am Ende einen Aktivkohlefilter.
Wenn man das alles sowieso schon hat, dann kann man da auch zur Not das Wasser aus dem Trockner, Klimaanlage, Luftentfeuchter/Wäschetrockner jagen. Zur Not. Aber in der Not die Geräte zu betreiben ist nah an der Grenze der Dekadenz.
Man kann wohl die Aktivkohlefilter auch selber basteln. Um Kosten zu sparen. Und Strom, 4 Liter Wasser kosten 3kWh. (den Text da auf der Seite würde ich nur bedingt lesen)
Ich würde kein Kondenswasser nehmen, ich meinte nur, dass wenn der Regenwassertank zur Neige ginge, dass man dann das Kondenswasser sicher in den Regenwassertank füllen könnte, weil dieser sowieso schon einen Sedimentfilter und UV-Filter hat und man dann mit dem o.g. Gerät das Wasser durchnudelt und mit Aktivkohle filtert vor dem trinken.
Aber wie geschrieben, ICH hätte mehrere Tanks. Den Regenwassertank und einen separaten Regenwassertank der Vorrat zum Trinken bereithält und immer nachgefüllt würde. Der ist für Krisen. Man könnte sogar noch einen weiteren Tank nutzen und dort rein urinieren um dieses Wasser dann zu filtern aber wenn es schon so arg ist werden einem entweder die Lebensmittel oder die Munition ausgehen....