Hallo zusammen,
Wir würden uns sehr über ein Feedback freuen.
Wir wollten in unserem 60’er Jahre Reihenmittelhaus eigentlich eine LWWP mit FBH installieren, sind aber an Aufbauhöhe des Bodens, der Statik (Belastbarkeit des Bodens im OG) und dem Aufstellort der Außeneinheit gescheitert.
Da wir für den Sommer sowieso gerne eine Klimaanlage haben wollen, soll es jetzt eine Nordic Daikin Nepura RXTM40Aund eine Daikin 4MXM68A9 Multisplit zum Heizen und Kühlen werden. Die Fachfirmen, die bei uns waren, haben allerdings so unterschiede Ansichten über die Dimensionierung der Außen- und Innengeräte, dass wir völlig verunsichert sind.
Wir haben jetzt eine U-Wert und Heizlastberechnung durch ein Ingenieurbüro erstellen lassen. Es ergibt sich eine Normheizlast von 5443 (Incl. beheiztem Keller, den wir aber eigentlich vorerst nicht beheizen wollten) bei berechneten 40W/qm (siehe Bilder).
Sind 40W/qm bei einem durchschnittlich sanierten 60’er Jahre Haus wirklich erreichbar? Die Nachbarn haben im sanierten Zustand einen Gasverbrauch, der eher auf 60-80W/qm hinweist. Zudem haben wir im Gegensatz zu den Nachbarn im OG den Dachboden geöffnet und somit mehr Raumvolumen. Somit sind wir unsicher, ob wir uns auf diese vom Ingenieurbüro berechneten Werte verlassen sollten oder wir deutlich höher als 40W/qm liegen werden? Auf welcher Grundlage können wir die Außen und Innengeräte halbwegs sicher dimensionieren?
Wir haben uns eine Tabelle mit den Räumen gemacht mit 40 & 80Watt/qm und basierend auf diesen Werten die Außengeräte und Innengeräte gewählt (siehe Bilder). Da uns jetzt die Erfahrungswerte aus der Praxis fehlen sind wir ziemlich unsicher, ob das so ungefähr passt?
Wird die Nordic mit einem Innengerät im 45qm großen, offenen EG (nur ein Raum als Wohnküche mit offenem Treppenhaus is OG) genügen, oder brauchen wir besser noch eine zweite Anlage im EG? Gerade mit dem hohen Treppenhaus (7m) und wenn der Keller unter der Küche nicht geheizt wird?
Wieviel Wärme wird über das offene Treppenhaus ins OG ziehen? Wird das knapp und hilft es dann, mit einer Single Split den Keller zu beheizen?
Ist die Auswahl und Dimensionierung der Außengeräte und Innengeräte so sinnvoll? Wie groß ist das Risiko, dass die Geräte nicht ausreichend dimensioniert sind? Bzw zu hoch dimensioniert? Da es ein Reihenmittelhaus ist, heizen die Nachbarn ja quasi mit..
Ist die Multisplit im OG mit den 4 Innengeräten überhaupt sinnvoll?
Kinderzimmer und Bad sollten warm sein, wobei das Bad mit 4,5 qm auch sehr klein ist. Wenn wir die Badezimmertür offen lassen, könnte dieses Innengerät dann den hohen Flur mitheizen? Dann würden zumindest zwei Innengeräte von den 4 der Multisplit ähnlich viel laufen? Die anderen Zimmer (Elternschlafzimmer und Arbeitszimmer sollen kühler bleiben).
Besteht die Gefahr, dass das Multisplit Außengerät häufig taktet und was bedeutet das dann konkret? Hört man das dann innen oder ist dann „nur“ die Effizienz geringer?
Gibt es einen besseren Weg, die Räume mit LLWP zu beheizen? Welche Punkte haben wir übersehen?
Wir freuen uns über jeden Tipp, Feedback oder Erfahrungen!
Vielen Dank!
Sophie und Stephan



