ich denke über ein Balkonkraftwerk nach jedoch bin ich mir noch unsicher wie es ausgelegt werden soll.Ich habe einen jährlichen Stromverbrauch von 3800-4000 KWH und konnte einen mittleren Ruhestromverbrauch von ca 250 Watt über den Tag verteilt ermitteln.Ich dachte an 1000 Watt bzw 2000 Watt (2 bzw 4 PV Platten) mit oder auch ohne Speicher und wenn wie groß der Akku ausgelegt werden soll. Standort wäre die südliche Oberpfalz ausgerichtet wären die Platten optimal nach Süden bei 30-35 Grad Neigung Was sind eure erfahrungen oder Meinungen dazu würde mich sehr interessieren? Was macht sinn, was macht keinen sinn? Welche tools für die Kalkulation nutzt ihr?
Die Fläche, die du voll machen kannst oder willst, immer maximal voll legen. Je mehr Module du hast, desto mehr Ertrag hast du auch im Frühling, Herbst und Winter.
Ein Akku macht in meinen Augen immer Sinn. Die sind so günstig geworden, dass das ein nobrainer ist.
Ich würde auch mit 4 Modulen an die 2000W Modulleistung gehen und den Speicher nicht zu klein dimensionieren. Gibt mittlerweile gute Speicher mit 4 oder 5 kWh als einzelnes Modul, die man bei Bedarf auch einfach erweitern kann.
wobei ich es auch mit Speicher sinnvoll finde, etwas mehr O-W zu gehen, damit spreizt man die Erzeugung etwas mehr - der Akku wird etwas früher geladen und länger geladen (bzw. das Haus versorgt).
An sich macht man mit diesen neuen Komplettpaketen der “4000-5000er" Klasse von Anker oder Ecoflow nichts falsch. Das funktioniert Top, die Apps funktionieren einwandfrei, das ist echt Enduser-Sicher anzuschließen und ist preislich fair.
Derzeit muss die Akkugröße vor allem zu Geldbeutel passen. Technisch interessant wäre bei einem BKW durchaus auch ein 10-20 kWh Speicher, aber je mehr Speicher man hat, um so schlechter amortisiert sich das.
2kWh amortisieren sich heute recht schnell, 5kWh ist noch ok, darüber lohnt es sich oft nur noch, wenn man den Speicher selber baut. Fertige BKW-Speicher sind da noch zu teuer.