Hallo miteinander,
ich lese schon eine Zeitlang mit und bin recht angetan von dem geballten Wissen hier im Forum.
Zu mir als Person:
Ich bin gelernter (und bis zur Rente auch praktizierender ) Energieelektroniker und leider aufgrund eines Unfalls 2017 EU Rentner.
Aber das hält mich nicht vom Basteln (natürlich VDE konform ) ab und was ich nicht mehr kann, lasse ich andere machen
Demnächst steht ein Hauskauf an und ich plane folgendes:
Ich möchte eine möglichst große PV-Anlage installieren (ca. 22 kWp, 3-Stränge à 17 Zellen) mit einem 30 kWh Speicher von Cerrness.
Dazu soll ein Deye 15kW SUN-15K-SG05LP3-EU-SM2 eingebaut werden.
Als PV- Zelle habe ich 51 Maysun 450W IBC Solarmodule angedacht.
Ausrichtung ist SSO, 35°.
Als nächstes soll die alte Ölheizung durch eine Lambda Eu15L ersetzt werden.
Lambda, weil der Aufpreis zur Buderus zb. nur 2000€ beträgt und die Lambda viel besser mit hohen VL Temp umgehen kann.
Eine direkte Wallbox brauche ich nicht unbedingt, eine (schaltbare ) CEE400V 16A Steckdose reicht, da mein Hybrid nur mit max. 7kW laden kann.
Alles mit einem Energiemanagementsystem verknüpft und intelligent gereglt wäre super.
Der Zählerschrank ist von 1991, aber wohl zu klein. Umbauen/Erneuern ist kein Problem für mich.
Was hat es sich mit dem §14 auf sich? Muß ich das machen, zb. wegen der großen Wärmepumpe?
Frage über Fragen...
Ich bin sehr dankbar für Tipps und Anregungen, vieles habe ich wahrscheinlich nicht auf dem Schirm und hinterher heißt es, warum haste nicht vorher gefragt?
Die Modulspannung steigt mit sinkender Temperatur. Im Datenblatt wird die Leerlaufspannung bei 25 oder 43?°C angegeben und ein prozentualer Wert der die Steigerung angibt.
Also z.B. -0,25% was bedeutet, mit jedem Grad weniger steigt die Modulspannung um 0,25% an. Im Beispiel 40V * 100,25% auf 40,1V. Wenn man nun ein Temperaturdelta von 53K annimmt, so macht das 5,3V mehr bei -10°C. Wie gesagt, nur ein Beispiel. Deine konkreten Werte solltest Du selber ermitteln.
Ok, das habe ich verstanden.
Aber jetzt mal ganz dumm gedacht:
Wann tritt diese kalte höhere Spg denn auf? Eigentlich doch nur, wenn es sehr kalt UND hell ist, oder?
Und wenn dann der WR anfängt zu produzieren, bevor die Spg so hoch ist,. dann ist das ja keine Leerlaufspg mehr, da ja sofort in den MPPT Bereich gefahren wird.
Oder habe ich da einen Gedankenfehler?
Da fehlt mir die konkrete Kenne, aber gelesen habe ich, dass die Arbeitsaufnahme der MPPT mit einer Gedenkpause gesegnet sein soll. Danach könne es für eine überschaubare kurze Zeitspanne zu einer "überhöhten" Spannung kommen. Die könnte Dir evtl. den WR killen. Der Deye LV hat 650V als Umax. für die MPPT und verpackt allerhöchstens 800V.
Sofern die Module unter den kältesten zu erwartenden Temperaturen nicht über 47V kommen, musst Du Dir 0,keine Sorgen machen.
Unter STC haben die Maysun 39,93V bei 25°C und einen Temperaturkoeffizienten für die Spannung von -0,23%. Also erst bei einer Abweichung nach unten von >77K, -> -52°C, kommen die Module über 47V.
Du wohnst nicht in der Arktis oder der Antarktis?
Angepasst wg. fehlerhaften Annahmen. Thx Auric
Moin
als Wallbox würde ich ne cfos powerbrain empfehlen
die funktioniert auch super mit dem Deye, es gibt ein Zählerplugin
nutze es bei mir seit > 1 Jahr , die cfos kann per tasmota Lesekopf auch Wechselrichter unabhängig direkt betrieben werden (so hatte ich es 2 Jahre) , kommt aber ein Akku ins Spiel macht es Sinn diesen mit einzubeziehen ins Regelwerk. So erkennt die cfos auch woher der Strom kommt, der tasmota Kopf war in dem Beispiel zu langsam, sprich der Deye lieferte schneller zu bei PV Wegfall, als die wallbox es aufgrund der Abtastrate des Lesekopfs erkennen konnte
mfg
Stefan