Neuling mit E-Auto möchte sich Autarker machen. Bakonkraftwerk, Speicher, Nachtstrom was macht Sinn?

Hallo, seit einiger Zeit gibt es ein neues, anderes Leben. Die Sonne, das neue alte Haus (mit etwas Denkmalschutz) und die Frage: „Was geht?“ Wir möchten gerne die voraussichtlichen Stromkosten so gering wie möglich halten, mit einer zuverlässigen Kostenrechnung. Was kann ich machen? Es dreht sich um Folgendes: Altes Stadthaus von ca. 1860 mit Gas für die Gasheizung. Nur für die Heizung. Im Bad und in der Küche wird der Durchlauferhitzer verwendet. Es gibt noch ein Elektrofahrzeug, das mit einer Wallbox geladen werden soll. Was gibt es für Möglichkeiten?

Gelesen habe ich vom Nachtstrom zwischen 1:00 und 5:00 Uhr, von Photovoltaik und vom Speichern des Stroms. Gehört habe ich, macht es jetzt, solange die staatliche Förderung noch läuft.

Zu uns: Ich bin 59 und mit Handicap. Ines und ich haben keine Kinder und das Haus muss noch renoviert werden.

Was macht Sinn?

Wenn ich die neuen (deutschen) Regeln richtig verstehe: viel PV (>3kWp aber eher <7kWp), großen Speicher (ab 14kWh), Wechselrichter 800W. Das ist noch kostengünstig und läßt sich leicht erweitern. 1. Erweiterung: 1phasigen Wechselrichter 3000W zum Auto laden.

Heizung untersuchen und optimieren. Vorlauftemperatur absenken und bei Geld vorhanden den schlechtesten Heizkörper gegen einen besseren tauschen. Dann den zweitschlechtesten usw.

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Wie Tageloehner schon schrieb, die neuen Regeln spielen dir da gut in die Karten. bis max 7kWp Modulleistung Batterie DC gekoppelt und dann ein 800W WR daran. Wenn ich das richtig verstanden habe, kannst du das selbst anmelden ohne Elektriker. Und es gibt sogar noch Vergütung, sofern da noch was über bleibt.
Wenn es später etwas mehr sein soll, kannst du den WR gegen einen größeren tauschen.

Hallo, @wasgeht
sei herzlich gegrüßt im Forum. Gestatte mir eine ironische Anmerkung: ein bißchen schwanger gibt es nicht. Wenn das Haus unter Denkmalschutz steht, brauchst du für Dach PV und andere Änderungen der Ansicht des Haues eine Genehmigung vom Denkmalamt (i.d.R. die Behörde ist bei den Landkreisen, bzw. bei den kreisfreien Städte in der Stadt angesiedelt). Das ist keine reine Formalie, die können "Zicken" machen (gegen die es auch Rezepte hier gibt). Damit würde ich anfangen.

Du schreibst, das Haus müsse noch renoviert werden. Wie sieht es auf dem Dach aus? Kann die Dacheindeckung noch lange bleiben oder steht da auch eine Erneuerung an. Dann macht man erst die Dachhaut und danach PV (oder, wenn du einen Anbieter findest, beides in einer Maßnahme).

Hier im Forum (oben rechts) findest du tools, um Erträge und Ersparnis von PV Anlagen abschätzen zu lassen. Gut tools gibt es auch hier:

Schnell und für sehr viele machbar ist ein BKW in DIY, möglichst mit Speicher. Alles andere wird Handwerker erfordern und die sind derzeit schwer zu bekommen.

Schau mal bei @Mittelhesse rein. Der hat die Hürde "Denkmalschutz" endlich überwunden aber nun sagen ihm die Handwerker ab.

Ich wünsche viel Glück und Spaß an eurem Vorhaben - möge es gelingen.

Ciao

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Solar und Denkmalschutz müssen sich nicht ausschließen, viele Bundesländer haben Verordnungen erlassen, das diese auch auf Denkmalen möglich sein müssen.
Hängt halt von deinem Dach ab, was möglich ist, Ausrichtung und Eindeckung müssen passen.

Hallo,

vielen Dank für die Infos. Zur Zeit fühlt es sich wie eine Scheinschwangerschaft an, es gibt so viel Möglichkeiten

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Ich habe gehört das der Denkmalschutz kein Problem darstellt. Eigene Energie geht wohl vor.

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Nicht ganz so einfach wie einige hier im Forum berichtet haben. Du brauchst zumindest eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung. Ob die einfach zu bekommen ist oder es schwer ist, kommt darauf an, was Du machen willst und wie Deine Denkmalbehörde so tickt.

Bevor Du etwas machst, solltest Du mal mit denen reden. Dann weisst Du mehr.

Ansonsten könnte später Deine ganzen Planungen hinfällig werden.

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Das ist der erste Weg. Besten Dank

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nette mail an die passende Behörde, das und das habe ich vor, was sollte ich ihrer Meinung nach beachten. Ging bei mir letzten Endes auch gut, hat halt 2-3 Mails länger gedauert, bis alles unter Dach und Fach war. Jetzt muss es nur noch auf's Dach :innocent:

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Der Denkmalschutz umfasst mehrere Kategorien. Am stärksten ist der Einzelschutz, der auch den Innenbereich umfasst.

Vor Jahren habe ich mir mal ein Objekt angesehen, daß unter Ensembleschutz stand, ein nganzer Bereich mit mehreren Objekten in einer Gemeinde.

Der Aussenbereich war schon fast fertig saniert, aber war viel zu tun und der Innenbereich stand auch unter Denkmalschutz, wegen einiger Wandmalereien aus dem 16 Jht.

Das Gebäude hatte eine Solarthermie. Die war erlaubt worden, da man sie von den Strassen ringsherum nicht sehen konnte und das Erscheinungsbild im Ensemble nicht gestört wurde. Ich habe aber davon abgesehen, da einerseits der Renovierungsaufwand hoch war und die Raumgestaltung doch sehr eingeschränkt war.

Entschuldigung, wenn ich hier reingrätsche - das mit den “neuen Regelungen”, “bis 7kWp Modulleistung” und “anmelden ohne Elektriker” habe ich überhaupt nicht mitbekommen.

Kann mir jemand einen passenden Link oder passende Suchwörter für Google vorschlagen, damit ich auf den aktuellen Stand komme?

Schau mal bei Youtube "DerKanal" da wurde das ziemlich gut erklärt.

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