Werde ich wohl noch machen müssen – aber da findet man ja genug Infos im Netz. Ich werde wohl weniger auf die Dämmung achten und stattdessen mehr Wert auf den Schallschutz legen.
Genau das >.<
Also bleibt für den Raum, der nicht aktiv beheizt wird, im Grunde nur die Option eines Entfeuchters – richtig? Schimmel möchte ich jetzt ungern haben
Muss mich jetzt wohl noch auf die Hardware festlegen was die bwwp und die lwwp’s angeht. Vielleicht reicht mir hier auch bereits ein LLM um eine Passende Option/Kombination zu finden.
zumindest wenn die Außenwände noch nicht gedämmt sind.
Denn dann fällt die innere Obenflächentemperatur der Außenwände gern unter den Taupunkt und die Feuchtigkeit kondensiert wo man es nicht möchte.
Wenn diese gedämmt werden würde ich, wenn möglich mehr als 10cm dämmen. Die Mehrkosten für weitere Zentimeter sind jetzt viel günstiger als ggf. in ein paar Jahren erneut an die Fassade zu gehen.
Ggf. gibt es dann auch etwas Förderung, diese sollte zumindest die Mehrkosten decken.
Vor allem auch: Türen schließen, damit keine warme feuchte Luft in diesen Raum kommt, die abgekühlt noch viel freuchter (relativ) ist. Das alleine hilft schon viel. Den Rest dann mit Luftentfeuchter.
Was heißt sowas für z.b. den Keller welcher nicht beheizt wird und über keine Tür vom Flur verfügt? Werden wir hier ein Problem kriegen? Dort wird zwar die bwwp stehen aber ob die da ins Gewicht fällt..
Das mit dem Schimmel bei nicht beheizten räumen war mir so nicht bewusst, hab angenommen ich würde das Schlafzimmer durch den Flur mitheizen (Mir ist klar, dass dieses nicht so warm wird wie die anderen Räume).
Habt ihr bei euch in den nicht direkt beheizten Räumen überall einen Entfeuchter stehen?
Keller: nicht zwingend. Kommt drauf an, wieviel feuchtehaltige Luft in den Keller strömt
Luftentfeuchter ist tatsächlich eine schön einfache Lösung und es gibt die auch in recht leise (üfr nachts im Schlafzimmer taugt es natürlich nie).
BWWP trocknet aber auch den Keller (bei Kondensableitung in den Abfluß), wenn Zu- und Abluft in den Keller gehen (=> Verrohrung, damit Abluft am anderen Ende vom Keller ausgeblasen wird).
Statt Kernbohrung im Bad hab ich mangels Badheizung als Schnelllösung einen kleinen Luftentfeuchter reingestellt (=>60%). Der läuft deutlich weniger, als erwartet, um nicht zu sagen, eher selten, wenn man zusätzlich noch nach Badbenutzung kurz lüftet.
Schlafzimmer: Luftentfeuchter Timer auf nachts aus, tagsüber auf 50% Feuchte laufen lassen plus Kalkputz oder mindestens Kalkfarbe an die Außenwand (keine Tapete!), Möbel an Außenwand 10 cm Wandabstand. Dann klappt das schon.
Das wird man alles austesten müssen, zu unterschiedlich sind die Häuser. Also überall Temperatur-Hygrometer hinstellen und auch mal Wände und Fensternischen an den kältesten Stellen messen.
Wir haben bei uns im Schlafzimmer und noch einem anderen unbeheizten Zimmer einen Entfeuchter. Und auch im Bad.
Es gibt Monate, da müssen wir gar nichts machen und dann auch wieder Wochen, wo die recht häufig laufen müssen. Das hängt auch sehr stark am Wetter.
Wenn es kalt ist, bekommst du die Feuchtigkeit in der Regel nur durch lüften raus. Und um das Lüften nicht zu vergessen, ist ein CO2-Luftqualitätssensor prima. Wir haben das Caru Air. Wir würden lange nicht so viel lüften, wenn uns das Gerät nicht immer wieder über rotes Licht melden würde, dass es nötig ist.
Wir haben bei uns, für die Schalldämmung der Decken eine Steico Flex 036 genommen. Die haben wir über die Balken überstehen lassen damit sie beim Verlegen des Fußbodens leicht komprimiert wird. Dadurch hast Du garantiert keinen Trommeleffekt.
Die Kosten und der Aufwand waren überschaubar.
Ihr solltet überlegen ob ihr, wenn ihr eh schon alles offen habt, gleich Lüftungsleitungen mit entsprechenden Auslässen zu verbauen. Unser Haus ist nach der Sanierung jetzt selbstverständlich deutlich deutlich dichter und eine Lüftung macht da schon Sinn.
Wir haben, in unserem Altbau, gleich Lüftungsleitungen mit verbaut. So konnten wir die Leitungen mit wenig Aufwand und nur minimalen Rohrkästen verlegen.