Neukauf Balkonkraftwerk Beratung

Hallo zusammen!
Als ziemlicher Laie bitte ich um etwas Unterstützung bei der Neuplanung eines BKW. Dies soll auf einem Garagendach mit nicht ganz optimaler Lage (Verschattung) montiert werden. Ziel wäre eine Nulleinspeisung.
Gibt es hierfür ein empfehlenswertes haltbares System mit Akku?
Blind gekauft hätte ich jetzt 4Panele, insgesamt 2000W (empfehlenswerter Hersteller?) +
Akku (1,6 kW/h) mit eingebautem Wechselrichter ( hat der eingebaute Wechselrichter Vor- oder Nachteile?) +
Smartmeter a.e. Shelly.
Macht das so Sinn?
Bitte habt Nachsicht :slight_smile:
Schonmal vielen Dank im Voraus.
Bob

1,6kWh ist in 1h voll und in 2h leer. Ich komme als single in der Mietwohnung mit 3kWh nutzbar kaum aus und spare Strom wo es geht

Ich würde auch den Akku nicht zu klein dimensionieren. Bedenke auch, dass der Akku nie ganz leer werden sollte und auch nicht zu 100% voll.
Ich habe 6 Module (Trina-Solar - sehr zufrieden, vor allem mit den 2 bifazialen) auf dem Carport und noch keinen Speicher, da noch Ferrariszähler. Der Speicher wird dann nachgerüstet, sobald der Zähler getauscht wurde. Derzeit beobachte ich (in OpenDTU und HomeAssistant), wieviel Leistung ich verbrauche und einspeise, um den Speicher dann sinnvoll zu dimensionieren. Mir ist durchaus bewusst, dass es inkl. Speicher definitiv nicht nur um den wirtschaftlichen Aspekt geht, denn jeder Speicher erhöht die Amortisationszeit deutlich! Ich werde auch eine Inselfähigkeit einplanen für längere Ausfälle und daher den Speicher größer dimensionieren.

Prinzipiell gilt, dass der Speicher die Zeit deutlich verlängert, bis man die Kosten drin hat.
Will man billig anfangen, dann nur 2 (besser 4) Module in guter Ausrichtung an einen 800W Wechselrichter. Sobald man Speicher einplant, muss man sich genau überlegen, was man erreichen will und wieviel man bereit ist, dafür (mehr) zu investieren.

Und jetzt viel Spaß beim planen, bauen und sich daran erfreuen :wink:

Sonnige Grüße vom Nachtwind

Vielen Dank schon einmal für die schnellen Antworten.
Ist es denn besser den Wechselrichter separat zu betreiben oder dann ggf integriert in das Akkusystem?

Du erwähnst, das Du eine Null-Einspeisung als Ziel definierst.
Hier gibt es zwei Wege. Man kauft eine fertige Lösung, bezahlt dieses aber mit relativ wenig Kapazität und nur eingeschränkter Erweiterungsmöglichkeit.
Alternative wäre das zusammenstellen der einzelnen Komponenten.
Vorteil: Man ist flexibel beim Austausch von Komponenten und der Erweiterbarkeit (z.B. Speicher).
Nachteil: Man steckt viel Zeit in das dann neue Hobby
Was braucht man:
Speicher + MPPT + Wechselrichter + Smartmeter
Wechselrichter und Smartmeter müssen miteinander "reden". Als Smartmeter (Ersatz) wird oft ein Shelly 3EM genutzt.
Jetzt benötigst Du noch einen Wechselrichter welcher sich regeln lässt..
Hier z.B. Hoymiles, welche durch eine OpenSource Lösung dynamisch die Leistung einstellen können. Stichwort OpenDTU, OpenDTUonBattery
Speichergröße richtet sich auch danach, wie viel tagsüber verbraucht werden.
MPPT wird dann auch noch benötigt, denn das was von den Panelen kommt muss noch in die Batterie
So, jetzt hast Du ein paar Schlagworte und kannst hier im Forum nach den einzelnen Themen suchen.