ich könnte ein großes PV Projekt starten und bräuchte mal euren Input dazu.
Und zwar hat unser Nachbar eine sehr große Scheune, mit sehr viel Dachflächen.
Finanziell wäre er nicht in der Lage diese Flächen mit PV auszustatten.
Ich hatte jetzt schon mal Kontakt zu Ihm und er könnte sich das wie folgt vorstellen.
Ich baue eine Anlage für sein Wohnhaus auf das Dach und er kann dann von mir günstig Strom beziehen. Ihm schweben 8Cent vor. Er kauft auch in Kürze ein E-Fahrzeug,
Im Gegenzug darf ich die Dachfläche verwenden um für mich PV darauf zu machen.
Etwa 50m von der Scheune stehen zwei Häuser die mir und meinen Eltern gehören.
Dort sind Wohnungen auch zum Teil vermietet.
Heißt man könnte jetzt hingehen und zwei weitere Anlagen auf die Dachflächen planen, wo dann jeweils ein Hochvoltkabel in die beiden anderen Häuser gelegt wird und könnte somit den Strom selbst nutzen bzw. an die Mieter in den Häusern günstiger verkaufen.
Du must ein Gewerbe anmelden und folgende Regeln einhalten bzw Verträge mit dem Dachflächenbesitzer sowie den Mietern machen. Was passiert, wenn das Haus verkauft wird zu dem die Scheune gehört. Was passiert wenn es abbrennt. Du kannst folgendes machen. Ist halt recht aufwendig.
Gestalt der Stromversorgung von Mietern
Will man als Photovoltaikanlagenbetreiber den solar erzeugten Strom zur Energieversorgung der eigenen Mietparteien verwenden, so ist dies prinzipiell möglich. Allerdings müssen in diesem Fall sowohl die rechtlichen als auch die materiellen Rahmenbedingungen stimmen. Und dies bedeutet Folgendes:
Der Photovoltaik Anlagenbetreiber muss ein Gewerbe anmelden, in dem er sich selbst als kleinen Energieversorger deklariert.
In der Regel wird der solar erzeugte Strom als Eigenverbrauch ausgewiesen, ohne auf die einzelnen Mietparteien herunter gebrochen werden zu können.
Für Zeiten mangelnder Stromerzeugung ist ein Versorgungsvertrag mit einem externen Energiekonzern zu schließen.
Der Strombezug über diese öffentliche Stelle wird in einem auf den Vermieter angemeldeten Zähler registriert, der solare Eigenverbrauch über einen separaten Eigenverbrauchszähler.
Für den Stromverbrauch jedes einzelnen Strom beziehenden Haushalts gibt es separate Zähler, die jedoch keinen offiziellen Charakter haben sondern lediglich der internen Abrechnung dienen.
Der Vermieter erhält die gesamte Eigenverbrauchsvergütung, muss jedoch auch die externen Stromkosten in Gänze erbringen.
Zwischen Vermieter und Mieter wird vertraglich auf Basis des Eigenverbrauchs und der externen Strombedarfsdeckung unter Berücksichtigung aller Einnahmen und Kosten ein Versorgungsvertrag mit individuell vereinbarten Preisen geschlossen.
Doch Vorsicht! Auch auf diese Art erzielte Einnahmen besitzen eine steuerrechtliche Relevanz.
Das hast du schön kopiert von PV Strom an Mieter verkaufen - Abnahme verpflichtend? aber davon ist einiges obsolet....insbesondere was Anlagen unter 30kWp sowie Eigenverbrauchsvergütung und steuerliche Aspekte betrifft.
Das was auf dem Dach ist sind Anlagen die noch 5-7 Jahre ins Netz einspeisen mit guten Erträgen.
Alle anderen PV Konstruktionen sind nicht möglich, außer die Dachflächen des Nachbarn zu nutzen.
Und in bürokratischen Irrsinn werde ich mich nicht begeben. Dann verbrauche ich lieber Kohlestrom und lege mein Geld in Aktien von Waffenherstellern an.