Neues JK BMS 2023 Inverter version

Mit meinem BMS möchte ich deutlich mehr als nur ein genaues Coulomb-Counting erreichen, insbesondere auch ( Zell-DC-Widerstandsüberwachung, Zellselbstentladungs-Überwachung, Zellselbstentladungskompensation/Open loop Balancing, einen MOSFET-Schalter, der über jeden Zweifel erhaben ist ... ) das geht nur mit eigener HW.

Wenn es nur um ein recht genaues Coulomb-Counting geht, kann man das selbstverständlich mit einem "SmartShunt" erreichen.

Gegenüber einer voll integrierten Lösung wird man aber immer etwas im Nachteil sein, weil Korrekturen für den Eigenstrombedarf des BMS und Selbstentladung der Zellen schwierig sind.

Weiter nicht zu unterschätzen die Produkthaftung, die ist den asiatischen firmen richtig egal.

Das kann hier mal schnell in die millionen gehen.

Nur so als Tipp. Wenn du die Teile als Muster hergibst und z.B. ein Kickstarter machst kannst du auch ohne verkaufen Geld für das Projekt sammeln. Das Entscheidende dabei ist das in Verkehr bringen des Gerätes. Dafür müssen alle diese Vorraussetzungen erfüllt sein. Bei Mustern oder Prototypen gibt es da Ausnahmen.

Soweit mein Kenntnisstand.

Stefan

Deswegen müßte für das BMS auch eine GmbH gegründet werden und die technische Umsetzung muss schon deswegen über jeden Zweifel erhaben sein,
damit man Vorwürfe der Fahrlässigkeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abwehren kann und nicht doch in die Privathaftung kommen könnte.
Es ist also völlig klar, dass so etwas nur Sinn machen würde, wenn es eine Perpektive für eine 4-stellige Menge pro Jahr gäbe.
Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob der DIY-Batteriepack-Bereich alleine in Deutschland das perspektivisch noch hergeben wird.
Die Tatsache, dass die ganze Gesetzgebung in D/EU im wesentlichen im Spannungsfeld von Parteien, NGOs und großen Konzernen entsteht, ist ganz schlicht ein wesentlicher Grund dafür, dass es in D kaum Leute gibt, die selbstentwickelte Elektronik verkaufen und der Markt praktisch komplett von China übernommen wurde.

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Vielen Dank, dass Du dich mit solchen Vorschlägen einbringst.
Im Moment denke ich, dass Kickstarter oder ähnliche Plattformen eine Option sein könnten, wenn ich keine Perspektive für eine eigene GmbH sehen würde, aber trotzdem einigen Enthusiasten weiterhin "legalen" und für mich mit vertretbarem juristischen Risiko verbundenen Zugriff auf mein BMS ermöglichen möchte. Das könnte also durchaus kommen.
Der Musterbau solcher Elektronik ist heute erfreulicherweise nicht mehr mit exorbitanten Kosten verbunden.
Wenn man eine solche Entwicklung betriebswirtschaftlich kalkulieren würde, würden die Muster-HW im Rauschen der Arbeitszeit völlig untergehen.
Für eine nächste kleinere Musterserie, bin ich glücklicherweise nicht auf "Fremdkapital" angewiesen. ( Praktisch alle Bauteile für > 20 Baugruppen habe ich sowieso noch hier )
Es gibt viele Leute, die geben für 2 Wochen Urlaub oder einen Satz Reifen fürs Auto deutlich mehr Geld aus, als wenn ich hier 20 Muster kostenlos verteile.
Macht euch da bitte keinen Kopf, ich muss mir das nicht vom Munde absparen.

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@nimbus4

ich möchte eine Arbeit nicht schmälern. Es war nur die Idee, wenn man mit dem JK an für sich zufrieden ist und nur der SOC das Problem darstellt. Mit der Kompatibilität zum Victron SmartShunt, könnte man dann mit dem BSC "saubere" Werte an den WR / Homeassistant übermitteln.

Das BSC Projekt, hatte auch das Thema, wie bekommt man die HW unter die Leute. Hier hat man den Weg gewählt, alle Rechte abzutreten und das ganze über Lilygo bei AliExpress verfügbar zu machen.

Es gibt auch die Möglichkeit Projekte über PCBWay oder JLCPCB zu realisieren und jeder kann dort selbst bestellen. Ist natürlich alles nur eine Lösung für eher technisch versierte Anwender.

Ist jetzt alle OT für das Thema SOC zum JK gbit's sogar nen eigenen Thread: JK Inverter BMS grob falscher SOC - bringt neue Firmware was? - JK BMS - Akkudoktor Forum

Das ist für mich dann aber die ultimative Kapitulation vor den Bürokraten in D/EU.

Dazu bin ich (noch) nicht bereit und bin davon überzeugt, dass wenn das auf breiter Front gesellschaftlicher Konsens wird, es zu fatalen Konsequenzen führen wird.

Solange JK nicht auf ein AFE ( analog front end ) IC von einem erfahrenen Halbleiterhersteller wechselt, werden die keine Chance haben mit der Coulomb-Counter Genauigkeit von solchen Lösungen mitzuhalten. Dieser Schritt ist meines Erachtens für JK aber deswegen ein schwerer, weil damit auch ihr Konzept des diskreten Multiplexers für die Zellspannungsmessung ( und damit auch das aktive Balancing ) eigentlich hinfällig wird. Siehe auch das neue "Peudo-JK-BMS", das auf einen ziemlich ähnliches AFE wie ich, aber von MPS statt TI, setzt.

Meines Erachtens hat das diskrete Konzept von JK aus Kostengründen langfristig keine Zukunft und wird früher oder später verschwinden.

Im Elektronikbereich dreht sich im Grunde alles um zunehmende Integration und Effizienzsteigerung. Niemand würde heute noch ernsthaft einen OpAmp diskret aufbauen.

Mir ist natürlich völlig klar, dass ich bei jemandem, der mit seinem JK zufrieden ist, auf keine sonderliche Begeisterung für mein BMS hoffen darf.

Es ist nicht meine Absicht, diesen Thead zu kapern.

hello new firmware 15.33

JKBMS-PBXX-V15.33.rar (224 KB)

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V15.33 Upgrade logs
1.Fixed a Bug with Victron inverter about energy consumption.
2.Fixed the bug of entering float charge.
3.Optimized the logic for SOC100% reset to Solve the bug that some inverters use SOC to control charging.
4.Fixed the bug where DRY2 failed.
5.Add one key to set Lion, LFP, LTO log recording.
@2024-11-04 by JKBMS

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@voltmeter alleine punkt 5 gefällt mir das da endlich eine sicherung drinnen ist.

@nimbus4

Kapitulation ist kein ausweg. Eine gute idee zu vermarkten ist nicht einfach, hab ich selbst erlebt. Es ist halt der aufwand den du in de-eu hast zu gross. Der markt zu klein.

Der typische selberbauer schaut auf den preis, das jk machts ja gut mit schwächen.

Als empfehlung bau deine ptototypen mit den Platine Herstellern. Die firmware entwickelst du so das es dir passt. Wenn der Prototyp läuft mal 1 jahr und du die fehler der anderen nicht hast in Anschluss Kompatibilität sicherheit bedienung datensicherung. Dann lass die teile ohne firmware in asien fertigen und vertreib sie über ein büro dort.

Wenn das ding so gut ist werden Batteriehersteller schon auf dich aufmerksam.

Mein fehler vor 27 jahren war einfach zu lange auf die falschen leute gehört zu haben.

Ich hab heute den satz von der bank und der handelskammer habe ich heute noch im ohr. "Wer soll denn ein virtuelles geschäft mieten wollen"

1988 und 1998 habe ich in Hong Kong gearbeitet und kenne dadurch die Gegend bis Guangdong ganz gut. Es ist dort lange Tradtion daß die Produkte eines Markbegleiters so gut kopiert werden, daß es praktisch bereits egal ist, bei welchem der Hersteller man irgendwelche Ersatzteile bestellt wenn es ein Problem gibt. Das betrifft nicht nur Kopien von europäischen Produkten, sondern so wie man am letzten Video von Andy mit dem JK-ESS sieht immer mehr auch Kopien von rein chinesischen Produktentwicklungen. Die Inkompabilitäten zwischen den Produktionschargen sind in der Regel größer als die zwischen den einzelnen Kopien. Ein chinesischer Hersteller wird deshalb immer nur einzelne Teile wie z.Bsp. Kühlblech ausstanzen im Lohnauftrag vergeben. Dieser Lohnunternehmer darf dann auch nicht wissen an welchem Produkt das Kühlblech passt. Solange ein chinesischer Lohnunternehmer das Stanzwerkzeug dazu hat, würde er sofort auch andere Hersteller beliefern die das Produkt kopieren. So groß wie China ist, so gut, schnell und flexibel sind auch seine kleinen und großen Geschäftsführer untereinander vernetzt. Eine komplette Fertigung inklusiv Vertrieb dorthin aus der Hand zu geben, entspricht praktisch einem sicheren Scheitern des Projekts. Wann bekommt maximal dann was, wenn man selbst vorort ist und weis wie China funktioniert. Ob das dann unter dem Strich noch günstiger ist wie hier ist eine andere Frage weil man dabei durchaus die Geduld verlieren kann. Allederings weis jeder Chinesen der was auf sich hält, daß Deutschland die Eintrittskarte zum internationalen Markt ist. Das gilt seit dem Brexit noch mehr weil viele amerikanischen Konzerne ihre Zentralen von London nach Amsterdam oder Frankfurt verlegt haben um weiter in der EU Niederlassung zu haben. China lernt sehr schnell. Produkte von Sicherheits-Schliesszylindern bis zum Klavier haben verbreitet wohlklingende Gravuren von "Brinkmann" über "Hildebrandt" bis "Engelhardt" weil sie hier verkauft werden sollen.

Aber lassen wir das hier in diesem Thread wo es nur um die tatsächlich derzeit käuflichen JK gehen soll. Das Hintergrundwissen soll nur helfen die endlosen Tragödien der FW Updates besser zu verstehen. Das Nimbus BMS sind derzeit unverkäufliche Prototypen. Das entspricht einer Ziege welche erst noch gefangen werden muß bevor man sie schlachtet. Bis dorthin gibt es dank der Initiative von @nimbus4 noch viele Zwischenstufen welche es ermöglichen, daß interessierte Batteriefrickler mit dem Teil arbeiten und Erfahrungen sammeln. Das entspricht der bereits eingefangenen Ziege welche man etwa zur Landschaftspflege einsetzen kann. Oder man sorgt mit einem Bock dafür daß sie trächtig wird womit man sie zur Käseproduktion melken könnte bevor sie etwas später geschlachtet wird. In jedem Fall kein Nachteil bis zum Schlachtfest etwas abzuwarten.

Nur eines ist aus meinen Erfahrungen der letzten Jahre sicher: Derartige Prototypen sollte man nie verkaufen und nie bei einem Kunden produktiv einsetzen. Streng genommen macht aber JK und auch seine chinesischen Mitbewerber Seplos & Co nichts anderes, als seit 15 Versionen den Leuten irgendwelche Prototypen anzudrehen für welche Andy dann den ersten Test zur Inbetriebnahme macht. Siehe letztes Pleite Video. Es ist ja interessant zu beobachten, daß dieses Vorgehen eine Win-Win Situation für die Community ist. Andy deckt in bestens verständlichem Denglisch schon mal viel mehr Fehler auf als das ein einzelner Käufer mit vielleicht weniger BMS Erfahrungen macht. Jikong profitiert, weil ihnen die Hölle nicht von jedem einzelnen Kunden heiss gemacht wird. Ganz zu schweigen von der hochwirksam kostenlosen Reklame mit gelegentlich wohlwollenden Kommentaren bei 100.000 YT Folgern von welchen im Schnitt jeder als ein potentieller Käufer betrachtet werden kann. Das zeigt für micht persönlich auch das (weltweite) Vermarktungspotential eines solchen Nischenprodukts bis wohin der Weg aber noch lang und steinig sein dürfte. Der Prüfmittelbau stellt hierzu nur eines der dazu notwendigen unabhängigen eigenen Projekte dar.

Eines steht jedoch fest: Sobald die erste verkaufbare Redesign Version von der Fertigung kommt, müssen die Prototypen eigentlich korrekterweise eingesammelt und verschrottet werden. Dieser Vorgang fällt auch mir immer besonders schwer und jedes Entwicklerherz dürfte dabei bluten. Aber selbst wenn die Prototypen problemlos laufen, machen solche Konstrukte in paar Jahren bei allfälligen Reparaturen und Updates ungeahnte Schwierigkeiten. Der Entwickler beschäftigt sich längst mit anderen Projekten und kein Mensch erinnert sich mehr was die Besonderheiten dieser Prototypen sind und wo jetzt die Unterschiede zu den offiziellen Versionen liegen könnten.

Hallo an alle,

ich schreibe hier zum ersten Mal, obwohl ich schon eine ganze Weile bei diversen Threads über BMS mitlese. Ich habe vor, meine derzeitige Akkubank aus dicken NiCd's zu ersetzen. In Planung sind zwei Bänke 16s LiFe parallel, mit 2 BMS, für meine Victron Anlage: 3x MP2 3000, Cerbo, MPPT.

Jetzt liest man über Probleme mit Masseshift, weil die meisten BMS, inkl. JK, ja Minus schalten. Diverse galv. getrennte Adapter werden besprochen... Aber im parallelen Thread haben scheinbar User nachgemessen, dass ebendiese Isolation im JK BMS vorhanden sein soll und es kein Problem mit vagabundierenden Strömen gibt?

Wie ist denn nun der Stand, kann das jemand gesichert erläutern?

Habe ich das richtig verstanden:

Sinn hinter dieser Datenanbindung ist einerseits, Akkudaten zu übertragen (Zellenspannungen, SOC, SOH). Und andererseits, wenn sich einzelne Zellen der Ladeschlussspannung nähern, den Lader zu veranlassen den Ladestrom zu verringern, bevor das BMS eingreift und den Akku trennt? Eine essentielle Funktion also?

Eigentlich wollte ich mir die BMS von JK kaufen. Das Projekt von Nimbus liest sich aber sehr interessant, ich möchte nur seinen hoch technischen Thread nicht stören und PM darf ich noch nicht. Vielleicht liest er ja mit...

Grüße aus Oberösterreich,

Franz

viele die diskutieren, messen nicht sondern schreiben einfach ihre meinung

du kannst zum jk inverter bms ohne bedenken greifen zusätzlich kannst du wenn du bedenken hast isolierte rs485 adapter verwenden kosten ja nicht viel mehr

aber du brauchst die adapter ja nicht, denn du verbindest das jk bms über canbus am cerbo der canbus des jk ist isoliert so wie ich gemessen habe

was ja auch logisch ist jk muss ausschließen dass die masse über die kommunikation läuft denn sie schalten ja den minus

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Ist das richtig, dass über RS485 alle Zellenspannungen übertragen werden, über CAN aber nur die höchste und die niedrigste? Wobei das ja eigentlich genügt für die Regelung.

Ja, das ist richtig. Man kann erstaunlicherweise auch CAN und RS485 gleichzeitig betreiben. Man kann auch über CAN bis zu 15 Slave Batterien an einen Master anhängen, über RS485 aber je nach Versionsstand nur 8 oder 12 Slaves. Die Einzelspannungen kriegt man dann auch über RS485 maximal von zwölfeinhalb Slaves und dann hört das auf. Eben ein chinesisches Protokoll.

Hat jemand schon die 33er FW drauf?

Mein Akku ist heute wieder leer geblieben, dh. muss den Deye eh ausschalten... wenn Ihr sagt die FW ist OK, dann werde ich auch flashen :stuck_out_tongue_winking_eye:

ich warte erstmal auf grünes licht vom andy aus australien :wink:

:rofl:

Schei$ drauf, ich habs gemacht. Also ich sehe keinen Unterschied zu der 30er Version. Vielleicht muss die App auch neu?

Welche Änderung/Bugfix konkret hast du erwartet, welche mit der 1.33 ggf. nicht erfüllt wurde?

Zumindest eine andere Oberfläche, was ist mit dem Punkt 5. und gespannt bin ich auf Punkt 3

Naja, wenn der Akku dieses Jahr noch voll wird :smirk: