Moin,
Es gibt drei Eigenschaften die hier relevant sind:
1. spez Wärmekapazität
2. Viskosität
3. Wärmeleitfähigkeit
1. Wenn die sinkt muss ich mehr Druchfluss haben um die gleiche Leistung zu übertragen. -> mehr Pumpenleistung
2. Wenn die steigt, habe ich einen höheren Widerstand, den ich mit mehr Pumpeleistung kompensieren muss. -> mehr Pumpenleistung
Das ist noch nicht so schlimm, würde mal sagen wir reden hier über 10 - 20W zusätzlich.
3. Wärmeleitfähigkeit, die ist das Problem. Damit ich die gleiche Leistung zwischen Wärmetauscherflächen (Heizkörper, Rohrwand zum Estrich, Plattenwärmetaucher etc) übertragen kann, muss ich ein höheres Potential erzeugen, also höheres delta T. Es verhält sich wie mit der Dämmung im Haus... Das Ganze haben wir für die Wärmesenke (FBH, Heizkörper etc) und auf der Wärmequelle (Kondensator bei einer WP). Bei der Wärmesenke führt es zu einer höheren mittleren Heizmitteltemp (oder einfach: die Vorlauftemp muss hoch), bei der Wärmequelle muss die Kondensationtemp. des Kältemittels hoch -> mehr Kompressor Leistung, Carnot Wirkungsgrad sinkt.
Bei einer WP kann man grob sagen: je 1K mehr Vorlauftemp steig der Jahresverbrauch um 1,5%. 3-4K höherer Vorlauf + höhere Kondensationtemp + zusätzlicher Pumpenstrom = ca 10%. (ist eine Abschätzung aufgrund meiner Erfahrung mit WP.).
Hoffe es hilft als Erkärung.
Grüße