Neueinstieg in die PV Welt

Guten Abend zusammen,

da ich recht neu im PV Bereich bin möchte ich mich bevor ich etwas Kauf informieren.

Derzeit sehe ich immer wieder Werbung für Anker und Zendur komplett Sets.
Am Anfang und dem Grund geschuldet das ich mich noch nicht wirklich mit den Bauteilen, Herstellern und Vorschriften, wollte ich zu einem Komplettset greifen.

Meine Frage wäre nun, was könnt Ihr am Anfang empfehlen?
Die Anlage soll erstmal mit einem kleinen Speicher betrieben werden, was später nach und nach erweitert wird. Bis ich vielleicht komplett autark bzw weitersgehend autark sein kann.

Aber jetzt steht erstmal nur das Balkonkraftwerk als ersten Schritt an.
Könnt Ihr mir bitte ein paar Vor- und Nachteile nennen?

Vielen Dank schonmal.

Erstmal einen hoymiles 800 mit zwei oder besser vier Modulen ohne speicher und dich mit dem Thema anfreunden.
Dann bisschen testen und spielen sowie du Lust hast, wenn dich packt, dann kannst auch einen Speicher dazu kaufen.
Momentan ist das mit dem Speicher immer noch mit basteln und liebhaberei verbunden

na dann, ab die Post :slight_smile: 860W Balkonkraftwerk mit Trina Solar 430W & Hoymiles Wechselrichter nur 199,90€ bei SICATRON GmbH & Co.KG | mydealz

gleich richtig anfangen
48v lfp 15kwh akku, multiplus 48 5000, 150/45 laderegler und 4-6 pv module
das ist optimal zum testen und für weitere autarkie erweiterungen

Gleich richtig anfangen ist a weng schwierig.
Derzeit wohne ich noch zur Miete, wir wollen uns aber ein Haus kaufen. Leider ist es noch nicht so weit.
Daher erstmal klein anfangen und dann erweitern, dachte ich mir

ich denk da ist der von @assa13 gepostete Deal schon nicht schlecht. Vielleicht 4 Module statt 2. So ein Teil rechnet sich immer ruck-zuck. Und so einen Hoymiles kannst du auch später noch benutzen und Trina Module sind zummindest Markenmodule.

Sobald du mit nem Akku anfängst, verlängert sich die Amortisationszeit gleich in die Größenordnung 10 Jahre. Dafür solltest du dich dir deiner Sache schon einigermassen sicher sein. Diese Fertig-Akkus von Zendure und so sind vergleichsweise teuer. Einen Zendure Akku könntest du wahrscheinlich mit seinen 48V auch später in einem größeren System noch irgendwie benutzen, bei so einer Anker 'Solarbank' sehe ich das zumindest auf den ersten Blick nicht gegeben.

Autarkie ist ein schöner Traum, aber auch da lohnt sich erstmal das Sammeln von Erfahrung. Ich habe einen Tagesverbrauch von lächerlichen 3..4kWh (1217kWh letzte Jahresrechnung), und dachte mir, mit 6 kWp Modulen (14x440W) käme ich dem schon nahe. Aber Pustekuchen! Jetzt in den kurzen oft komplett grauen Tagen sind viele dabei, wo ich ne halbe oder 1 kWh am Tag einsammele. Ich bräuchte also locker die 4-fache Anzahl Module. Im Sommer wüsste ich dann nicht wohin mit dem Strom...

Hier habe ich ein Set gefunden, dass sieht für mich als Neuling Recht attraktiv aus.
Was meint ihr dazu?

wenn das Ding Nulleinspeisung kann, also einen Überschuss speichern und abends/nachts verbrauchen, sieht das nach einer günstigen Lösung aus. Leider steht wieder nirgends die Akku Spannung, aber 1.000€ / 40ct heisst nach 2.500 eingesparten kWh hat sich das Ding gerechnet. Das dürfte bei 4 Modulen in durchaus übersichtlichem Zeitraum gelingen. Es heisst ja bei optimaler Lage 1.000kWh pro Jahr pro 1kWp.

Growatt ist eine gängige Marke, JA Solar Module stehen in den Bewertungen der 'Markenmodule' zwar weiter hinten, aber sie sind jedenfalls kein no-Name Produkt.

ich denke, da könnte man Daumen-hoch zu sagen.

1 „Gefällt mir“

wichtig ist eben, dass es irgendwie Nulleinspeise-fähig ist. Sollte es immer bsw. die maximale Wechselrichterleistung einspeisen und das drüber raus in den Akku packen, geht der Anteil, den du an Verbrauch (40ct) sparst, ganz erheblich zurück, und die eingespeiste Kilowattstunde bringt dir nur noch 8ct. dann sieht die Rechnung schon anders aus.

ps. eine Vergütung muss bei BKW explizit beantragt werden (ist unkompliziert), sonst gibt es genau 0ct pro eingespeister kWh.