Kennt schon jemand diese Zellen in der Realität?
Nein, aber wahrscheinlich Ausschuss aus der Automobilproduktion, wie die anderen blauen Becher auch. Entscheidend ist die Seriosität des Anbieters.
Ausserdem braucht es passende BMS, sonst kanns du nicht viel mit anfangen.
Mein Tipp: warte bis Firmen wie Nkon sie anbieten.
was für ein Problem sollte ein LFP BMS mit den Zellen haben?
das man die Zahl 1175 nicht eintragen kann?
das ist eine LFP Zelle.... und gut ist
wenn diese mal wesentlich günstiger ist als zwei der halb so grossen Zellen werden die interessant
Was muss ein BMS für den stationären Betrieb (Home) denn leisten?
So kompliziert sind LiFePO₄-Zellen doch gar nicht.
Andere Batterietypen waren viel empfindlicher und erforderten mehr "Algorithmus".
Die billigen BMS haben noch nicht einmal aktive Balancer.
Ein vernünftiger Balancer für den Stack und der/die Laderegler in soliden Hybridwandlern sollten also ausreichen.
Ich glaube auch nicht an "Ausschuss aus der Automobilproduktion", da die Zellen die volle Höhe von 205mm haben. Das ist viel zu hoch für BEVs. Und für Hochvolttechnik (800V) eigenen sie sich auch nur noch bei LKWs. Da hätte man dann knapp 1MWh beisammen.
Der Hersteller kann selbstverständlich die Erkenntnisse aus der Blade-Produktion konsequent einfließen lassen haben.
Wenn die ersten Stücke zum Testen in der Realität in der EU auftauchen bin ich äußerst gespannt. Wenn die spärlichen Daten zutreffen, dann könnte dies den Markt der Heimspeicher umkrempeln und "die da" können sich ihre Regeländerung zu den Netzentgelten in die Haare schmieren.
Schöne Grüße an @Andreas Schmitz. Ich habe unterschrieben ![]()
ich könnte mir vorstellen das die Zellen tatsächlich für LKWs und Busse entwickelt worden sind, da sind dann 200S Batterien mit 750 kWh realisierbar.
Das so eine 60 kWh Batterie im Keller mit einem passiven Ballancer keine Freude bereiten wird kann ich mir schon vorstellen, da wird der 4 A oder 8A Neey eine sinnvolle Ergänzung sein
Jetzt bräuchten wir nur noch 300A BMS die auch noch kleinststöme messen könnte... das JK hat da massive Probleme (zumindest für die Buchhalterseelen).
Was ist daran anders als an den Zellen die du derzeit ganz normal kaufen kannst, bis auf den Verschaltungsaufwand? Die Dinger wiegen 20Kg das Stück und sind 58cm breit...
Die großen Zellen würden mir etwas Sorge bereiten wegen der mechanischen Verarbeitung. Ich war es bisher gewohnt, die Zellen mit gewissem Pressdruck einzubauen. Das dürte bei den großen Zellen nicht so leicht sein, oder ist es überhaupt nicht notwendig?
Und 1000 A wird man im Heimspeicherbereich auch nicht aufbringen, so dass es plausibel erscheint, dass die Zellen 11.000 Zyklen schaffen können.
Vorteile:
- Weniger Verschaltungsaufwand
- Einfachere Balancer (nur 1 x 16S für eine 51V-Anlage, dafür aber lieber den großen von NEEY bzw.Enerkey).
- weniger als der halbe Preis gegenüber den bisherigen mit 320Ah
(für die letzten habe ich noch 58,-€/Stück frei Haus bezahlt) - keine Parallelschaltung von Zellbänken notwendig für 64kWh
(das gibt bei unterschiedlichen Beladungszuständen immer Probleme)
Nachteile:
- Ob es bei Zellschaden noch Ersatz geben wird, ist noch fraglich.
- Bisher ist es der einzige Anbiter mit diesem Format
Bei den möglichen Reparaturkosten wird der Zellpreis ohnehin den geringsten Posten ausmachen. Und wenn dann nur eine Zelle ausgetauscht wird, ist es hinterher sowieso eine "Frankesteinbatterie", frei nach Andi von https://off-grid-garage.com
Was stellst du dir denn vor ? 100 mA Auflösung und Genauigkeit? Das sind 0,3 Promille. Da muss man schon zum PTB, um das zu kalibrieren... Ein A-Normal reicht da nicht mehr.
5-stellige Genauigkeit für Analoge Signale ist schon ganz schön aufwendig.
Aber man kann sich ja das alte HP Digitalvoltmeter leisten. 6 stelllige Genauigkeit. Gibts im Gebrauchtmarkt spottbillig für 5000 Euro. Gelegentliche Reparatur und zweijährliche Neukalibrierung nur jeweils 1000 Euro.
tja wenn man den SOC jeden Tag in die Buchhaltung eintragen will dann muss das BMS den Strom irgend wie auch präzise messen.
Sicherlich kann man so eine 60 kWh 16S Batterie auch mit einem präzisen 50A BMS bedienen, aber für die 240A die ein 12K zieht bräuchte man dann schon 300 kWh an Batterie, und die passen nicht ins Gästeklo... ![]()
Darum geht es garnicht. Die Leute benutzen den SOC in ihren "Regelkreisen" mit BMS und WR. Und wenn die gemessene Istgrosse Mist ist, ist auch das Regelergebnis Mist.
Das ist die kalte Wahrheit zum Thema SOC.
Für die Ladekontrolle stehe ich da eher auf die DC-Messgeräte von EASTON, bei https://stromzähler.eu unter DCM230-1-1-1-1 und DCM230-2-1-1-1 verkauft, oder die DCM2D-Typen, alle mit Modbus RTU. Da habe ich schon die AC-Varianten laufen für die Ertragskontrollen. Die Shunts gehen dann auch bis 1000A, wenn es sein muss.
Die Zähler kann man dann alle über einen gemeinsamen Bus mittels Rasberry + Modbus-Platine abfragen und loggen. Läuft bei mir jetzt seit drei Jahren.

