Neue 2000w Modulgrenze sinnvoll ausreizen

Hallo zusammen,

ab 2024 soll die maximale Modulleistung auf 2000w begrenzt werden.

Somit gehen meine Pläne ca. 4000w Modulleistung an einem 5kwh Akku, geregelt mit einem Lumentree in Rauch auf. Eine Frechheit in meinen Augen.
In eine große angemeldete Anlage will ich aus Prinzip nicht investieren, allein schon aus dem Grund das ich

  1. durch neuen Zählerschrank etc. mehrere Tausend Euro an Mehrkosten habe und
  2. allein durch den Umstand das ich bei einer großen Anlage mit 7 Cent/kwh abgespeist werde während mein "künftiges" E-Auto in der Firma zu 30 Cent tanken soll

Sollte es so kommen, was für Möglichkeiten gibt es dann noch eine "etwas" größere Anlage ohne Anmeldung und den damit verbundenen Mehrkosten zu betreiben?

Meint ihr es wird Bestandsschutz geben wenn ich wie oben beschrieben das ganze noch 2023 realisiere?

Oder parallel zum Balkonkraftwerk eine Inselanlage. Die hat natürlich im normalen Bestand eigentlich nur Nachteile da nicht Netzparallel. Als einzigst halbwegs sinnvolle Nutzung würde ich bei mir in der Übergangszeit eine Splitklima zum heizen benutzen und im Sommer Warmwasser (dann aber ohne Akku) bzw. einen Heizstab für den Minipool.

Oder wieder auf Sonnenkollektoren (statt zusätzlicher Inselanlage) setzen da es dafür keinerlei Beschränkungen gibt?

Weitere Ideen?

Gruß Markus

Interessante Frage, ob es Bestandsschutz geben wird. Falls ja, müsste man dieses Jahr noch tätig werden.

  1. "Bestandsschutz" sehe ich hier automatisch, solange im neuen Gesetz, gültig ab XX.XX.2024, keine klar eindeutige Rückwirkung aufgeführt wird.

  2. meine halbseidene Idee hatte ich schon mal ausgeführt: also eine Minute vor Inkrafttreten ein 6 kWp BKW im Marktdings anmelden und fertig. Danach zu spät für Netzbetreiber...

  3. (m)eine billige 2 achsige Drehanlage aus einem landwirtschafftlichen Schrottanhänger holt aus 2 kWp 2500 bis 3000 kWh im Jahr raus. Vor allem hat man den gesamten Tag, zu jeder Stunde die maximal mögliche Leistung je Himmelsrichtung. Stichwort: rechtwinklig zur Sonne.

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Hey, diese Konstruktion darfst uns gerne mal zeigen - gibts ein Bild ?

Der Aufwand einer Nachführung bei einer Fläche für 2kw ist aber auch schon sehr aufwändig je nach Region (Windanfälligkeit). Und vor allen bei bedecktem Himmel hält sich der Mehrertrag auch in Grenzen (meine Beobachtung)

Gruß Markus

Wie würde sich denn eine Splitklima an einem Inselwechselrichter verhalten wenn beispielsweise 300 Watt zu Verfügung stehen, die Klima aber eigentlich mehr Strom ziehen will? Läuft sie dann einfach mit weniger Leistung?

Gruß Markus

Du kennst doch Behördenserver, gut möglich, dass die am 31.12 überhaupt nicht funktionieren. Viel zu großes Risiko. Sollte man schon ein 1 Woche vorher machen.

@poncho Wieso sollte sie das tun? Die Spannung im System dürfte absinken und der Betrieb damit früher oder später enden weil der WR abschaltet.

Neben der Möglichkeit noch in 2022 mehr zu melden gibt es auch die Möglichkeit über einen Akku zu gehen:

Nach dem Wortlaut des jetzigen Entwurfs dürfen max. 2kWp an den Wechselrichter angeschlossen werden.

Wenn ich die Panels aber nun garnicht an den WR anschließe sondern über MPPT meinen Akku lade ist in dieser Konstellation kein Limit vorgesehen.

Neben einer Nulleinspeisung kann ich auch diverse Geräte dann DC seitig anschließen und den Akku so als USV nutzen, z.B. für 3D Drucker und PCs.

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