Das Aussengerät kann auf ein Bodenkonsole montiert werden. Kosten hier im Norden ab 55 Euro. Hier im Forum waren neulich Vorschläge für günstige DIY Lösungen.
Kann man ja trotzdem aufmachen und gegen nachts wenn es im Gegensatz zum Tag schön kühl ist, mit offenem Fenster schlafen, spricht auch nichts, von Mücken und ggf Lärm abgesehen. Aber man muß halt nicht mehr und die Energieeinsparung ist nicht zu verachten. Schon mal live angesehen/gehört? Wenn man es nicht selber machen kann (hört sich bei Euch nach Fertighaus/Bauträger an) ist es natürlich ein größerer Kostenpunkt.
Ohne einen Heizbedarf würde ich da nichts machen. Das muss der Anbieter aus dem Ärmel schütteln. Wenn ich Fenster konfiguriere dann liegt der Aufpreis bei 10%. Finde ich überschaubar. Warum keine PV zusätzlich aufs Hausdach? Im Winter hast Du nie genug. Wenn Du im Bad eh ein IG setzen willst, wozu dann den IR-Spiegel? Obwohl die ja überschaubar in der Anschaffung kosten.
Was für ein Anbieter verkauft Häuser ohne Dachdämmung? WtF
Offene Fenster.. schön und gut, schaut auch mal auf die Feinstaub Belastung vorallem wenn die fossilen Heizungen rings rum laufen. Bzw. durch Nebel viel vom Abgas/Produktion/Reifen etc pp. nicht weg kommt, und einfach unten hängen bleibt.
Daten findet man online meist in seiner Nähe, hier mal als Beispiel PM2.5
bzw. vom ADAC Grenzwerte
Grundsätzlich verbrauchsmäßig ok … ABER weiter denken …
In vielen Ländern wird der Stromanschluß nach Spitzenleistung in KW in Rechnung gestellt. Rein logisch muß das bei uns auch irgendwann kommen um die Energie “zu wenden” oder so. Entlastet die letze Meile ordentlich.
Da würdest Du mit DLH (um 24 kW pro Stück) jeden Monat heftig zur Kasse gebeten.
Außerdem, wenn du schon 10 kWp nur auf der Garage unterbringen kannst und ein sehr sparsames Haus hast, besteht die Möglichkeit sich irgendwann in der Zukunft ganz von der Stromversorgung zu trennen - Inselsolar. Mit 24 kW DLH könntest das aber alles vergessen.
Soll heißen, WENN du DLH machst, dann die Verrohrung so auslegen, das es auf Wasserwärmepumpe umgeschwenkt werden könnte, ohne Wände aufzureißen. Kostet beim Neubau wenig.
Auf Kamin, Schornstein und Folgekosten verzichten.
Das schafft etwas Platz fur Sinnvolleres.......
Auf welcher Basis stellst du die Sinnhaftigkeit des Projektes infrage?
Das willst Du nicht wissen. Heizen mit Holz ist allerschlimmstes Teufelszeuchs in vavuum´s Augen. Wenn die Kehrkosten nicht stören, ich würde auch einen setzen lassen. Wenn alle Stricke reißen, so ein Kanten Holz macht ohne Strom warm.
“Der Anteil der Holzverbrennung an den gesamten Feinstaub-Emissionen in Deutschland liegt laut UBA über das gesamte Jahr betrachtet bei zehn Prozent. Im Winter liege der Anteil allerdings bei bis zu 20 Prozent.”
“Laut UBA emittiert ein neuer Kaminofen üblicher Größe, wenn er bei Volllast betrieben wird, in einer Stunde etwa 500 mg Staub. Das entspricht rund 100 km Autofahren mit einem PKW der Abgasnorm Euro 6. Die hohe Feinstaubbelastung entsteht selbst unter Idealbedingungen, wenn der Ofen ordnungsgemäß betrieben wird und das Holz mit idealer Luft-Zufuhr verhältnismäßig "sauber" verbrennt.”
Ich habe hier ja richtige Diskussionen ausgelöst. ![]()
Also ich habe noch keinen vollständigen Energieausweis des Hauses, weil es noch nicht konfiguriert und bestellt ist. Ich wollte nur wissen, ob es grundsätzlich möglich ist. Kauft ihr eure Anlagen alle in Italien? Dort gibt es die Daikin Nepura leider nicht. Oder kenn jemand auch gute preiswerte Shops in Polen, Tschechien oder anderswo?
Sowohl mein vorheriges Fossil-Auto, als auch mein Kaminofen erzeugen ca 1/3 von der vom UBA angegebenen Feinstaub-Menge.
Dabei wird ja ein Kaminofen auch nicht permanent befeuert, sondern es sind beim ökonomischem Heizen recht lange Pausen zwischen einem Abbrand und dem nächsten.
Obacht, erst Energieausweis, dann Bestellung.
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Alle 2 Monaten die Filter bei den Geräten zu reinigen sehe ich als nicht machtbar. D.h. es müsste mindestens 3-4 mal im Winter der Hausmeister kommen, der das erledigt.
Hier bräuchte man irgendeine Lösung, um das ganze auf einmal im Jahr zu beschränken. Oder vielleicht können sie den ganzen Staub auch einfach wieder ausblasen. -
Die Temperaturregelung ist generell problematisch. Das liegt in erster Linie daran, da der Temperatursensor im Gerät verbaut ist.
Generell könnte man das relativ leicht mit einem externen Kabel- oder Funktemperatursensor lösen; die meisten Hersteller bieten aber so etwas gar nicht an. -
Unter einer gewissen Außentemperatur und abhängig von der Innentemperatur sollten sich die Geräte einfach einschalten und am besten 24h oder in einem definierten Zeitraum z.B. 6-22Uhr durchlaufen. Das können die aktuellen Geräte aber in der Regel nicht.
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Alle Außengeräte sollten einen Wannenheizung haben. Leider bieten die Hersteller das in der Regel nicht mal zum Nachrüsten an.
Die Nordics gibt es nur als Single-Split und haben generell eine viel zu hohe Heizleistung, wodurch sie laut und ineffizienter werden.
Ich würde eine zentrale WP mit Fussbodenheizung nehmen!
Das Thema Schimmel fällt bei uns komplett weg. Die Bude ist komplett aus Holz und reguliert den Feuchtigkeitsgehalt der Luft von ganz allein.
Das ist so pauschal formuliert eine Illusion. Auch Holz “atmet nicht”, d.h. es kann keine relevanten Mengen an Feuchtigkeit durch die Außenwand abführen. Spätestens außen ist eine Wetterschutzschicht drauf.
Zumindest für Bad und Waschkeller (wenn geplant) würde ich eine dezentrale Be- und Entlüftung mit Kreuzwärmetauscher vorsehen.
Multisplit: ich habe zwei (2mxm und 4mxm Daikin) und verflucht sie jedes Mal, wenn ich auf dem Shelly den aktuellen Stromverbrauch sehe. Single Split regelt viel besser, läuft effizienter und leiser. Nachteil ist die starke AG-Vermehrung. Am besten Grünzeugs drumrum pflanzen oder Blumenkübel davor. Die Dame darf dann den ganzen Rest bestimmen ^ Nicht umsonst schaffen es Multisplitanlagen auch nicht in die BAFA Förderung. Meine 4MXM hat jetzt in der Übergangszeit (wenn sie eigentlich nix groß schaffen muß) einen SCOP von nur 3.
Wieso sollten Multisplit-Anlagen nicht förderfähig sein?
Natürlich sind die förderfähig ab einem SCOP > 4,5
ah, ok, da hat sich ja einiges geändert seit 2025. Jetzt geht die Förderung für Luft-Luft-Wärmepumpen über die KFW und auch vereinfachte Voraussetzungen. Hab ich wohl ein Jahr zu früh installiert ![]()
Ja, bei dieser Aussage “Holzhaus schimmelt nichts” dachte ich auch, dass muss aus einem Werbeprospekt stammen. Real kann man solche pauschalen Aussagen nicht machen. Da gibt es genug Spielraum, dass auch Holzhäuser schimmeln können.
Wobei man sagen muss: Was heute gebaut wird mit dem hohen Dämmstandard, da sollte das Thema Schimmel im Innenraum eigentlich grundsätzlich kein Thema mehr sein. Wobei man natürlich das Lüften bei den recht dichten Häusern nicht vergessen darf.
Ich verstehe das ganze Konzept nicht. Wie soll man jetzt raten, welche Heizung sinnvoll ist, wenn die ganzen Werte erst während des Bestellprozesses kommen?
Nur als Beispiel, wir haben ganz günstige 3-fach verglaste Fenster aus dem Baumarkt genommen für Räume, in denen es nicht so wichtig ist der Optik wegen. Die waren kaum teurer als die Pendanten mit 2-fach Verglasung. Würde aber behaupten, dass ein Ug-Wert von kleiner gleich 1 dann schon wurscht ist.
Aber jetzt ob Klimasplit oder ohne zu wissen, was mit dem “Kaminofen” gemeint ist. Wenn man nämlich dann mit Holz zuheizen WILL, dann bekommt man die 6600kWh schon mit so nem Ding da geheizt. Wofür dann noch ein anderes Heizkonzept? Kanalisierter Holzofen. Die oberen Räume bekommen vom Holzofen Wärme.
Also wir haben ein ähnliches Haus (~6000 kWh Heizbedarf / Jahr). Im offenen EG reicht ein 2,5 kW Gerät aus (wir haben Daikin Perfera, die kann zur Not auch das doppelte leisten). Im OG würde ich ein Innengerät am Gang, das in Richtung der Zimmer bläst, und eines im Bad montieren. Gut funktioniert das aber nur, wenn man eine KWL hat. Die Lautstärke der Innengeräte sollte max 19 dBA sein.
Zum Duschen reicht ein 11 kW Durchlauferhitzer mit Sparduschkopf, wenn man eine Wärmerückgewinnung hat. Wir benötigen im Jahr nur ~2000 kWh Strom inkl Heizung u. Warmwasser.

