Servus mein Name ist Krischan, bin in München und saniere mit meiner Frau gerade ihr Elternhaus. Dabei will ich ein bisschen nachhaltiger werden mit PV, WP und so.
über den Akkudoktor und das Forum bin ich schon oft gestolpert und habe schon so einige AHA-Effekte gehabt.
Mir ist klar, dass es hier primär um DIY geht. Da bin ich eher nicht der Meister drin. Deshalb habe ich mir für die Sanierung einiges Vorgenommen.
Mein Thema heute ist - ob sich für uns ein Wärmepumpenstromtarif lohnt.
es geht um ein hybrides Heizungssystem unter Nutzung von PV-Strom. Leider wird das alles erst installiert, wobei ich aber jetzt entscheiden muss, ob der Elektriker alles für einen eigenen Wärempumpenstrom einbaut, oder ob ich es weglassen soll und alles über Haushaltsstrom mache. jetzt wäre es günstiger, als wenn ich es später nachrüste(denke ich mal)
Hybridsystem von HHS-Hybrid, bei der eine Gasheizung (2 Jahre alt) mit einer Wärmepumpe kombiniert wird.
Das Haus wird energetisch ertüchtigt mit einer nach BAFA-Kriterien kompletten Dachsanierung,
Weiterhin werden die Fenster und Haustür nach BAFA-Kriterien gewechselt.
Der ehemalige Bedarf an Heizleistung lag im Jahr bei etwa 34.000 kWh (bei einer Einzelperson)
nach der Sanierung erwarte ich einen Bedarf von ca. 24.000 kWh Heizleistung. Nachdem mit dem Hybridsystem erwartet ca. 20% auf fossiler Ebene bleiben ist für eine kleine Wärmepumpe mit ca. 6,5 kW noch ein Heizbedarf von ca. 19200 kWh zu erwarten. Ich hoffe, dass diese Zahlen realistisch sind.
die WP hat erwartet eine JAZ von 4,2 weil sie durch die Absicherung durch Gas nicht im ineffizienten Modus arbeiten muss.
Über das Jahr gesehen soll zusätzlich eine Effizienzsteigerung der WP durch die Nutzung der Abluftwärme vom Multienergiedach der Fa. paXos von erwartet 8-10 % möglich sein. Womit wir dann auch schon bei der PV wären. Kleines Dach, das dann aber einen Teil des Stromes wird über eine vollintegrierte PV-Anlage von eben paXos generieren wird. kWpeak 14. Kombiniert soll das ganze mit einem Speicher von 10kW werden. Damit so ist die erste Abschätzung soll eine Autarkie von um die 40% möglich sein.
Den Wärmepumpentarif hatte ich gar nicht auf dem Schirm, bis der Elektriker davon sprach. Da ich jetzt keine extrem grossen Strommengen für den WP erwarte - ca. 3200 kW(in meiner Kalkulation) bin ich unschlüssig, weil eine Wärmepumpentarif ja Installations- und ggf. weitere Kosten (Grundgebühr) nach sich zieht.
Lohnt sich ein Wärmepumpenstromtarif für mich?
freue mich auf Meinungen, Anregungen
Danke
PS: wo kann ich dieses Thema im Forum platzieren?