Nebengebäuden mit Splitklima heizen

Hallo, wir haben ein an das Haus angeschlossenes Nebengebäuden, mit massiven Wänden, gedammtem Dach und 2 und 3 Fach verglasten Fenstern. Es wird nicht dauerhaft genutzt. Der Boden ist eine Bodenplatte mit 6cm styrodur Isolierung drunter. Ich hab mir gedacht diese Gebäude, ca. 40qm mit einer Splitklima dann zu heizen wenn es nötig ist. Ich schwanke zwischen einer LG 3,5kw Wandanlage oder einer Daikin entweder auch Wand oder halt einer Truhenanlage. Ander Hersteller habe ich nicht auf dem Schirm bislang. Was ist hier zu empfehlen? LG ist günstiger, Daikin und gerade das Truhengerät mit 5kw deutlich teurer. Seit der Raum fertig ist, also seit diesem Sommer liegt die Luftfeuchtigkeit 2-3 % höher als im Wohnhaus. Vielen Dank

Was heißt das genau, welche Zieltemperatur willst ud erreichen? Ist das nur ein Raum? Und was heißt, wenn nötig? Willst du es komplett auskühlen lassen? Und wie schnell wieder hochheizen?

Mit Daikin gibts ja gute Erfahrungen in Sachen heizen. Hast du hinreichend gute Erfahrungen für LG finden können? Denk dran, dass viele Anlagen im Bereich heizen nicht sonderlich gut laufen. Da kommt es sehr drauf an, die richtigen Geräte auszuwählen.

Hallo, ich würde es mal beobachten wie sich das verhält im Winter und wie kalt es dort wird .Wenn es eine "Frostschutz" Funktion gibt kann man das auch mal ausprobieren. Der Raum ist nicht dauerhaft genutzt .

In diesem Raum ist die Klima also primär zum heizen nötig. Daher der Gedanke an die Daikin weil ich rausgelesen habe das die Daikin Geräte da die Referenz sind. Welches Modell ist denn empfehlenswert? Es gibt bspw bei dagimarket sehr viele verschiedene Modelle.

Fürs Heizen wird die Daikin ATXM gerne verwendet.

Wenn du dich da experimentell ans Optimum nähern kannst, bau erstmal ein 3,5kW ein, aber gleich so, dass du evtl. noch eine zweite Anlag nachrüsten könntest. Denn 40m² bei ungedämmten Wänden können schon zu viel sein für nur ein Innengerät.

Wenn du alle Fragen beantwortest, kann man präziser drauf antworten.

Hallo, der Raum ist nicht dauerhaft benutzt. Ich muss auch erstmal den Winter abwarten wie sich Temperaturen und Luftfeuchtigkeit entwickeln.

Wenn nötig mit der Frostschutz Einstellung auf 10 Grad halten.

Ich würde eine ATXD35A präferieren. Kann man die bei dagimarket bedenkenlos bestellen?

Ich würde sagen ja. Wir haben jetzt in zwei Etappen (2025 und 2026) insgesamt drei Außengeräte und fünf Innengeräte dort bestellt.

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Teste auch, wieviel Energie Du rein stecken musst, um ihn vom ausgekühlten Zustand hochzuheizen.

Als meine alte Heizung kaputt war, und ich gerade meine LLWP bekommen hatte, hat die natürlich bei 10 grad Außentemperatur mit links ohne Probleme geheizt.

Dann sind wir in den Urlaub gefahren, und ich hatte mich noch nicht getraut das neue Gerät unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Also ist alles auf 10 grad ausgekühlt.

Ich hätte nicht gedacht, wie schwierig es ist, das wieder warm zu bekommen. LLWP alleine: keine Chance. Die halbkaputte Ölheizung dazu: ganz ganz langsam wurde es wärmer. Erst der Holzofen noch gleichzeitig dazu ging dann, aber insgesamt dauerte es Stunden bis es warm wurde.

Jede einzelne Fläche, der Boden, alle Wände, alle Möbel, einfach alles wirken wie ein eine Kühlung die gegen die Heizung anarbeiten. Hängt aber natürlich vom Gebäude ab. Meine Steinmauern kühlen mehr als wenn Du z.B. Innendämmung hast.

Ja genau, dass muss man bedenken. Ausgekühlte massive Steinwände können sehr viel Wärme schlucken, bis die wieder auf Tempratur sind. Wer also Räume regelmäßig stärker auskühlen lässt und kurzzeitig hochheizen muss, braucht viel mehr Leistung.

So als Daumenwert: Bausubstanz eines 20 m² Raumes kann so etwa 100 kWh Wärme aufnehmen, um von 10 auf 20 Grad zu kommen. Das kann also durchaus 2-3 Tage dauern, bis der Raum wieder durchgewärmt ist. Mitunter auch länger.

Wobei das Wärmeempfinden gerade durch die Lufterwärmung recht schnell bei einem ankommt. Geht deutlcih besser, als bei Heizkörpern.