Hallo ich bin neu hier und interessiere mich für Natrium Akkus.
Mit LFP Habe ich bereits Erfahrungen gemacht.
Meine Frage: müssen Natrium Akkus auch gepresst werden?
Mfg Alex
Hallo ich habe auch gerade nach Natrium-Ionen-Akkus gesucht und wurde fündig bei www.salzstrom.com das sind Hersteller aus Österreich und bei www.tewaycell.com bietet eine chinesische Firma ein Komplettgerät mit 10 kWh Natrium-Ionen-Akku und 5 kW Hybrid-Wechselrichter für 2849,- € an. Habe aber noch keine weiteren Infos dazu recherchiert.
Viel Erfolg und liebe Grüße Josef
Nächstes Jahr wird spannend. CATL geht in Massenfertigung. 175 Wh/kg.
Naxtra massenproduktion ab 2026
Das sind Importeure aus Österreich
Hersteller:Shenzhen Biwatt Technology Co. https://www.biwattpower.com/r2
Auch Kite Rise Graz bastelt nur mit Zellen von Tiamat (F) soviel ich mitbekommen habe.
Wenn die Ladespannung deutlich höher ist (sein muß?) als die spätere Nenn-Nutzspannung, dann kann das doch keine effiziente Zellchemie sein? Auch die gemessenen hineingeladenen Ah im Vgl. zu den entnommenen zeigt ja eher eine Effizienz (coulombsch) von unter 75% ?
Wenn das tatsächlich so wäre, wäre Na-ion völlig uninteressant, weil man bei jedem Ladezyklus 1/4 der hineingesteckten Energie verliert (oder noch mehr, da ja auch die Spannung deutlich herunter geht) und die Zelldegradation wäre extrem hoch.
Irgendetwas stimmt wohl an der Messung nicht, oder ich habe da etwas falsch verstanden? Klärt mich bitte gerne auf ![]()
Allein schon wegen des großen Spannungshubs wäre Na-ion für mich aktuell völlig uninteressant. Da lobe ich mir doch die Spannungsstabilität von LFP und das über einen sehr großen SoC-Bereich. Hat allerdings auch seine Nachteile bei der Messung desselben…
Mit LFP hättest früher Referenzspannungs Elemente bauen können ![]()
Diese Zellen haben irgend eine Spannungsbegrenzung eingebaut daher werden sie ab einer bestimmten Spannung warm. Warum da 4,1 V angegeben wird ist mir nicht klar. Ist zu hoch für den Betrieb.
Die Kapazität wurde später für diese am Datenblatt reduziert weil sie real wohl nicht erreichbar war.
Gewisse höhere Verluste sind trotzdem durch die höhere Spannungsdifferenz (Hysteresis) am Punkt laden/entladen vorhanden. Ist bei bei LFP deutlich geringer.
Sollte sich NaIon durchsetzen und in der Masse den Preis unter LFP drücken dann hat LFP nur mehr den Vorteil des besseren Wirkungsgrades. Den hohen nutzbaren Spannungshub können viele Geräte zukünftig ausgleichen. Ist ja auch bei LiIon NMC der Fall. Unter 2 V ist auch nix mehr zu gewinnen.
Ich hätte trotzdem die 200ah Zellen genommen nur der Preis war auf LTO Niveau und LFP unverschämt günstig.
Um sich am Markt wirklich im großen Stil durchzusetzen müßte Na-ion schon mind. 50% günstiger sein als LFP. Neben dem schlechteren Wirkungsgrad ist ja auch die Energie-Dichte (sowohl bzgl. Masse aber auch bzgl. Volumen) noch deutlich geringer und damit für viele mobile Anwendungen eher uninteressant. Auch die Anz. Ladezyklen versprechen keinen Vorteil. Ein Vorteil ist aber die bessere Kälteresistenz und die deutlich geringere Brand-/Verpuffungsgefahr. Aber Na-ion ist ja von der Entwicklung eher am Anfang, während LFP vermutlich schon recht ausgereizt ist.
Die nächste Stufe erhoffe ich mir eher von Feststoffzellen. Aber zwischen den rosaroten Marketingflyern und der harten Realität in der Massenproduktion vergehen meist viele Jahre bis Jahrzehnte.
Na-ion haben aber ihre Reize bei großen ortsfesten Speichern, sofern sie denn wirklich deutlich günstiger würden.
Catl prognostiziert 40% Marktanteil.
175 Wh/kg ist brauchbar, vor allem im Winter klar im Vorteil auf der Straße da kaum Einbrüche.
Wenn die Natrium-Akkus deutlich günstiger werden, könnte ich mir vorstellen, einen größeren Speicher neben meinen Lifepo4-Hausakku zu stellen.
Der Lifepo4 macht weiter die tägliche Hauptarbeit und der Natrium-Akku wird über DC/DC-Wandler angeschlossen und bekommt den Überschuss, wenn der Hausakku nahezu voll ist.
Also ich habe im August 16x von den HiNa 200Ah Zellen bekommen. Habe jetzt mal einige Tests mit denen gemacht. Also entweder sind die totaler Mist oder Na+ Zellen sind allgemein so, also ich bin nicht wirklich überzeugt davon.
Na+/Natrium Ionen Zellen endlich da!
Na+ Zellen Praxistest Ergebnis
Andreas und ich meine der Christian auch wollten da mal Tests dazu machen, bin mal gespannt wie es bei ihnen aussieht, aber ich bleibe definitiv erstmal bei LFP…
Also ich sehe da noch einige Fragezeichen beim dritten Video:
-
Der Leistungseinbruch um 12:40 Uhr von 2,4 kW auf 2 kW kommt doch nicht vom Akku. Dessen Spannung läuft glatt weiter, nur der Strom sinkt. Aber der Strom sinkt nicht, weil der Akku “nicht mehr kann” (dann würde man eine Reaktion an der Spannung sehen), sondern weil der Wechselrichter zurückregelt. Wahrscheinlich ist dem Multiplus zu warm geworden.
-
Ja, du kannst aus diesem Akku nicht 10 kWh rausziehen, weil da zum einen der Wirkungsgrad des Multiplus noch davon weggeht, und weil du einfach nicht den ganzen Spannungsbereich nutzen kannst. Das war aber vor dem Test schon klar.
Ab ungefähr 60% des Videos hatte ich dann keine Lust mehr, bis zum Ende zuzuschauen. Das war mir inhaltlich zu dünn, sorry für die ehrlichen Worte. Aber danke für deine Mühe!
Dazu müßten sie aber deutlich billiger werden als die LiFePo4 Zellen, schließlich braucht man entweder zusätzliche Technik oder kann nur einen Teil der Kapazität nutzen. Im Moment ist von den günstigen Preisen aber noch nichts zu sehen, eher im Gegenteil. Ich habe gerade wieder Bleiakkus für meine USVs kaufen müssen, da wäre Na-Ion eigentlich ideal. Aber solange die ein mehrfaches dessen kosten, was ich für Blei ausgeben muß, wird das nichts.
Hmm, gut möglich, konnte ich so nicht testen, wollte das ein mal komplett durchlaufen lassen.
Ich kann ja mal den Akku auf 60% oder so mal laden und dann mit einem kühlen WR noch mal probieren… Mal sehen ob er dann von Anfang an runter geht oder auch erst nach einer Weile…
Das stimmt allerdings, ich dachte aber nicht dass er am Ende so crass einbricht… Aber das liegt wohl an der niedrigen Spannung.
Solange keine neuen Wechselrichter für solch große Spannungsbereiche auf den Markt kommen, wird man einen Natrium-Akku wohl gedanklich so auslegen müssen, dass man nur einen Teil der nominellen Kapazität nutzt. Idealerweise so, dass man nie die Ränder der Zellenspannung erreicht, was dann auch noch der Lebensdauer hilft. Das ist dann einfach eine wirtschaftliche Überlegung: ich kaufe nominell 10 kWh, kann davon 6 kWh nutzen, bezahle dafür x Euro. Wenn irgendwann der Preis niedrig genug ist, passt das.
Wenn der Preis fällt ist eine Frage der Stückzahl.
Zu LTO Preisen braucht man kein Natrium.
Damit gebeben sich die Wechselrichter u.a. mit Natrium die Hand.
Aktuell wird Lithium angeblich wieder teurer.
Ich habe im Juni 2024 zu Testzwecken 32 Transimage 200Ah Na-Ion Zellen beschafft und diese nach Messung von Innenwiderstand und Kapazitätsprüfung bei 10-22°C eingelagert. Heute war nun nach 22 Monaten der Tag der Wahrheit und ich musste feststellen, dass 8 von 32 Zellen gebläht sind. Interessanterweise war die Spannung bei diesen Zellen auf 2.3-2.5V gefallen, während die “guten” Zellen alle bei 2.5-2.6V lagen. Es kann Zufall sein, aber all die schlechten Zellen gehörten zu den 30% mit der tiefsten Spannung bei der Eingangsprüfung. 8 der verbleibenden 24 “guten” Zellen gehen nun in den realen Zyklustest auf einer PV Anlage, 2 davon ebenso mit initial tiefer Spannung aber immer noch über 2.5V. Hat hier sonst jemand Langzeiterfahrung mit Natrium Zellen? Diese Resultate stimmen mich nicht sehr optimistisch und ich werde meinen Kunden bei Na-Ion noch mehr zu Vorsicht raten als ich das bisher schon tat. Mit LFP hatte ich nur einmal eine vergleichbare Ausfallquote, die betraf vor 10 Jahren ein Los Sinopoly Zellen das zufälliger-(und glücklicher-)weise für eine hausinterne Batterie verwendet wurde.
Meines Wissens nach, soll es bei Na gerade möglich sein diese ohne Schaden komplett tiefentladen zu transportieren.
Von daher bin ich überrascht, dass eine niedrige Spannungslage scheinbar für das Aufblähen ursächlich sein könnte
Das habe ich auch gelesen. Und der nutzbare Spannungsbereich/Arbeitsbereich soll ja bis 1,5V Entladeschluß runter gehen. Dann dürften die 2,3V von oben ja niemals Schaden anrichten.
Ich muß meine 10 Ah Zylinder auch mal wieder kontrollieren.
Das mit den 200Ah habe ich mir dann doch erspart da Lfp damals gerade nachgeschmissen wurden.