Naja, versuch doch mal im Winter 8% mehr Strom zu generieren, nur weil dein Akku 8% mehr frisst.
Ich glaube, da ist die benötigte PV teurer wie die Ersparniss.
Naja, versuch doch mal im Winter 8% mehr Strom zu generieren, nur weil dein Akku 8% mehr frisst.
Ich glaube, da ist die benötigte PV teurer wie die Ersparniss.
Wenn da bei 10 kWh bei LifePo 9,6 und bei den Natrium 8,8 kWh finde ich das nicht so dramatisch.
Da ist es Abwägungssache worauf man mehr Wert legt (hängt auch davon ab wie sich die SIB preislich entwickeln und für die Effizienz spielt auch noch der Wechselrichter mit rein)
Ich selber hab derzeit noch keinen Akku und bin da am überlegen. Jetzt vor dem Winter macht das sowieso keinen Sinn bei geringer PV-Leistung.
Kältefestigkeit ist jetzt nicht wirklich ein Argument in einem Hausspeicher.
Über Zyklenfestigkeit hört man ja auch noch nicht viel, genauso wenig über die Selbstentladung.
Das sind Faktoren die sollte man nicht ausser Acht lassen.
Der Preis vom Akku hängt ja auch nicht nur von den Zellen ab, die Zellen sind da nur ein Teil davon.
Die Kältefestigkeit ist sicher auch ein Argmuent. Je nachdem wo man den Akku lagert (z.B. Andreas hat seinen ja im Container und dort extra eingepackt damit der nicht zu kalt wird)
Ich denke schon das die Kältefestigkeit ein Argument ist, der Balkon ist i.d.R. nicht warm, die Angst so eine absolut tödliche Brandbombe innerhalb der eigenen 4 Wände {green}:shocked: zu haben, so eine Batterie in einem Wetterfesten Gehäuse aussen an das Haus gestellt lässt doch einige (die es leider nicht besser wissen) Nachts beruhigter schlafen.
Wir kennen ja den FUD der über EVs verbreitet wird.
Wow, ist das genial, hier hält bereits ein Forumsmitglied die Akkutechnologie von morgen in den Händen!
Das ist ganz genau der Punkt. Auch wenn Li-Ionen-Akkus, sei es mit NMC- oder LiFePO4 Zellchemie, bei den wesentlichen Kennzahlen im Moment vielleicht noch besser sind, sind die trotzdem zum Aussterben verdammt. Lithium ist einfach ein viel zu seltenes Element. Ohne einen Quantensprung beim Akku-Recycling wird sich die heutige Li-Ionen-Akkuproduktion nicht lange aufrechterhalten lassen. Oder habt Ihr etwa noch keinen Blick auf die Liste der Elementhäufigkeiten in der kontinentalen Erdkruste geworfen?
Die Erdkruste besteht zu 2,36% aus Natrium, aber nur zu 0,002% aus Lithium.
Wenn ich eine Wette abschließen sollte, welcher Akkutechnologie die Zukunft gehört, dann müsste ich da nicht lange überlegen...
Unter Batterien für Elektroautos: Natrium-Zellen auf dem Vormarsch? | heise autos
wird darauf verwiesen das die Natrium Zellen günstiger wären, mehr Zyklen aushalten sollen und Temperaturunempfindlicher sind.
Der größte Vorteil für Lithium ist die Energiedichte im mobilen Einsatz
Zitat aus dem Artikel: "Vorteile haben Natrium-Ionen-Zellen im Vergleich zu LFP-Zellen neben den Kosten auch bei der nochmals besseren zyklischen Dauerhaltbarkeit und bei der Kälteperformance. Günstigerer Preis, höhere Lebensdauer, stärkere Leistung bei niedrigen Temperaturen – es spricht auf dem Papier nicht mehr viel für LFP."
Natürlich liegt Natrium in vielen Faktoren vorn. Deshalb warten soviele ja darauf. Aber was sich durchsetzt bleibt abzuwarten und wird die Erfahrung zeigen
Einer der Kostenfaktor für die Lithium Zellen ist das Trägermaterial für die Anode aus Kupfer, dafür gibt es chemische Gründe warum Kupfer eingesetzt werden muss.
Bei einer Natrium Ionen Batterie kann dagegen das Trägermaterial nicht nur für die Kathode sondern auch für die Anode aus Aluminium sein, was wesentlich billiger ist.
cycle test vom parallelschalten simulieren.
Also ich hab ein 14S LFP bei arbeitsspannung per cell: 3.0-3.4V und möchte ein 15S SIB parallelschalten.
Entspricht ca. 2.8-3.16V SIB cell spannung.
Tja da kommen nur mehr ca. 8Ah von der SIB raus !!! (von 66 möglichen Ah).
Kannst also vergessen parallelschalten zu LFP.
Wenn dann alles SIB chemie aufbauen.
Bekommt man für Na-Ionen-Akkus eigentlich schon passende BMS-Elektronik? Die ganzen BMS, die es für Li-NMC und LiFePO4-Zellen zu kaufen gibt, passen ja von den Spannungswerten her nicht, v.a. maximale Ladespannung und minimale Zellspannung/undervoltage protection. Ohne passendes BMS ließe sich ein 15S-Akku aus solchen Zellen ja gar nicht betreiben.
Die meisten modernen BMS kann man doch sehr gut programmieren. Ich glaube nicht, das das große Problem sein sollte
Für Natrium-Zellen geeignete Ladegeräte, Wechselrichter, BMS, etc. könnte jeder Hersteller dieser Gerätschaften sicherlich problemlos anbieten. In wie weit sich die Zellen bei welcher Anwendung durchsetzten, schaun wer mal.
Oliver
Meint ihr ernsthaft dafür müssen neue spezielle Geräte her. Bei meiner Victron Geschichte dürfte maximal ein Software Update nötig.
Und beim Daly Smart BMS denke ich kann man die Parameter passend setzen
Und nochmal zu dem parallel Betrieb von Lifepo4 und Natrium ionen Akkus, selbst wenn es nicht parallel auf dem shunt geht, bin ich mir sicher das es sehr schnell irgendwelche Lasttrenner oder Zwischenschaltungen relativ schnell auf dem Markt gibt. Da sitzen garantiert schon Ingenieure dran
Da brauchst du kein Update.
Victron kann heute schon 37,2-64V, das reicht für 16S Natrium Akku.
Habe geschrieben "höchstens "
der seller hat sich nochmal gemeldet.
Er sieht seine Zellen als: temperaturfest, schellladefähig und ungiftig.
Als Heimspeicher (noch) nicht interessant da im verlgeich zu LiFePo4:
weniger Zyklen
weniger Energiedichte
blöder Spannungsbereich
nicht günstiger pro kWh
Bevor wir jetzt Alle auf die Natrium Ionen Akkus umbauen: Was passiert beim Überladen dieser Akku's? Entsteht evtl. auch ein zündfähiges Gas? Gebohrt und genagelt wurden die LiFePos ja auch zur Genüge. Aber das Gasen bei Fehlladung hat Niemand ernsthaft untersucht.
Die werden in der Einflussbereichs der "German Angst" nur in wetterfesten Gehäusen für die Aussenmontage angeboten.