Ich bin noch immer an der Planung wie ich am geschicktesten die begrenzte Fassadenfläche für die Splitaußengeräte nutzen kann.
Insgesamt sind in dem Haus 8 zu beheizende Räume und 5 zu kühlende.
Stand jetzt werde ich mit 2 2er Splits und 1 Singlesplit ins rennen gehen, da die Gasheizung momentan für die 3 weiteren zu beheizenden Räume funktioniert (frage ist nur wie lange noch).
Jetzt zur eigentlichen Frage:
Wenn ich anstatt dem 2er Split ein 3er Split nehme, das weitere IG aber im Sommer ausgeschaltet lasse, fällt an diesem dennoch Kondenswasser an? Wenn ja, so viel, dass das Kondensat abgeführt werden muss?
Ich hoffe, ich kann mich irgendwann mal auf eine Strategie festlegen und dann im Laufe des Jahres auch meine Erfahrungen in diesem Forum teilen.
Ich würde behaupten das kommt einfach ganz stark darauf an auf welche Temperatur mit welchem Temperaturdelta gekühlt wird bei welcher Ausblastemperatur (Wärmetauschertemperatur entsprechend) und wo der Taupunkt im betroffenen Raum liegt.
Ich kühle mit der Multi nur das Schlafzimmer.
Sogar jetzt im März schon weil ich bei 18°C die besten Schlafparameter habe.
Wenn ich nach der Nacht die Multi ausschalte habe ich mir eine Automation gebaut, dass für 15-60min an beiden Innengeräten der Betrieb auf Fan-Only schaltet um die Wärmetauscher zu trocknen.
Die Luftfeuchte im Raum des nicht benutzen Gerätes steigt dabei kurzfristig um 2-4% weil der Wärmetauscher zumindest nass ist.
Siehe Feuchtigkeit OG Küche
Ja. Der Wärmetauscher wird trotzdem gekühlt nur ist der Ventilator nicht an. Solltest also bei allen drei Geräten einen Kondensatabfluss einsparen. Du weisst ja auch nicht, ob du das Gerät nicht doch zur Kühlung verwendest
Könntest auch einen kleinen Kasten an die Wand anbringen, wo das bisschen Kondensat reinfließt. Wenn du Glück hast, musst du den nur alle 4 Wochen mal leeren. Oder Schlauch runter bis zur Gießkanne, die dort in der Ecke geparkt wird.
Bei den Bedingungen halte ich das für unwahrscheinlich. Das IG ist ausgeschaltet, der Lüfter läuft also nicht. Es kondensiert Wasser ähnlich wie an einer kalten Fensterscheibe im Winter. Da tropft auch nicht ein halber Liter am Tag runter, das sind nur wenige ml. Einiges davon verdunstet dann auch wieder.
Würde mich zumindest sehr überraschen, wenn da deutlich Kondensat anfallen würde.
Das ist klar. Ich gebe nur zu Bedenken, dass wenn man auf einmal die Kühlfunktion doch ganz angenehm findet und man hatte keinen Kondensatablauf eingeplant, dann kann die Menge an Kondensat gerade an schwülen Sommertagen doch enorm werden.
Auf jeden Fall, wenn man doch auf die Idee kommt, kühlen zu wollen, wäre das keine Lösung. Da hatte ich schon Kondensatmengen von 0,5l pro Stunde. Da bräuchte es dann schon eher ein 10l Wassereimer, mit dem man auffängt.
Mir ging es wirklich nur um das ausgeschaltete Geräte.
Für Bad und Küche brauche ich keinen Kühlmodus, vor allem wen der Großteil drum herum bereits gekühlt wird. Aber so wie es momentan aussieht, werde ich erstmal nur mit den zu kühlenden Räumen starten.
Sollte die Gasheizung dann die Grätsche machen, kann ich auch mit zur Not etwas längeren Leitungswegen noch die sonstigen Räume versorgen oder über eine LWWP gehen. Habe im Außenbereich halt nahezu keine Stellfläche verfügbar und an der Fassade ist nur an einer Seite eine Anbringung von AG möglich, daher die unterschiedlichen Überlegungsrichtungen.