Ich überlege ob ich den vorhandenen Multiplus II 5k von Netzparallel auf passthrough ändere.
Davon erhoffe ich mir schnelle Lastausregelung und Notstrom/USV auf zumindest einer Phase.
Ich sehe da aber ein Problem. Würde nur die eine Phase vom Netz wegfallen, an die der MP2 hängt, würde er diese ja übernehmen. Würde diese aber nicht unsysncron zu den anderen werden und man hätte, wenn es blöd läuft, auch mal zwischen den Außenleitern 460V anliegen?
Oder würde der vm-3p75ct genau das auch messen und schnell genug an den MP2 weiterleiten?
Gibt es für diesen Betrieb einen Einbauvorschlag?
Gerätschaften für die Hutschiene vom europäischen Markt (die automatissch schalten können) sind leider riesig und so teuer wie ein MP2. ;-(
Um den MP2 mal zu überbrücken, wollte ich diese Umschalter nehmen:
Von Hager gibt es die schmalen leider nur bis 40A.
Es darf auf keinen Fall nur eine Phase über den MP2 geleitet und mit den anderen Phasen auf den gleichen Mittelpunkleiter geführt werden. Die Phase über den MP2 muss mit dem Mittelpunktleiter ein eigenes Netz bilden. Die Umschaltung macht der MP2 und man braucht keinen Umschalter.
geht aber nicht wenn der Threadersteller danach wieder einen neuen Nullpunkt mit 2 Phasen + Multiplus bildet. Der am AC Out 1 hängende Stromkreis müsste komplett vom restlichen Netz getrennt werden.
Mhpf … d.h. die Leute mit 1 bis 2 Geräten, sind alle nur parallel unterwegs oder die (unwahrscheinlichen) Probleme sind ihnen egal?
btw: Steht das irgendwo, dass man dies nicht darf? Ich bin da jetzt nur über selber nachdenken drauf gekommen und nicht weil ich was gelesen hatte.
Jetzt habe ich da aber nen Problem:
Zählervorsicherung wären 63, die ich schon auf 50 reduziert habe, im Haus sind 2x DLE.
Für 50A Transfer bräuchte ich min. 5000 oder 6k5.
Mit dem 6k5 könnte man 1x DLE oder E-Herd betreiben, müßte man eben etwas mitdenken - egal.
Aber 3 Geräte mit einer Null-Last-Leistung von ja 30W fressen einem bei kleiner Solaranlage den Akku im Winter sehr schnell leer. ;-(
Das muss nirgentwo stehen. Das Ergibt sich aus den physikalischen Gesetzen, die ein Elektriker im ersten Ausbildungsjahr lernt.
Jetzt habe ich da aber nen Problem:
Zählervorsicherung wären 63, die ich schon auf 50 reduziert habe, im Haus sind 2x DLE.
Für 50A Transfer bräuchte ich min. 5000 oder 6k5.
Mit dem 6k5 könnte man 1x DLE oder E-Herd betreiben, müßte man eben etwas mitdenken - egal.
Deshalb die wichtigen Stromkreise heraussuchen und 2 polig über den MP2 führen. Auf keinen Fall Drehstromgeräte mit anschliessen.
Ist blöd, da die Hauptverteilung im Keller ist und die Unterverteilungen nur einfach über Drehstrom angeschlossen. Da müßte man ja den MP2 irgendwo oben im Haus unterbringen …
Aber jetzt sagst Du ACout1.
Bringt es mir den nennenswerte Vorteile, wenn ich von Netzparalell auf passtrough via ACout2 wechsle? Also z.B. bzgl. Genauigkeit der und Geschwindigkeit der Lastausregelung? Die 4,6kW Grenze wäre so auch aufgehoben?
ACout1 könnte man zuminst für den Keller (Kühltruhe, Heizung, ..) und auch für ein Teil der Mikrowechselrichter nutzen, um diese Netzunabhängig zu haben.