Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor der Planung einer Split-Klimaanlage für unser Haus in Iserlohn (NRW). Primäres Ziel: Im Sommer etwas kühlen, aber vor allem in der Übergangszeit und im Winter effizient heizen, um unseren PV-Strom zu nutzen und den Ölverbrauch zu drücken.
Mein Klima-Installateur ist glücklicherweise extrem flexibel: Er würde mir ein Komplettpaket hinstellen, verbaut mir aber auch völlig unkompliziert bauseits selbst gekaufte Geräte zu einem fairen Montage-Festpreis. Ich habe also bei der Gerätewahl völlig freie Hand – und genau da fangen meine Fragezeichen an.
Die Ausgangslage
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Heizung: Ölbrennwert + Fußbodenheizung im ganzen Haus, unterstützt durch Solarthermie und einen großen 1.000-Liter-Pufferspeicher.
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Baujahr 1960, Doppelschaliges Mauerwerk, Kaltdach gedämmt, Innen sind die Räume mit Holzfaserdämmung gedämmt und Türen sowie Fenster sind Modernisiert.
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PV: Eine recht kleine Anlage mit 3 kWp auf dem Dach und einem 10 kWh Heimspeicher.
Die Räume (siehe angehängten Grundriss):EG: Ein komplett offener Wohn-/Ess- und Küchenbereich (ca. 33 m²), nachdem wir die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer entfernt haben.
OG: Ein Schlafzimmer (11,6 m²) und ein Büro (14,9 m²).- Die Außengeräte sollen auf das flache Garagendach direkt neben dem Haus. Die Zuleitung (2,5 mm² mit 20A Absicherung) liegt bereits.
Meine drei großen Baustellen & Fragen an euch:
1. Welche System-Architektur macht Sinn?
Ich schwanke extrem zwischen drei Wegen:
Option A: Ein einziges 3er-Multi-Split-Außengerät (z.B. Daikin 3MXM52). Schön clean auf dem Garagendach, aber ich habe Angst wegen der Mindestmodulation.
Option B: Ein Single-Split für das offene EG + ein Dual-Split für das OG.
Option C: Drei komplett getrennte Single-Splits. Platz auf der Garage wäre da. Die Kisten können extrem tief runterregeln (teilweise auf ~130W Stromaufnahme). Nutzt man das in der Praxis?
2. Welche Geräte? (Optik, Geräusche & Home Assistant)
Die Geräte müssen gut aussehen (hoher WAF / Wife Acceptance Factor) und qualitativ absolut hochwertig sein. Keine klobigen, billig wirkenden Plastikkästen. Zudem ist mir eine lokale Integration in Home Assistant (am liebsten ohne Cloud-Zwang) recht wichtig.
Ursprünglich waren die extrem flachen Daikin Stylish (FTXA35 / FTXA25) angeboten. Jetzt habe ich aber vermehrt von hochfrequenten Fieptönen des Lüftermotors im Flüstermodus gelesen. Wer kann dazu was sagen?
Welche Alternativen habt ihr auf dem Schirm? Wie sieht es mit Mitsubishi Heavy (Kireia), Mitsubishi Electric oder anderen Premium-Herstellern aus? Wer hat die Nase vorn bei schickem Design, leisem Betrieb im Schlafzimmer und der HA-Anbindung?
3. Strömung und Platzierung (Siehe Grundriss)
EG-Luftstrom: Das Innengerät im Wohnzimmer soll an der rechten Außenwand hängen. Schafft es der Luftstrom im Heizbetrieb, den komplett offenen Raum bis in die Küche zu durchwärmen?
Vielen Dank für eure Hilfe.
Viele Grüße
