Multi-Split für 7 Räume: Daikin oder Toshiba?

Hallo zusammen,

nach dem doch recht heißen Sommer planen wir für unser Zweifamilienhaus die Anschaffung einer Split-Klimaanlage, um im Sommer zu kühlen und im Winter und in der Übergangszeit zusätzlich zu heizen.

Das Gebäude besteht aus zwei selbst bzw. von der Familie bewohnten Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von ca. 100 qm im DG (3ZKB) und ca. 112 qm (4ZKB) im EG. Es handelt sich um ein freistehendes Haus im Rheinland aus dem Baujahr 1973 mit ungedämmter Klinkerfassade. Das Dach ist aber nachträglich gedämmt und die Fenster sind im DG 2-fach und im EG 3-fach verglast. Die Heizung erfolgt über eine Holzpellets-Zentralheizung mit Heizkörpern. Wir haben folgende Räume, die klimatisiert werden sollen:

EG ( ca. 2,45 m Deckenhöhe)
Südseite
Kinderzimmer EG 16 qm,
Wohnzimmer EG 39 qm,
Nordseite
Schlafzimmer EG 20 qm,
Kinderzimmer EG 13 qm.

DG ( ca. 2,25 m Deckenhöhe)
Südseite
Wohnzimmer DG 38 qm,
Nordseite
Schlafzimmer DG 18 qm,
Arbeitszimmer DG 17 qm.

Die aktuelle Überlegung ist, im EG jeweils eine 2er-Multi-Split an Nord- und Südseite zu verbauen, um lange Leitungen durch die Wohnung zu vermeiden. Im DG könnte man die Leitungen über den Dachboden führen (mit Kondenspumpen) und das Außengerät entweder auf der Südseite auf dem Balkon (ungern) oder mit längerer Leitung ebenfalls außen im EG aufzustellen, wenn das nicht zu anderen Problemen führt.

Wir haben eine 20 kW Photovoltaikanlage mit SolarEdge WR, einen 5,12 kWh Marstek Venus E AC gekoppelten Speicher und eine goE-Charger Wallbox, die alle über die jeweiligen Hersteller-Apps gesteuert werden. Es wäre schön, wenn eine künftige Split-Klimaanlage abhängig von PV-Überschuss angesteuert werden könnte, um im Sommer zu kühlen und an sonnigen Winter/Herbst/Frühlingstagen zu heizen. Evtl. wäre dafür wohl ein umfassenderes Home Automation System erforderlich, aber zumindest die Schnittstellen sollten da sein.

Da mir Zeit, Werkzeug und handwerkliches Geschick fehlt, sehe ich von DIY ab und möchte einen Profi beauftragen. Wenn möglich würde ich gerne eine förderfähige Anlage installieren lassen und dafür die 30 % KfW Förderung mitnehmen. Ich habe hierfür nun drei Angebote vorliegen, zwei von einem überregionalen Anbieter mit Toshiba Shorai Curve oder Daikin Stylish Geräten und eines von einem lokalen Anbieter mit Daikin Perfera Geräten:

Bereich Daikin Perfera Daikin Stylish Toshiba Shorai Curve
EG Nord: zwei Räume Außengerät: Daikin 2MXM40A9, Multi-2, 4,0 kW Kühlung / 4,2 kW Heizung

Innengeräte:
- 1 × FTXM25A Perfera, 2,5 kW
- 1 × FTXM20A Perfera, 2,0 kW
Außengerät: Daikin 2MXM50A9, Multi-2, 5,0 kW

Innengeräte:
- 1 × FTXA20C2V1BW Stylish, 2,0 kW
- 1 × FTXA25C2V1BW Stylish, 2,5 kW
Außengerät: Toshiba RAS-2M18G3AVG-E, Multi-2, 5,2 kW

Innengeräte:
- 1 × RAS-B07P2KVSG-E, Shorai Curve White, 2,0 kW
- 1 × RAS-B10P2KVSG-E, Shorai Curve White, 2,5 kW
EG Süd: zwei Räume Außengerät: Daikin 2MXM50A9, Multi-2, 5,0 kW Kühlung / 5,6 kW Heizung

Innengeräte:
- 1 × FTXM20A Perfera, 2,0 kW
- 1 × FTXM35A Perfera, 3,5 kW
Außengerät: Daikin 2MXM50A9, Multi-2, 5,0 kW

Innengeräte:
- 1 × FTXA20C2V1BW Stylish, 2,0 kW
- 1 × FTXA35C2V1BW Stylish, 3,4 kW
Außengerät: Toshiba RAS-2M18G3AVG-E, Multi-2, 5,2 kW

Innengeräte:
- 1 × RAS-B07P2KVSG-E, Shorai Curve White, 2,0 kW
- 1 × RAS-B13P2KVSG-E, Shorai Curve White, 3,5 kW
Dachgeschoss: drei Räume Außengerät: Daikin 3MXM52A9, Multi-3, 5,2 kW Kühlung / 6,8 kW Heizung

Innengeräte:
- 2 × FTXM20A Perfera, je 2,0 kW
- 1 × FTXM35A Perfera, 3,5 kW
Außengerät: Daikin 3MXM52A9, Multi-3, 5,2 kW

Innengeräte:
- 2 × CTXA15C2V1BW Stylish, je 1,5 kW
- 1 × FTXA35C2V1BW Stylish, 3,4 kW
Außengerät: Toshiba RAS-3M18G3AVG-E, Multi-3, 5,2 kW

Innengeräte:
- 2 × RAS-M05P2KVSG-E, Shorai Curve White, je 1,5 kW
- 1 × RAS-B13P2KVSG-E, Shorai Curve White, 3,5 kW
Smart-/PV-Schnittstelle 2 × Daikin HomeHub EKRHH. 3 × Daikin HomeHub. 3 × Toshiba RB-H202-A.
Gesamt brutto ca. 26.000 € ca. 26.000 € ca. 19.000 €

Sind das vernünftige Geräte für die o.g. Räume? Sind die aufgerufenen Preise so üblich?

Benötigen die Geräte zwingend eine extra abgesicherte Stromversorgung oder kann man die an die bestehende Verkabelung von 2021 anschließen?

Unterscheiden sich die Daikin Perfera und Stylish Geräte nur im Design oder auch wesentlich bei der Funktionalität bzw. den Features?

Preislich nehmen sich die beiden Daikin Angebote nichts, sind aber rund 7.000 € teurer als das Toshiba-Angebot. Sind die Daikin Geräte auch soviel besser oder langlebiger, dass sich der Aufpreis lohnt?

Von der Service-Versorgung her würde ich zum lokalen Anbieter tendieren, da ich gehört habe, dass die Ersatzteil und Service-Versorgung für Toshiba nicht so gut sein soll. Kann das jemand bestätigen bzw. einordnen?

Vielen Dank und viele Grüße

Du willst ja hauptsächlich kühlen. Da würde ich bei dem Preisunterschied klar zu Toshiba tendieren. Toshiba Anlagen haben grundsätzlich einen guten Ruf, Daikin ist im Heizbetrieb noch etwas mehr beeinflussbar von der Regelung her und zu Daikin gibts hier im Forum in Sachen Heizbetrieb viel Erfahrung, zu Toshiba bisher nur wenig.

Aufbau und Dimensionierung erscheinen mir grundsätzlich sinnvoll.

Preise sind in Deutschland leider sehr hoch. Für eine bessere Einschätzung würde ich mal die Internetpreise der Anlagen recherchieren und mit den Preisen im Angebot vergleichen. Typisch sind so 30-40% Aufpreis. Material würde ich mal mit 500-700 Euro pro Multisplit rechnen. Installationsaufwand vielleicht so 1000 Euro pro IG.

Schau dir auch mal den Thread hier im Forum zu Kostenvoranschlägen an, da findest du viele Infos zur Einschätzung von Angeboten.

Denk dran, dass die Förderung nur für den Heizbetrieb ist. Du musst damit also dann auch hinreichend mit heizen.

In Sachen Langlebigkeit nehmen sich die Anlagen nichts. Daikin ist in Deutschland deutlich stärker verbreitet, aber ich denke auch für Toshiba wird es genügend Möglichkeiten geben, Ersatzteile zu beschaffen. Und grundsätzlich gilt: Die Chancen stehen sehr gut, dass man die installiert, 15 Jahre ohne Ersatzteile nutzt und dann die nächste Generation kauft.

Ich finde es relativ teuer muss ich sagen. Mein Vater hat jetzt vor drei Wochen knapp 6500 EUR für eine 2MXM40 mit 2,0 und 3,5 Perfera bezahlt.

Ansonsten finde ich die Gesamtleistung der Geräte viel zu hoch. Beim ersten Angebot hast du beispielsweise ne Kühlleistung von 14 kW, absolut übertrieben, außer du wohnst in einem Gewächshaus. Ih würde bei jedem Gerät die kleinste Variante nehmen, sprich die 2MXM40 bzw. 3MXM40

Wenn alles auf einer Etage ist und eine mögliche Treppe beispielsweise durch eine Tür blockiert ist, kann man auch überlegen, ob man statt 4 Anlagen nur zwei nimmt und die versetzt dann montiert.

Den Heizbetrieb mit berücksichtigen, da ist dann die Frage, wieviel Leistung da benötigt wird.

So wie ich das verstanden habe, soll nur zusätzlich und nicht ausschließlich damit geheizt werden.

Vielen Dank für Eure Einschätzung!

Wir haben eine Pelletsheizung, die das Haus grundsätzlich gut heizen kann. Die Split-Klimaanlage soll vor allem im Sommer kühlen, aber auch an sonnigen kühlen Tagen mit PV-Strom heizen. Insgesamt gibt es ja schon noch mehr kühle als heiße Tage, so dass das mit der Förderung noch passen sollte, Anlass war jetzt aber eher das Kühlen.

Die Wohnung im EG ist eher verwinkelt, da haben zwei Anbieter bei der Besichtigung davon abgeraten, es mit nur einem oder zwei Geräten zu versuchen.

Im DG könnte man eventuell vom Wohnzimmer in die anderen beiden Zimmer durchpusten. Hier die Überlegung, ob man es nicht gleich lieber "richtig" macht und jedes Zimmer mit einem Gerät versieht, damit man auch bei geschlossenen Türen klimatisieren kann.

Habe ich auch so, ist vom Komfort her ganz klar besser. Meine Tochter ist jetzt beispielsweise 8, die ist jetzt sehr häufig in ihrem Zimmer und hat die Tür zu. Das wird sich vermutlich die nächsten 10 Jahre auch nicht ändern.

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Ok, dann würde ich auch sagen: Außengeräte kannst du noch verkleinern, bei Toshiba gehts da noch 1-2 Stufen tiefer:

  • RAS-2M14G3AVG-E 4kW
  • RAS-2M10G3AVG-E 3,3kW

Je tiefer du gehst, um so besser musst du natürlich den Kühlbedarf kennen. Das hängt viel von Fensterflächen ab, ob du auch beschatten kannst und was du als Zieltemperatur erreichen willst. Oft reichen schon 24 Grad, zum Schlafen gerne auch 22 Grad.

Schau dir vor allem an, wie tief die Anlagen runter modulieren können. Das ist das entscheidende Kriterium, damit die möglichst wenig takten. Es spricht kaum was gegen ein größeres AG, wenn es genauso weit runter modulieren kann.

Für die Förderung muss die Anlage SCOP von mindestens 4,6 haben.

Die Daikins scheinen deutlich tiefer modulieren zu können, musst du dir mal bei bettervent.me anschauen.

Ich hatte pünktlich dieses Jahr noch vor ! der Hitzewelle in 3 vermieteten Wohnungen die DAIKIN Perfera in Betrieb genommen bekommen :wink: die kleinen Zimmer je mit 2kw im grossen Wohnzimmer zw. 30 - 40qm je eine 4,2kw kälte bzw 5,4 Heizleistung. Ich habe immer 3 innen 2+2+4,2 an 1 aussen mit 6,8kühlleistung angeschlossen. Eine 1-Zimmerwohnung mit 40qm mit 3,4kw. Leider habe ich mir je den Flur /mit angeschlossener Küche jeweils gespart - dachte die offenen Türen reichen... also wenn man 3 Tage am Stück durchlaufen lässt (die Wohnung war in Renovierung daher leer) dann geht es und der Flur bekommt noch etwas kälte ab, aber die Küche schon nicht mehr so gut! - also besser in Räumen die gekühlt werden sollten auch tatsächlich ein Gerät hängen. Die Daikin Perfera hatte ich mir explizit lange gesucht, weil sie die einzigen im Feld mit 19dba sind - also quasi unhörbar - das passt so im Echtbetrieb auch fast - man muss sich schon sehr anstrengen um die überhaupt zu hören. Auch die Aussengeräte sind schon 2 m weiter weg fast nicht zu hören. bei unserer dichten Innenstadt bebauung sehr wichtig.

Noch dazu bieten die Perfera mit ihrem Sensor die intelligente Erkennung von bis zu 2 Personen im Raum und leiten über die doppelte innenkaskade vertikal und der aussenklappen - den Luftstrom immer von den Personen weg - kein kalter Nacken. funktioniert auch gut. Und die haben einen Desinfektionsmodus über Silberionen tauscher - wenn einer mal Grippe hat o.ä - sehr praktisch!

5 Tage 24h alle Geräte auf ecomodus halten die 96qm schön kühl - in Summe: 300w pro Stunde oder ca 3 € / Tag in der heissesten Zeit gemessen :wink:

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Zu Deiner Frage der Leitungslänge: bei mir stehen die Aussengeräte alle auf dem Flachdach - auch vom EG aus - sind ca 15 - 40m Leitungslängen - funktioniert bei der Daikin prima.

Zur Frage der Leitungsführung: Ist bei Klinkerfassade natürlich nicht so elegant, aber ich hatte das Projekt Fassadendämmung eh in Arbeit, daher konnte ich die Leitungen alle bequem direkt nach aussen führen und nachher zu dämmen. Ansonsten hast du da natürlich einen Kabelkanal - geht aber eigentlich auch. Aussen würde ich offen ohne Dämmungsverkleidung aber auf jeden Fall die Alukanäle (ich habe die nötigen 6m Niedax selber gekauft) und nicht die Kunststoffkanäle nehmen UV und so...die liegen bei mir nur unter der Dämmung.

Preis im Angebot war 4 x 2kw 2 x 4,2kw 1x 3,4kw 3 x aussengeräte komplett mit den langen Leitungen etc. ohne Home Hub und Elektrischer Verteiler Anschluss (hat mein Elektriker gemacht) o.ä. : 22t€

Danke für den Erfahrungsbericht. Von der Personenerkennung bei Daikin hatte mir der lokale Anbieter auch erzählt, schön zu hören, dass das funktioniert.

Hat Toshiba eine vergleichbare Funktion?

Die bei mir angebotenen Geräte sind natürlich noch mal ne Ecke teurer wegen der smarten Schnittstellen und eingeschränkten Geräteauswahl für die Förderfähigkeit. Trotzdem kann ich ja da noch mal schauen, ob auch kleinere Geräte gingen.

Bei den Zuleitungen hätte ich im EG jeweils so 5 bis 7 m zu den Innengeräten. Im DG wären es allerdings ca. 8 bis 9 m zu den beiden Geräten auf der Nordseiten und ca. 22 bis 24 m zu dem Gerät auf der Südseite, wenn ich das Außengerät auf der Nordseite auf der Garage neben dem Gerät fürs EG platziere.

Übertragen sich eigentlich die Vibrationen des Außengeräts in den Innenraum, wenn das Gerät an der Fassade befestigt ist? Das wäre etwas ungünstig, da da unser Schlafzimmer liegt, wenn auch ohne Fenster. Sonst müsste man die Geräte direkt aufs Garagendach stellen, aber ich weiß nicht wie gut das auf dem geschotterten Flachdach geht.

Hallo,

wir haben vor drei Jahren eine Daikin Multisplit installiert bekommen für zwei Stockwerke mit einem AG 9 kW und 5 IG Perfera, 2 mal 2 kW, 1 mal 2,5 kW, 2 mal 3,5 kW für 18t€.

Mit knapp 70 Meter Kälteleitungen nicht optimal, wir wollten aber keine zwei Geräte draußen. Steht bei uns auf zwei Bodenplatten entkoppelt vom Haus da wir Gasbeton haben. Da hätte der Brummer kaum gehalten im Mauerwerk und wir hätten immer genau gewusst wie viel er gerade arbeitet...

Anlage läuft und macht was sie soll, eine Wartung in der Garantie haben wir machen lassen. Was da für 600€ gemacht wurde kann ich fast selber. Spare das für eine ev. kommende Rep an - vom Gefühl her kann das lange halten...

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Geräuschübertragungen sind durchaus ein Thema. Viele bekommen es mit weichen Dämpfern oder mit Federdämpfern in den Griff. Aber garantieren kann man es nicht, jedes Haus ist anders.

Bei uns muss ich schon sehr gut hinhören, um die Anlage beim Start hochlaufen zu hören vom Schlafzimmer aus. Situation ist so ähnlich, wie bei dir.

Wenn du die Möglichkeit hast, die aufs Dach der Garage zu stellen und das Dach aus Beton ist, wäre das vielleicht die bessere Wahl. Sowas sollte jeder Kältebetrieb können. Man würde typisch den Schotter an 2 Stellen enfernen, Bautenschutzmatte legen, 2 Gehwegplatten oder was Ähnliches drauflegen, wo man die Anlage anschraubt. Oder noch Bigfoots drauf, wo angeschraubt wird. Dann wieder schön den Schotter oder Kiesel verteilen.

Standort Aussengerät auf jeden Fall auf Beton - ist die bessere Wahl. Ich habe die bei mir auf dem Flachdach - Holzbalkendecke - zwar auch zusätzlich 200mm gedämmt aber das ist trotzdem suboptimal. Du bist in der Wohnung unter dem Dach und irgendwann so nach 30min bis 1h denkst Du " verdammt noch mal" der Army Hubschrauber in Frankfurt (50km weg) muss doch jetzt mal gelandet sein... so eine ganz langsame unhörbare Vibration vom Kompressor die Du nur im Bauch spürst, geht da leider doch durch. Wenn Deine Wand aber zugänglich und echt Massiv ist, könnte die Schwer genug sein um diese Vibration zu unterdrücken.

Die Füsse hier habe ich extralang mit 1m als Extrawunsch - anstatt der Standard 60cm - , damit sich der Druck auf der isolierung schön verteilt und gegen die hier teilweise heftige Windlast kippgesichert ist - die müssten auf dem Garagen Kiesdach eigentlich auch prima funktionieren:

geht da leider doch durch.

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Ok, dann also lieber aufs Garagendach als an die Fassade.

Vielleicht sollte ich vorher nochmal das Dach auf Dichtigkeit überprüfen lassen, die Garage ist ja auch schon fast fünfzig Jahre alt. Meine Frau wollte irgendwann gerne das Garagendach begrünen lassen, sollte ja nicht groß stören, oder?

Musst dann halt immer mal wieder Bewuchs entfernen, damit nichts in die Anlage reinwächst.

Wenn man das Innengerät fast nicht hört, dann läuft es vermutlich in unterer Lüfterstufe. Dann ist es nicht verwunderlich, wenn angrenzende Räume nicht mitgekühlt werden.

Ich habe einen Turm-Lüfter (XIAOMI Smart Tower Fan 2) mit sehr gutem Ergebnis - allerdings beim Heizen - im Einsatz. Steht direkt am Türduchgang. Auf niedrigen Stufe. Nicht hörbar.

Ich glaube ein günstigeres Model hätte es auch getan. Dieser ist aber sehr, sehr leise.

Ja korrekt, das war mein Versuch - also die Räume werden in Summe schon mitgekühlt (nach 3 Tagen) aber wenn Du dann aktiv darin arbeitest reicht es zumindest nicht wirklich spürbar. Messbar natürlich schon! 30Grad sind immer noch besser wie draussen 40 aber eben auch mehr wie in den direkt gekühlten 24grad. Und natürlich lässt sich das mit anderer Lüftungsstufe verschieben oder auch mit Zusatzlüftern, aber das habe ich nicht getestet.

wie gesagt: für mich ist wichtig das man die Dinger nicht hört. Alles andere ordne ich dem unter. Vielen Dank daher für Deinen Tipp mit dem Turmlüfter. Schaue ich mir mal an.