Montageposition von LifePo4 Batterien

Hallo Jungs,

ich habe Kontakte zu einen ehemaligen Mitarbeiter eines chinesischen Batterieherstellers, dieser hat mir davon abgeraten, die Zellen liegend zu betreiben.

Was ihr mit dieser Info macht ist euch überlassen, überzeugen wird es wohl keinen.

@nordarne - Technischer Mitarbeiter, oder war der an der Pforte beschäftigt? ? Hat der eine Begründung dafür genannt? Ich finde solche Infos durchaus interessant, wenn du noch paar Details nachliefern könntest wäre das super.

Was an Position, Stellung oder Profession würde dich denn zufrieden stellen?

Wer immer dir von irgendeiner Position dir irgendwas sagt, ist vollkommen nutzlos.

Denn die Akkus kümmern sich nicht darum.

Und wie die möglichen Gewährleistungsgeber mit dir umgehen werden, habe ich oben schon umrissen.

Eine andere Frage drängt sich auf.

Für den Fall, ( der hoffentlich nicht eintritt), das du mit dem Kram einen ernsthaften Sachschaden hast oder verursachst - wird ein Gericht deine Kenntniss des möglichen Problems so bewerten, dass der Betrieb statt fahrlässig etwa grob fahrlässig zu bewerten ist?

Letztendlich gehts doch nur darum, diese sehr allgemeine Aussage etwas besser einschätzen zu können. Wenn er jemanden kennt, der sich damit auskennt - dann sollten da auch paar Argumente geliefert werden können, sofern die Person vom Fach ist.

Für den Fall, dass ein Sachschaden - oder noch schlimmer Personenschaden - auftritt, sind wir denke ich hier alle am Arsch. Ich glaube, dass keine Versicherung das Abdeckt. Mein Akku ist zwar abgenommen (vom Elektriker) und offiziell angemeldet, aber trotzdem sehe ich bei einem Versicherungsfall schwarz.

Ich habe deswegen auch alles in der Garage installiert und so abgeschirmt, dass da meine Kinder nirgendwo versehentlich (auch nicht mit einem Stock etc...) herankommen können.

[quote data-userid="2509" data-postid="106260"]

grob fahrlässig

[/quote] auch dafür gibt es eine Versicherung - bin zwar kein Versicherungsspezialist aber in meiner Haushaltsversicherung ist auch dieser Punkt vorhanden.

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Interessant in welche Richtung die Diskussionen hier so gehen...

Vielleicht mal ein paar Infos aus dem tatsächlichen Versicherungsgewerbe... War da selber einige Jahre in der Sach-Schadenbearbeitung. Um da wirklich einen Einwand seitens der Versicherung zu provozieren muss man schon Tendenzen in die vorsätzliche Herbeiführung !!!nachweisen!!! können. Was denkst Du denn wie die Welt tatsächlich aussieht? Die Mitarbeiter sitzen da nicht den ganzen Tag und wälzen VDE-Normen. Jedem ist völlig bewusst wie die tatsächliche Welt aussieht. Mit dieser Argumentationskette wäre so ziemlich jeder Eigenheimbesitzer, der in seinem Haus mal mehr als ein Bild selbst aufgehängt hat seinen Versicherungsschutz los. Und ja, man kann diese Argumentation noch viel weiter treiben. Gartenhaus, Terrassenüberdachung selbst gebaut, Innenausbau mal was selbst gemacht, selber Rohre verlegt die undicht geworden sind. Fällt alles unter den Versicherungsschutz.

Aber das sehe ich in fast jedem Forum zu so gut wie jedem Thema. Wenn normale Argumente bereits ausgetauscht wurden kommt der Versicherungstrumpf den keiner so richtig widerlegen kann, weil sich kaum jemand wirklich damit auskennt.

Und nein, ich werde in die Diskussion nicht weiter einsteigen. Aber diese Panikmache mit der Versicherung ist vielleicht nicht vollständig unbegründet, aber schon sehr sehr weit hergeholt.

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@r0li84 hast du Mal mit deiner Versicherung über das Thema gesprochen?

Meine hat mir bestätigt, dass Schäden hervorgerufen durch den Akku übernommen werden.

(Ich bin allerdings auch E-Ing)

@nordarne - nein, habe ich nicht. Ich habe grobe Fahrlässigkeit mit drinnen, gehe aber davon aus, dass nichts passiert. Zudem wird sich der Schaden in Grenzen halten, habe ja alles in der Garage.

Als neuer User darf ich keine Links posten.

Sucht bei youtube nach: "LiFePO4 - ALLES und noch viel mehr über Lithium Akkus" bei 1:05:30
Da wird auf die Einbaulagen auch mal eingegangen und welche vor und Nachteile diese haben.

Das Video ist im allgemeinen auch sehr zu empfehlen, um ein besseres Verständnis für die Akkus zu bekommen.

Ansonsten kann vielleicht jemand anders den passenden Link dazu posten

Edit: youtu.be/2I-QdZFQqP8?t=3933 Danke @Eclipse für den Tipp
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@r0cky0u Das mit dem Link posten kannst du auch.
Lass nur das https:// am Anfang weg, dann wird es nicht gelöscht.

Herzliche Grüße

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Hm - ich stelle mich mal ganz doof, was mir nicht schwerfällt.
Am Anfang standen grundsätzlich alle LiFePo4-Akkus.
Keiner ist auf die Idee gekommen, diese Akkus zu legen.
Irgendwann wurden die Akkus auch gelegt - warum auch immer.
Subjektiv war es eine Anforderung der Abnehmer.
Die Hersteller haben geantwortet, dass es im Grundsatz möglich ist.
Keiner hat kommuniziert, welchen Nachteil man sich damit erkauft.

Tja - meine Zellen werden stehend verbauen, auch wenn liegend attraktiver wäre.

(Kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit - ich muss auch keinen überzeugen!)

Naja, meine liegen jetzt seit fast 2 Jahren und funktionieren wie am ersten Tag...
Darf aber jeder machen, wie er will. Argumente habe ich ja hier einige gebracht, wollte nur mal (da der Beitrag wieder hoch geholt wurde) ein Update geben dass es bzgl. Kapazität etc... keine Merkbaren Einbusen gibt.

Falls irgendwer mal guckt - meine Zellen liegen noch immer. Ich habe die letzten Jahre nichts mehr angefasst (nur Spinnweben entfernt und Software aktuell gehalten). Kapazitätseinbusen sind mir nicht aufgefallen - ich messe da aber auch nicht regelmäßig. Smart Shunt zeigt 400 volle Zyklen (bei 2x16s, also ca. 25kWh Kapazität). Der war aber am Anfang nicht immer eingebaut - schätze mal zwischen 400 und 500 Zyklen bin ich derzeit.

Keine Empfehlung für irgend eine Einbauposition. Aber die Panikmache war nicht ganz gerechtfertig. Die KI - die es ja jetzt gibt - siehts (liegend, flache Seite) auch entspannt. Nachdem da nicht abgeraten wurde, habe ich das Video mal geteilt mit Gemini und folgendes erhalten:

Wenn ein Experte aus der Zellforschung mit dem Finger auf die physikalischen Details zeigt, werden viele DIY-Bauer (verständlicherweise) extrem vorsichtig.

Sein Argument mit den Gasblasen ist in der Theorie absolut wasserdicht: Wenn die Gasblasen nicht nach oben steigen können, weil die Zelle auf der Breitseite liegt, „verhungert“ ein Teil der Elektrodenfläche, weil dort kein Ionenaustausch stattfindet.

Aber man muss das auch ein bisschen einordnen, damit du keine schlaflosen Nächte hast:
Warum es trotzdem oft gemacht wird

In der Praxis gibt es tausende Fertig-Akkus (z.B. von Victron oder aus dem Marine-Bereich), in denen die Zellen ab Werk liegen. Das funktioniert oft jahrelang ohne merkliche Einbußen. Der Unterschied ist:

    Industrielle Formation: Die Hersteller führen die ersten Ladezyklen (wo das meiste Gas entsteht) oft unter optimalen Bedingungen (stehend und unter Druck) durch.

    Vakuum-Befüllung: Hochwertige Zellen werden unter so starkem Vakuum befüllt, dass kaum Restgase in den Poren bleiben.

Heute würde ich mir aber wohl direkt fertige Akkus kaufen. Habe auch schon überlegt, meine mal zu tauschen bei diesen Preisen - aber läuft derzeit gut.