Möglichkeiten zur Heizung eines Altbaus (bisher mit Kachelofen und Nachtspeicher)

Hallo zusammen,
nachdem ich hier schon ein paar Fragen zum Thema Heizen mit Split-Klimaanlagen für unser Haus aus den 70ern gestellt habe, würde mich noch interessieren, ob das die einzige sinnvolle Möglichkeit ist oder ich noch etwas übersehe.

Das Haus besteht aus zwei Wohnungen mit ca. 80 m² und jede Wohnung ist mit einem Kachelofen und Nachtspeicheröfen ausgestattet. Warmwasser wir mit elektrischen Boilern an den Nutzungsorten erzeugt.

Der Wärmebedarf beträgt ganz grob 20.000 kWh pro Wohnung (Überschlagen aus 3-4 Tonnen Holzbriketts, die pro Jahr verfeuert werden). Ziel ist eine bezahlbare, automatisierte Heizung. Auf dem Dach ist noch eine PV mit 9 kW, die in vier Jahren aus den 20 Jahren herausfällt und dann praktisch kostenlosen Strom liefert.

Mein bisheriger Stand ist, dass es am günstigsten und effizientesten ist, Split-Klimaanlagen nachzurüsten. Insbesondere deshalb, da keine wassergeführte Heizung vorhanden ist. Nun würde mich interessieren, ob es vielleicht noch was anderes gibt, dass ich übersehen habe.

  • Fußbodenheizung in die Betondecke fräsen lassen?
  • Deckenheizung nachrüsten?
  • Wassergeführte Heizung mit Niedertemperaturheizkörpern nachrüsten?
  • Pelleteinsätze für die Kachelöfen?
  • Infrarotpannels für die kleinen Räume wie das Bad?

Was meint ihr?

Deine Situation ist optimal für Split-Klima und alles andere zu teuer in der Investition oder im Verbrauch. Bei einer LWWP wärst du schnell bei 60.000-100.000 Euro und mehr, wenn du noch die ganzen Rohre verlegen und die Heizungen einbauen musst bzw. Deckenheizung oder Fußbodenheizung. Auch müsste die Wohnungen dafür komplett ausgeräumt werden und man kann mehrere Wochen da nicht wohnen.

Aber klar, für selten genutzte Räume wie Bad machen Infrarotpanel oder Heizlüfter Sinn, um dann nur bedarfsweise hochzuheizen.

Hi , im Jahr deiner PV - 2009 gab's noch 43 Cent pro kWh Vergütung , wohl seit Jahren schon sehr ,sehr rentabel ,, Herzlichen Glückwunsch ...Hoffe es ist nicht zuviel schief gelaufen und toi toi für die Zukunft :sunflower::sunflower::sunflower:. .

Eine Luftwärmepumpe Köster keine 60- 100000 !

Eine flächige Wandheizung mit Lehmputz erdfeucht im Bigbag mit isolieren der Wirkung des Strohanteils oder Hanfschnitzel ist auch recht einfach selber umzusetzen und gut für das Klima im ,"akten Gemäuern ".
Infrarot ist eher wohl weniger effektiv als ein Heitzstahler in den kleinen Raemen , wenn zb keine Wandheizung geht ! Die können nicht zaubern , schon gar nicht wenn Mensch die als Vorwaermende Quelle betrachtet ., besonders wenn man nicht im Raum ist .

viele Grüße

Die Kosten bezogen sich darauf, wenn man alles machen lässt. In Eigenleistung wird sowas natürlich sehr viel billiger.

Es gibt hier Mehreres .....

Die PV bringt noch 4 Jahre um 3000€.pa , danach dann - zumindes Saft im Sommer.

Es fehlt Verrohrung.....
Es gibt vermutlich mehrere Kohleheizungen und Nachtspeicher.

Mein Grundgedanke - weg mit Kohle, Schornstein und Kosten für Schornsteinfeger.

In 4 Jahren macht man sich dann mangels Vergütung der PV Gedanken über Energie/Speicherung.....

Vermutlich ist es der lokalen Situationen abzuringen, wie eine Umsetzung aussehen könnte.

Es kann und darf gemischt werden.

Eine wie ich empfinde interessante Idee ist die direkte WP Heizung, ohne Koppelmedium und ohne Lüfter, nur ob es so Etwas gibt ?

Dabei wird statt Wasser direkt das Kältemittel in der Wand/Bodenheizung verlegt. Das hat interessante Effekte. Da wo ein Teppich liegt, kondensiert das Kältemittel nicht, da es dort zu warm ist. Es kondensiert an der kältesten Stelle. Das Ergebnis ist eine sehr gleichmäßige Erwärmung, zudem hoch effizient, Lehmputz ist dafür bestens geeignet :wink:

Damit kann auf Wassergeplansche oder mechanische Lüfter voll verzichtet werden, der Aufwand zu Wasser ist vergleichbar.

Dann kommen Ideen mit im Vergleich geringer Effizienz - mehrere Klimakisten.

Da gibt es "Monoblock Wandgeräte" - die innen installiert werden. Über zwei Wanddurchbrüche/Kernbohrungen gibt es Abluft/Frischluft. Die Installation ist einfach, Schablone an die Wand, Kernbohrer - ..... anschrauben, Stecker rein - fertig.

Ich habe damit keine Erfahrung - das sind Ideen.

Was ich mich bei Allem immer frage, wie lange hält das, kann "was auch immer" im Fehlerfall repariert werden.

Dann kommt die große Lösung - bloß nicht do genau anschauen, was Nibe alles so im Sortiment hat. Und da sind 60t€ dann eher günstig :money_with_wings::money_with_wings::partying_face:

Ich arbeite in teilweise mehr oder weniger gut klimatisierten Räumen. Diese irgendwo rumhängenden Pustesplitdinger empfinde ich als total nervend/unangenehm....

Ich denke die lokale Situation erklärt was wie und wo geeignet ist.

Andererseits - es ist ein Haus, mit zwei Wohnungen.

Da wäre es doch schon effizienter, eine gemeinsame große WP zu installieren?

Liegt der Schornstein zentral, hat man einen Installationsschacht für "irgendetwas"

Boiler sind ja auch so eine Sache. Liegen die WW Zapfstellen nah und ebenso beieinander kann auch über eine zentrale WW Aufbereitung nachgedacht werden.

Gibt's einen "Kohlekeller" - da könnte auch ein Pufferspeicher fur die Heizung mit Hygienestation und so weiter wohnen.....

Einfach - neeeeee

Einfach ist der Wunsch - der Kram soll dann auch erstmal 20J funktionieren.

Kachelofen mit Kohle befeuern :thinking: , wie kommste auf diesen Unfug und Unterstellung ? Die sind sicherlich nicht für Kohle desigt ,