Mit einer Inneneinheit ein ganzes Haus kühlen

Option 2 ist zwar gut.
Aber wie kommt man an das Gerät.
Einmal im Jahr Warung sollte man machen.
Die Postion scheint mir nur schwer zugänglich.

Einfach mal ne Idee - ob das passt, müsstest du ausmessen:
Rechts neben der Einschubtreppe in die Decke eine Deckenkasette. Verlegung der Leitungen im Dachboden dahin, wo das Außengerät dann sein soll.

Die Herausforderung der Option 2 wäre wohl eher - wie kommst du dann dran, um die Filter zu reinigen ???

Ich würde, wie für die Installation, mit einem Gerüst arbeiten. Wir haben glücklicherweise im örtlichen Bekanntenkreis Leute mit Baugerüsten.

Alternativ könnte man die Anlage mehr in den Flur des OG ziehen und dann mit einer Leiter arbeiten.

Hier mein Erfahrungsbericht zu einer ähnlichen Situation:
Wir bewohnen eine Wohnung, die über 2 Stockwerke geht. Im oberen Geschoß habe ich vor 6 Jahren ein Mitsubishi-Innengerät SRC 50 ZS installiert, dass vom Aussengerät ZRK ZS-S betrieben wird. (Mitsubishi Heavy Industries SRK 50 ZS-W/SRC 50 ZS-S, 5,0 kW).

Das Innengerät hängt im OG unter der Decke in einem Flur direkt über der Tür zu unserem Schlafzimmer. Von dort gehen 5 Türen in diverse Räume ab und ein Treppenabgang ins Untergeschoss.

Wir benutzen das Gerät in den Übergangszeiten ein wenig, um die Innenluft im OG etwas zu temperieren, damit die normale Heizung noch nicht anspringen muß. Die Hauptaufgabe aber ist es, die Luft in der gesamten Wohnung den Sommer über zu kühlen und insb. zu entfeuchten.

Dazu läuft das Gerät ab morgens, ca. 9 Uhr, wenn ausreichend Sonne auf der PV liegt, auf kleiner Stufe durch bis etwa zur Tagesschau. Damit halten wir die Temperatur in allen Räumen unterhalb von 24°C, im OG sogar noch leicht darunter.

Das sind dann ca. 170 m² Wohnfläche, die damit ausreichend temperiert werden. Erwähnenswert noch, dass wir im Süden sind, voll im Weinbaugebiet. Also maximal sonnig und heiß!

Total wichtig bei so einer Konzeption ist eine zuverlässige Kondesatabführung. Als es hier mal klemmte und wir mit Eimern aushelfen mußten, ergaben sich locker 15 L reinstes Kondenswasser in den 12 Stunden Betrieb.

Diese Investition war eine der wichtigsten Nachrüstungen, seit wir das Haus vor knapp 30 Jahren gebaut haben. Wer so etwas nicht macht, muss schwitzen und schlecht Schlafen.

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Ich vermute mal, dass die eher im unteren Leistungsbereich läuft im Sommer ? Oder habt ihr die 5kW Leistung wirklich mal benötigt? Wie ist die typische Stromaufnahme, wenn wir 30-35 Grad Sonnenschein haben?

Die Anlage zieht so um die 350 - 400 Watt im derzeitigen Kühlbetrieb.
Vor 6 Jahren gab es so ein informatives Forum noch nicht (oder ich kannte es nicht), deswegen bin ich mit der Leistung der Anlage an die Obergrenze gegangen. Auf gut badisch: “haben ist besser als brauchen!” Und der Preisunterschied wären kaum 300 € gewesen. Also…

Das ist nochmal ein guter Hinweis für andere, dass man durchaus ein ganzes Haus selbst auch mit einer 2-3,5kW deutlich runter bringen kann. Dafür sollte das Haus aber ordentlich gedämmt sein. Bei 350-400 W ist selbst eine 2kW Anlage im unteren Leistungsbereich.

Hallo zusammen ,

bei mir ist das Problem sehr ähnlich gewesen . Ein stark isoliertes Gebäude das sehr langsam warm wird aber schlecht die Wärme abgibt .
Ich habe das IG im Treppenhaus / Flur im OG verbaut . Der Luftstrom geht direkt ins Schlafzimmer und im kleinen Wohn / Gästezimmer . Wenn ich die Türen in diesen Räumen schließe verteilt sich die Luft dann ins Badezimmer und in Büro .
Die kalte Luft sackt aber auch über den Flur / Treppenhaus nach unten und kühlt zumindest den Flur und die Küche herrunter . Ich muss aber dazu sagen das mein Haus offen konstruiert worden ist . Die Höhe des Innengerätes ist 1350 mm von Oberkante Flurboden zu Unterkante Innengerät .

Bei der Option 2 kann man die Wartung / Reinigung mit einer Anlehnleiter bewerkstelliegen ,
ggf . eine zweiteilige ( Ausziehbar ) . Hierbei würde ich unter dem IG eine Edelstahlplatte machen so das man nicht die Tapete oder Farbe beschädigt .

Eine wichtige Gegenfrage von mir : Wie breit ist der Flur im Bereich der Option 2 . Das wäre wichtig für der Auswahl des IG bzw der Leitungsführung . Bedenke das man bei den meisten IG
links , rechts oder nach hinten raus gehen kann . Wenn man nach hinten raus geht kann ggf mit 2 Bohrungen arbeiten . Bei der Höhe ist zu berücksichtigen ob oder wo der Ringanker verbaut ist . Da kann man nicht durch bohren bzw. man sollte das nicht machen .

Gruß Eckard

Der Flur hat eine Breite von 1,10m.

Optimal wäre eine schmale Inneneinheit. Ich denke gerade an eine Daikin Sensira 35.

Mit euren Erfahrungen würde ich auf eine 3,5kW gehen, zuvor hätte ich eine 5,0 kW präferiert, aber da bin ich jetzt von weg.

Neben der Breite ist die Abstand zur Decke noch ganz interessant. Ich würde die Inneinheit nämlich bisschen dichter in den Flur ziehen, um leichter die Wartung machen zu können. ChatGPT war so freundlich, das visuell aufzubereiten.

Bezüglich des Ringbalkens: ich würde auf Höhe des Fliesenspiegels durch die Wand gehen, da sind keine Leitungen und auch kein Ringbalken aus Beton.

Na ja, ich würde ja total am oberen Flurende mit der Holzplatte hin, damit wirklich auch das OG etwas von der Kälte abbekommt.
Und bezüglich der Leitung: Du kannst den Strom direkt von der Lampe nehmen. Und dann entlang Deinem Holzbrett einen LED-Streifen zur Treppenbeleuchtung anbringen, der dann über einen Bewegungsmelder getriggert wird. Den Lichtschalter selbst kannst Du dann totlegen. Ich habe das bei mir ähnlich gemacht und die Lampenleitung von der Terassenlampe hergenommen, um mein Aussengerät mit Strom zu versorgen.
In Deinem Fall müsstest Du dann die Leitung doppelt verlegen, d.h. von der Lampe mit 3 X 1,5 mm² NYM zur Ausseneinheit und mit dem (mitgelieferten) 4-adrigen Kabel von dort zurück zur Inneneinheit.
Viel Erfolg bei der Suche nach einem Handwerker....