Mit der Klimaanlage Warmwasser machen?

Ist schonmal einer auf die idee gekommen?

Hat den kleinen Nachteil, dass es im Winter keinen Sinn macht, aber energetisch wäre es für den Sommer der Bringer.

Daikin hat glaube ich so Systeme wo man das Außengerät innen nutzen könnte und die Wärme ins WW. Bei Energie&Hobby auf YT gibts auch ein zur BWWP umgebautes Splitklima Gerät zu bewundern, könnte man mit mehr Leitung auch aus einem Wohnraum füttern.

Ein Onkel von mir, der früher größere Kälteanlagen projektiert hat, hatte erzählt, daß sie für ne Messe mal eine Kombi aus Kühlschrank und Kaffeemaschine gebaut haben :wink: Kam wohl gut an am Stand :wink:

1 „Gefällt mir“

Die Idee kam mir so vorbeigeflogen, in der Praxis sind Split K und Warmwasserboiler vermutlich zu weit auseinander.
Aber es mag Fälle geben, wo man das beeinflussen kann, wenn man die Idee von Beginn an hat.
Gleichermaßen die Umgekehrte Idee
Eine Wärmepumpe nicht nur zum Heizen, sondern auch zum kühlen verwenden.
Hab ich in Induszrieanlagen schon mit fussbodenheizung gesehen.

In Supermärkten wäre es sicherlich auch nicht doof in der Heizperiode die Abwärme der Kühl- und Gefrierschränke zum Heizen zu nutzen. Keine Ahnung, ob das passiert oder wie im Sommer fröhlich die Wärme nach draußen geleitet wird (was natürlich wegen geringerer Temperatur außen auch Vorteile bringt, wenn man die Heizung außen vor läßt).

Japp, gibt es.

Ich glaube die beste Art für den Sommer wären 2 PVT-Module.
Mit dem Strom kann man eine normale Klima betreiben und mit der Thermie kann man Warmwasser machen. Im Winter kommt thermisch nix mehr raus, aber ein paar Watt kommen bestimmt vom PV-Anteil.

Zitat der Webseite: Die Warmwasserbereitung erfolgt nach Zeitplan oder wenn die Klimaanlage ausgeschaltet ist.

D.h. das ist nicht das, was Carlos vorschwebt. Es ist immer das Außengerät beteiligt, Wärme wird nicht aus dem Raum in den WW Speicher gepumpt.

1 „Gefällt mir“

Dann wäre das die klassische Brauchwasserwärmepumpe. Im Winter blöd. :wink:

Also letztlich bräuchte man da eine Wärmepumpe die ein weiteres Ventil besitzt und einmal zwischen dem Außenwärmetauscher schaltet und einmal in einen Plattenwärmetauscher der die Wärme mit einer Pumpe in einen Warmwassertank schiebt. Ich weiss nicht ob man dann mehr Kältemittel bräuchte oder weniger.

Im Winter müsste es im übrigen andersherum sein. Das Außengerät läuft und die Wärme wird nicht in ein Innengerät geschoben sondern in den Plattenwärmetauscher für Warmwasser. In der Zeit wird keine Heizleistung für den Raum zur Verfügung gestellt.

Oder im Prinzip ne Option für mich (aber das bischen Kühlen wäre lächerlich, soviel WW braucht man ja auch nicht ...) umschaltbar die Zuluft für die BWWP aus dem Keller oder alternativ über den ungenutzen Kaminzug aus einem Wohnraum.

So meinte ich.

Im Sommer wird die Wärme statt zum Außengerät zum PWT geschoben. Durchläuft den und geht dann zurück zum Innengerät.
Im Winter wird die Wärme statt zum Innengerät zum PWT geschoben. Durchläuft den und geht dann zurück zum Außengerät.

Das immer solange bis die gewünschte Wassertemperatur erreicht ist.

1 „Gefällt mir“

Wahrscheinlich würde an solchen Sommertagen wo die Klima kräftig läuft, die Sonne ohne Klima auch schon reichen?

Die Australier haben ihre Warmwassertanks samt Solarthermie als Komplettdings auf dem Dach (bleibt die Wärme auch draussen).

Gewicht. Und die Fläche ist halt weg. PVT hätte den Vorteil dass weiter Strom erzeugt würde und Wärme.

Zudem hast du dann auch Nachts wieder mehr Verluste wenns außen hängt. Im Winter wars das sowieso.