Alles ganz nett. Aber im kleinen/privaten Umfeld doch sehr schwer umzusetzen… Wir reden von “Mini Anlage”. Wasserstoff im kleinen, das machst du damit? Zumal die Handhabung nicht so einfach ist…
Heimspeicher / e-Auto ist im Sommer schnell voll. Zumal wenn das Wetter gut ist, das Auto stehen bleibt und man eher auch mal mit dem Fahrrad unterwegs ist.
Und Power2Fuel wie KIT anlagen, ist auch nichts was man in der Hobby garage zusammen schraubt…
ja eh man kann immer auf den Strompreis schauen oder Frequenz und danach den Boiler einschalten: Noch scheiterts an der breit ausgestreuten Automatisierung
Mich stört eher der Glaube von ein paar Grosskopfeten, mit dem Niederbrennen ganzer Länder für irgendjemandes Heil zu sorgen. Aber es scheint dem Menschen eingebaut, am liebsten einander gegenseitig zu erschlagen (lassen, ist einfacher).
Ja. Das ist eine Brücke. “Armer” Boden kann damit so lange aufgewertet werden, bis die Natur den lebendig bekommen hat. Also braucht man schon, um eine Sandbrache zu beleben oder einen industriell genutzten Acker, aber nicht dauerhaft immer wieder. Oder der Boden wird falsch bewirtschaftet.
Da ist der Prozess zu Ethanol interessanter. Das läßt sich drucklos speichern, in Benzinautos oder Brennstoffzelle verbrauchen. Dafür gibts mindestens 2 Anordnungen, bei zimmertemperatur.
Übrigens denke ich “vernetzt”, weil Netze Sicherheit geben. Der Einzelkämpfer kann über eine Zeit sehr erfolgreich sein, aber das ist nicht für ewig
Stoffe, sofern vorher aller Sauerstoff entfernt wurde: Zuerst entweichen leichtflüchtige Aromate und Wasser. Dann kannst “Holzbenzin” auffangen wie im 2. WK (siehe Holzgasmotor). Danach kommt ein Gemisch das bei Zimmertemperatur fest-klebrig ist. Dann irgendwann kommt Holzkohle bei raus.
Ein Gemisch der kondensierten Gase wird auch industriell gewonnen und als Flüssigrauch in der Fleischverarbeitung genutzt. Die Holzkohle kannst dann in den Boden mischen oder dem Schmied verkaufen
Prozess: Es müsste eine Drehtrommel sein, die gut isoliert von außen beheizt wird.
Es ging hier eben nicht nur um Einzelkämpfer. Es ging auch sehr wohl um Überschüsse Derjenigen, die künftig abgeregelt werden oder Jene die mehr als nur die lächerlichen 7Cent generieren möchten.
Wäre auch eine Möglichkeit. Mit dem Methan könnte aber das Backup “Gas-Brennwerttherme” ohne Umwege weiter genutzt werden, oder das Gasgrill, oder der gasbetriebene Notstromer oder oder
Birgt gewisse Unnanehmlichkeiten. Die Pyrolyse zerstört auch unerwünschtes Saatgut. Beim Kompost muss man aufpassen was man auf ihn gibt. Wenn wir z.B. im Frühjahr den Kompost auf die Beete bringen sprießen kurz danach 100erte Tomaten- und Kürbispflanzen eben weil vorher ganze Tomaten oder Kürbiskerne mit in den Kompost gewandert sind
Da hast Du Recht, für den Privatmann ist eine H2-Anlage eher nichts, obwohl es das auch schon gibt (Preispunkt 80 - 100 T-Eur). Ich rede hier eher vom großindustriellen Maßstab, ging ja um negative Strompreise, weil wir den Strom sonst nicht los bekämen. Das ist aus meiner Sicht eine politisch Mär, man kann auch ganz leicht Gaskraftwerke oder Ölgefeuerte Kraftwerke herunterfahren, geht in wenigen Minuten. Bei Kernkraft und Kohle dauert es länger. Aber das will man gar nicht, weil dann der Wirkungsgrad schlechter wird und das ganze lästig ist. Das gilt natürlich auch für große Wasserzersetzungsanlagen. Wer hier investiert, will die Dinger 24/7 am laufen haben und zwar zu 100% und nicht nur 3 Std. am Tag von Mai - Sept. - dafür lohnen dann die Investitionen nicht.
Aber wenn man die zu 50+% mit Überschußstrom betreiben kann, wäre schon viel gewonnen. Die Langfristspeicherung von H2 in großem Maßstab ist aber auch schwierig - diffundiert überall durch mit der Zeit. Tiefkühlen und Verflüssigen ist bei H2 auch eine Herausforderung und kostet wieder viel Energie, aber da wir ja eh Überschuss haben….