Mini-PV mit 10kWh Pytes Akkus auf Balkonkraftwerkbasis

Kochrezept:

Garagensüddach mit 2x4 Trina TSM-450:

Block 1 (2x2p) an die 2 Eingänge eines apsystems EZ1 mit Hauseinspeisung auf Phase 2 liefert aktuell (2.-4.3.25) täglich 5,2 5 5,4 kWh. Davon konnten 2,9 - 3,4 kWh im Haus selbstgenutzt werden, 2 - 2,7 kWh gingen in den Netzexport.

Block 2 (2s2p) an den Eingang eines Victron SmartSolar 150/45 mit Einspeisung in 2 parallelgeschaltete 5,12 kWh Pytes Akkus (16s). So wurden aktuell (2.-4.3.25) zwischen 5 - 5,9 kWh in den Akku geladen.

Aus dem Akku speise ich über 2 Einkanal MPPT Inverter Hoymiles HM400 max 800 W auf Phase 3 ins Haus. Die Nulleinspeiseregelung erfolgt total rudimentär über Home Assistant mittels DTUonBattery an EINEN HM400, der zweite wird bei Bedarf über 400 W dazugeschaltet.

Aufgrund der Überschwinger der primitiven Regelung erhalte ich in der Nacht Netzim- / export von ca. jeweils 0,04 kWh.

Von Mitternacht bis Übernahme der Hauseinspeisung / Grundlastdeckung aus PV-Produktion erzielte ich im obigen Zeitraum einen Autarkiegrad von 90 - 98% bis zum Einschalten der Kaffeemaschine :joy: und über den 24-Stundentag 80 - 91%.

Der Akku SoC verläuft ab Ladeende zum Auslauf der PV-Produktionszeit bis zum Ladestart am nächsten Tag zwischen 75 - 83% und 29 - 35%.

Unser Haus verbrauchte in den Tagen zwischen 9,5 und 10,4 kWh.

Noch monitore ich intensiv das Gesamtverhalten des Systems, aber das Vertrauen in mein Bastelwerk wächst mit jedem Tag.

Ich werde nun den Block 1 um bauen wie Block 2, also mit Victron SmartSolar 150/45 gleich den Akku laden und 2 weitere HM400 zur Nulleinspeisung nutzen. Weiterhin erfolgt die Nullregelung über einen H400 und die anderen werden bei Bedarf kaskadiert zugeschaltet.

Akku an BKW lohnt sich nicht??? Ich gewinne einen anderen Eindruck. Letztlich habe ich strengenommen dann 2 BKWs im Einsatz. Mit der Maximalleistung von 1600 W könnte ich bei genügend Akkureserve bis zu 91% des Energiebedarfs unseres Hauses abdecken (Resultat einer Langzeitauswertung).

Das ist maximaler Effekt mit minimaler Investition unter 4000 €

Im Sommer muß ich dann wahrscheinlich im Garten noch einen Großspringbrunnen oder Wasserfall und Power-Ambiente-Nachtbeleuchtung betreiben, damit der Akku immer leer genug für die Sonnenenergieaufnahme des neuen Tages ist ...

Klingt zwar nicht ganz legal aber es funktioniert :+1:
Warum nimmst du nicht was größeres aus der HM-serie dafür wenn du über 800 bist?
Oder hast du die HM-400 in Mengen?

OK, so gehts auch :slight_smile:
Vielleicht passt auch: 3. Akku dazu, Laderegler und Akkus parallel, und 3. HM400. Die dinger müssen ja auch mal ne Weile voll sein, damit der interne Ausgleich angestossen wird.

hatte vorher einen apsystems EZ1 mit 2 Eingängen am Akku. Problem ist, dass die beiden voneinander isolierten MPPT-Eingänge quasi über den Akku verbunden werden und der Inverter anfängt zu spinnen (ein Eingang funktionierte gar nicht und der andere war nur unzuverlässig regelbar). Ich wollte die Akkus nicht einzeln je Eingang schalten und unabhängig voneinander leden / entladen, darum bin ich auf HM400 umgestiegen und habe demnächst 4 Stück davon laufen an 2 DUTonBattery.

@tageloehner:
die beiden Laderegler laufen natürlich parallel an beiden parallelgeschalteten Akkus. Dei 4 HM400 laufen je zu zweit kaskadiert (in Reihe) als eine 800 W Einspeisung auf je einer Phase. Der Grundbaustein ist also der Akku mit einer 800 W Einspeisung als quasi BKW ohne Elektrikerzwangseinsatz. Wenn ich sehe, daß ich im Sommer zuviel Modulleistung aufdem Dach habe, schiebe ich einen 3. Pytes für ca 930 € nach und 2 weitere HM400 auf der dritten Phase - mehr geht dann nicht.

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Vergleich zwischen 4 x 450 Wp an apsystems EZ1 (2p je Eingang, blaue Kurve - auf ca. 800 W gekappt) und 4 x 450 Wp an Victron SmartSolar 150/45 (2s2p, gelbe Kurve)


Ertrag am 2.3.25: Differenzerträge MPPT zu PV (Kappung bei 800 W), alle Angaben in kWh:
5,933 - 5,234 ‎= 0,699. Zudem bei PV mit Hauseinspeisung -1,955 Export!!!
D.h. Gesamtvorteil für Eigennutzung (ohne zusätzliches Akkulade-Netzgerät, das geregelt den Exportüberschuß in den Akku laden würde) bei MPPT in dieser Situation 0,699 + 1,955 ‎= 2,654.

Ja gut! 15kWh gesamt ist eine gute Wahl. Ich dachte, es sollte das genau gleiche noch mal dazu also noch 10kWh. Das würde sich wahrscheinlich nicht so gut rechnen