Puh, wieder so ein Thema. Also wenn ich es richtig verstanden habe sparen wir pro Grad weniger an Heizleistung 6%. Wenn du also von 20 Grad runter gehst auf die "kritischen" 16 Grad (diese Temperatur muss in der letzten Ecke sein) sparst du 24% Heizleistung. Aber ACHTUNG das heißt nicht 24% Heizkosten sondern eher 12% Kosten mit dem Gesundheitsrisiko einer Schimmelwohnung/Haus.
Vielleicht wäre es einfacher, auf 18 Grad zu gehen, und die ganzen spielerein zu lassen?
Puh, wieder so ein Thema. Also wenn ich es richtig verstanden habe sparen wir pro Grad weniger an Heizleistung 6%. Wenn du also von 20 Grad runter gehst auf die "kritischen" 16 Grad (diese Temperatur muss in der letzten Ecke sein) sparst du 24% Heizleistung. Aber ACHTUNG das heißt nicht 24% Heizkosten sondern eher 12% Kosten mit dem Gesundheitsrisiko einer Schimmelwohnung/Haus.Ich habe bei mir folgendes getan:
Vielleicht wäre es einfacher, auf 18 Grad zu gehen, und die ganzen spielerein zu lassen?
Tagsüber 20 Grad bei einer Wassertemperatur von 50 Grad und nachts 17 Grad bei einer Wassertemperatur von 50 Grad für das Heizwasser. Urlaubsmodus ist auf 15 Grad eingestellt.
Zudem habe ich mein Brauchwasser auf 45 Grad eingestellt.
Wieviel Energie man für welche Wassertemperatur benötigt kann physikalisch per Formel ermittelt werden. Falls interesse an der Formel besteht, einfach hier drunter schreiben.
mein Effekt durch diese Einstellung war beim Altbau 50er Jahre ohne Dämmung mit circa 50qm. Anstatt 13000 kwh pro Jahr auf knappe 7000 kwh pro Jahr runter. :wave:
Hast du das Gerät auf Stein eingestellt? Einmal genaue Gerätebeschreibung posten!Ist das Trotec BM31. Da lässt sich nichts einstellen.
https://de.trotec.com/fileadmin/downloads/Messgeraete/Feuchte/BM31/TRT-BA-BM31-TC-001-DE.pdf
Es kommt wirklich auf euer Raumklima an... kenne dein Haus nicht, weiß nicht wie es aussieht und gedämmt ist und leider auch nicht aus welchen Baumaterial dies besteht.Die Ursache der Feuchtigkeit ist doch bekannt und Ursachenbehebung ist natürlich das Wichtigste. Symptombekämpfung nur im Notfall, auf Dauer muss die Ursache weg, also irgendeine Undichtheit wo Wasser vom Vordach in unsere Fassade läuft.
Was helfen kann wäre ein Lehmputz, welcher mehr Feuchtigkeit im Raum aufnehmen kann. Der klassische Steinputz ist nicht wirklich aufnahmefähig! :)
Übrigens habe ich von einen Raumentfeuchter gesprochen und nicht vom Feuchtemessgerät! Ein Raumentfeuchter zieht sich die Feuchtigkeit aus der Luft weg!Missverständnis. Ich bezog mich auf das Trotec Feuchtemessgerät BM31, was ich vorher schon verlinkt hatte.
Raumentfeuchter können Sinn machen, schlucken aber auch kräftig Energie. Kann teuer werden.
Wir lassen seit vielen Jahren zahlreiche Räume hier auf 12-14 Grad im Winter runter kühlen, überhaupt kein Problem.
Puh, wieder so ein Thema. Also wenn ich es richtig verstanden habe sparen wir pro Grad weniger an Heizleistung 6%. Wenn du also von 20 Grad runter gehst auf die "kritischen" 16 Grad (diese Temperatur muss in der letzten Ecke sein) sparst du 24% Heizleistung.Dieser Daumenwert ist eine starke Vereinfachung. Generell gilt: Der Verbrauch steigt linear mit der Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur. Beispiel: Innen 21 Grad, außen 0 Grad. Wenn du auf 20 Grad runterstellst, sind es 20/21*100 = 95,2 %, also etwa 4,8% weniger. Da sieht man, dass die 6 % großzügig gerechnet sind. Geht man 3 Grad runter, sind es 18/21*100 = 86 %, also 14 % Ersparnis.
Das gilt aber nur für ein freistehendes Haus, wo dann auch alle Räume entsprechend abgesenkt werden. In einer Mietwohnung, wo ich vielleicht nur eine Außenwand habe und meine Nachbarn fleißig auf 23 Grad heizen, kann es sein, dass mein Verbrauch schon bei 18 Grad bei Null liegt.
Ich werde jetzt einfach mal try and error machen.
Ich habe jetzt schon ein paar Tage getestet und bis jetzt fühlt es sich ganz gut an. Die Luftfeuchtigkeit liegt überwiegend irgendwo zwischen 45% und 60%.
Von Montag bis Donnerstag laufen die Klimaanlagen jetzt von 13 Uhr bis 16:30 auf 15 Grad, dann von 16:30 bis 3:00 Uhr auf 20 Grad und von 3:00 Uhr bis 13 Uhr sind die komplett aus. Von Freitag bis Sonntag wird das dann entsprechend der längeren Abwesenheitszeiten auf 20 Grad angepasst.
Letztes Jahr mit der Gasheizung habe ich die Luftfeuchtigkeit dummer weise nicht gemessen, jetzt wo ich mit den Klimaanlagen heize ist die gefühlt deutlich geringer.
Kann es sein das der Luft mit der Klimaheizung Feuchtigkeit entzogen wird? Das Entfeuchtungsprogramm habe ich noch nie benutzt. Ich verwende ausschließlich den Heizmodus.
@Freak ich würde das Zeitfenster weiter nach vorne verschieben, denn z.B. ist es um 12Uhr sicherlich wärmer draußen als um 3Uhr Nachts, daher besserer Cop ![]()
@Freak ich würde das Zeitfenster weiter nach vorne verschieben, denn z.B. ist es um 12Uhr sicherlich wärmer draußen als um 3Uhr Nachts, daher besserer Cop ;)Das passt dann aber nicht zu meiner Anwesenheitszeit. Die Anlagen nachts blos bis 3:00 Uhr laufen zu lassen ist morgens beim aufstehen schon grenzwertig kalt. ;)
Wenn ich nicht da bin, kann es ruhig kalt sein. Die 15 Grad für ein paar Stunden vor der eigentlichen Heizzeit sind auch eher dafür, dass ich keine Schimmelprobleme bekomme und alles brutal auskühlt.
Feuchtigkeit entzieht die Anlage beim Heizen nicht. Wohin auch? Aus dem Kondensatschlauch kommt ja nichts. Wäre auch unlogisch, zum trocknen von Luft braucht es Kälte am Wärmetauscher des Innengerätes, damit dort die Feuchte kondensieren kann.
Viel bringt regelmäßiges Lüften, um die Feuchte aus der Bude zu bekommen. Je kälter es draußen ist, um so trockener wird die Luft, wenn die innen aufgewärmt wird.
Feuchtigkeit entzieht die Anlage beim Heizen nicht. Wohin auch? Aus dem Kondensatschlauch kommt ja nichts. Wäre auch unlogisch, zum trocknen von Luft braucht es Kälte am Wärmetauscher des Innengerätes, damit dort die Feuchte kondensieren kann.Dann wird es vermutlich am lüften liegen. Das haben wir seit diesem Jahr auf morgens verschoben. Ob da auch im Heizbetrieb etwas aus dem Kondensatschlauch raus kommt, habe ich noch nicht beobachtet.
Viel bringt regelmäßiges Lüften, um die Feuchte aus der Bude zu bekommen. Je kälter es draußen ist, um so trockener wird die Luft, wenn die innen aufgewärmt wird.