Mikrowechselrichteranlage 18,2 kWP an 8 x Hoymiles HMT-2250 trifft Victron MP2 mit Felicity FLS48100SG2

Hallo zusammen! Nach intensiver Planung und Suche nach einem Solarteur, der nicht nur Ideal-Standard-Anlagen baut, geht es jetzt in die heiße Phase. Mein Projekt in Hannover steht kurz vor der Ziellinie.

Das Ziel: Maximaler Eigenverbrauch für Haus und unseren ID. Buzz bei komplexer Verschattungssituation auf 4 verschiedenen Dachflächen.

Aufgrund der vielfältigen Verschattungen und verschiedenen Dachausrichtungen haben wir uns gegen String-WR und für Mikrowechselrichter entschieden.

Die Belegung mit insgesamt 40 Modulen (DMEGC INFINITY RT G12RT-B48HBB mit je 455 Wp Nennleistung):

  • Anbau Ostdach: 16 Module
  • Anbau Westdach: 16 Module
  • Altbau Süddach: 3 Module (neben der bestehenden Solarthermie aus 2018)
  • Garagendach: 5 Module

Anschluss an 8 Hoymiles HMT-2250-6T (dreiphasig):

  • An 4 Geräten schließen die 21 Module auf Ost- und Garagendach an. Sie werden jeweils über die AC-Trunks verbunden und dann mit 6 mm²-Gummikabel durch den freien Schornsteinzug in den Keller zum Sicherungskastengeführt
  • Genauso verfahre ich mit den anderen 4 Geräten, die Westdach und Süddach einsammeln

Ursprünglich wollte ich gerne einphasige Hoymiles HMS-2000-4T nutzen, um die Spannung niedriger zu halten und auf jedem Tracker nur 1 Modul zu haben. Das ging aber wegen Überschreitung der Schieflast-Grenzen nicht.

Speicher & Steuerung: Victron als Herzstück

Im Keller werde ich eine Victron/Felicity-Kombination als Niedervoltspeicher einsetzen:

  • Wechselrichter: 1x Victron MultiPlus-II 48/5000
  • Speicher: Der neue Felicity FLS48100SG2 Stack mit 15,36 kWh.
  • Steuerung: Cerbo GX und Victron EM540 Smart Meter

Beim Monitoring fahre ich mehrgleisig

  • Einrichtung über die Hoymiles DTU Pro S (und auch zur Absicherung von Garantiefällen, da will Hoymiles laut Garantiebedingungen wohl Zugang haben und Daten sehen)
  • Im Betrieb wechsele ich dann auf die Überwachung durch eine OpenDTU aus, um aus der China-Cloud rauszukommen.
  • zusätzlich sollen die Daten über ein weiteres Victron EM540 Smart Meter gemessen werden, um Hardware-Echtzeitwerte im Cerbo GX zu haben.

Wallbox & Überschussladen

Für den ID. Buzz wird eine Juice Charger ME 3 zum Einsatz kommen. Hier waren mir folgende Punkte wichtig:

  • Qualität des Geräts
  • PV-Überschussladen
  • Steuerbarkeit nach § 14a EnWG
  • Direkte Anbindung per LAN o.ä.
  • Integrationsmöglichkeit in Home Assistant o.ä.

Projektstand

Aktuell hat der Solarteur das Ostdach fast fertig. Für ihn ist es die erste reine Mikrowechselrichter-Anlage in dieser Größenordnung – ein gemeinsames Lernprojekt für beide Seiten!

Ich freue mich auf euer Feedback und den Austausch.

Beste Grüße aus Hannover!

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Auf das zweite Smartmeter kannst du verzichten, du kannst openDTU direkt in's Cerbo einbinden, schau mal hier GitHub - henne49/dbus-opendtu: Integrate opendtu and ahoy into Victron Energies Venus OS as a pv inverter · GitHub

funktioniert wie es soll und du hast es passend im VRM visualisiert

Ansicht VRM Homepage als PV-Wechselrichter

Ansicht auf der GUI vom Cerbo

Frohe Ostern!

wie wirst du die Anlage steuern, 14a ist ja vermutlich nur für die Wallbox relevant, der MP5000 kann nicht >4,2kW ziehen
60% Einspeiselimit fix bis iMSys/Steuerbox , steuert das cerbo dann die Leistung via dtu ?

bin auch für einen Kumpel ne Planung am gestalten, wollten erst auf hoymiles gehen wegen massiv Schatten, aber schwanken noch wegen der “Komplexität” - und er ist 0 IT affin

Venus OS kann die Einspeiseleistung nicht mit Hausmitteln bei den Hoymiles reduzieren, da müsste man dann was mit Node-RED und MQTT basteln.