Guten Abend,
folgendes Setup:
Hausnetz <- Mikrowechselrichter <- Lifepo4 24V Akku <- Laderegler (mit PE am Gehäuse)
Hinweise: Mikrowechselrichter sind 2x Hoymiles HM-300, es gibt keine galvanische Trennung zwischen Eingang Mikrowechselrichter und Akku.
Sobald die Mikrowechselrichter ac-seitig zugeschaltet werden, kann ich zwischen den Akku-Polen und dem PE ca. 17V AC messen.
Zwischen Plus und Minus ist keine Wechselspannung messbar.
Das Ganze System funktioniert soweit problemlos. Aber: Mein Laderegler hat einen separaten hochohmigen Messeingang zur genauen Messung der Batteriespannung (Um Spannungsverluste auf der Leitung zur Batterie zu kompensieren).
Dieser Eingang verhält sich komisch, mißt unpräzise und schwankend.
Meine Vermutung: Die Wechselspannung zwischen Plus/Minus und PE stört seine Messung.
Nun habe ich zum Test den Minuspol der Anlage an der Busbar geerdet. Zuerst mit Vorwiderstand, dann direkt. Es fließt kein messbarer AC-Strom gegen PE ab. Aber die Wechselspannung zwischen PlusMinus und PE ist dann weg.
Meine Frage: Spricht etwas dagegen das System am Minuspol zu erden? Damit würden natürlich ALLE Minuspole (Laderegler, Mikrowechselrichter, Verbraucher) geerdet.
Zur Verfügung steht leider nur eine PE-Sammelschiene, welche mit 6mm² zur Potential-Ausgleichsschiene vom Haus verbunden ist.
Was meint ihr?
Danke+Gruß
