Midea Portasplit zum Heizen

Interessant! Aber ich war ja nahe dran...

Genial! Davon habe ich seinerzeit auch geträumt. Das waren noch goldene Zeiten des Hausbaus damals. Alles schön billig, im weiteren Einzugsgebiet größerer Städte auch mal für 150.000 Mark ein Baugrundstück für ein EFH, dann Bodenplatte/Keller, und dann für knappe 100.000 Mark ein Fertighaus drauf. In Sachen Wärmedämmstandard waren die Holzständerhäuser damals schon nicht schlecht, ich glaube mich zu erinnern, dass ein U-Wert von 0,2 W / (m² * K) beworben wurde.

Das brauche ich nicht. Ich kann die Leitungen nach oben in den begehbaren Dachboden verlegen und dann theoretisch in jeder der vier Richtungen weiterführen lassen.
Mal eine Frage: Kann man das Außengerät in einem Dachboden montieren. Das Kondensat müsste natürlich mit einer Kondensatpumpe abgeführt werden. Der Dachboden ist ja eigentlich offen da auf den Dachlatten ja nur eine Folie und die Dachziegel sind. Allerdings ist es dort im Sommer richtig heiß.

Aber ist dann die Kasettenklima nicht doch die bessere Lösung. Die hat wohl aber den Nachteil nicht so effizient wie ein gängiges IG zu sein.

Na ja dafür hat das ganze auch richtig Arbeit gemacht. Und vergiss nicht jeder kann nicht gleichzeitig ein E-Meister, ein Fliesenleger, ein Heizungsbauer, ein Maler und die anderen Gewerke ausführen. Du musst viele private Kontakte haben denn wenn du alles bezahlen musst das wird es unterm Strich auch nicht viel billiger. Aber trotzdem ist es schon eine Herausforderung gewesen.

Da gehe ich nicht mit, es sei denn, die Luftausströmung folgt genau den gelben Pfeilen und pustet durch die geöffneten Türen in die Räume, was bei einem einzigen "normalen" Wandgerät aber nicht funktionieren wird.
Wer´s nicht glaubt, der stelle einen Heizlüfter in einen beliebigen Raum und beobachtet, wie die Temperaturen in den anderen Räumen sich entwickeln.

Dazu kommt, dass dann ständig alle Türen geöffnet bleiben müssen. Schön wenn der Qualm aus dem Bad durchs Obergeschoß wabert, Stichwort Toilette.

Wir heizen ein komplettes Haus mit bis zu 220m2 auf zwei Stockwerken mit nur einem zentral plazierten Innengerät.

Man darf nicht vergessen: das Innengerät bläst ja nicht nur, es saugt ja genauso viel Luft ein.

Natürlich entsteht eine Temperaturgradient. Aber bei OP könnte dieser ja sogar gut zur Raumaufteilung und Nutzung passen. (Badezimmer wärmer als Schlafzimmer)

Ich habe auch schon einmal überlegt ein IG im Treppenaufgang längs zur Treppe zu setzen.
Technisch wäre das kein Problem und das IG würde genau in den kleinen Flur in Richtung der vier Türen blasen. Natürlich gibt es auch hier keine direkte Regelung vielleicht kann man aber mit den Grad der jeweiligen Türöffnung ein wenig nachhelfen.

Den gelben Pfeilen folgt die Luftströmung aber bei einem Kasettengerät. Es hat vier Öffnungen und genau so kann dieses Kasettengerät bei mir platziert werden. Eine Regelung für jedes einzelne Zimmer ist aber auch hier nicht möglich es sei denn mit den Öffnungsgrad jeder einzelner Tür.
Übrigens über Kasetteninnengeräte habe ich hier leider noch nichts gefunden.

Ja, im Treppenaufgang ist eine Standardposition für ein Innengerät hier in Schweden.

Ich find deine Idee noch besser als im Flur, wie ich zuvor geschrieben habe.

Ich erlaube mir zwei Bilder aus dem Internet einzufügen. Das zweite ist von Mitsubishi Electric

@win schreibt jetzt zumeist, dass es auf darauf ankommt, wie gut das Haus gedämmt ist. :wink:

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Das ist auf jeden Fall sehr beeindruckend und hört/liest man selten.

Dein IG hat so um 4kW? Dann bekommst du die ganzen 220m² mit 4kW bei -10 Grad draußen warm? Das ist auch schon beeindruckend gut gedämmt.

Welche Temperaturen has du denn dann in den Räumen von-bis?

Kamin gibts auch noch, oder ist das nur Deko? Weitere zusätzliche elektrische Heizung oder was Ähnliches?

Jetzt bin ich aber richtig begeistert. Genauso habe ich mir das vorgestellt. Nur war das versagen der Wärmeführung immer stark ausgeprägt bei mir. Deine Bilder sprechen Bände und wenn das in Schweden funktioniert dann wird das auch bei mir funktionieren. Da meine Zimmer nicht zwingend geschlossen sein müssen ist diese Lösung perfekt für mich.
Nächten Monat werde ich mir eine zweite Vivax zulegen und ab September wird dann geheizt. Ich bin gespannt wie lange ich meine Gasheizung für die Hausbeheizung auslassen kann. Wasser wird ja weiterhin erhitzt.
Danke :+1:

Nein, entschuldige das Missverständnis. Mir geht es um die Frage: wenn ein Haus bei einer bestimmten Aussentemperatur (z.b. +5 grad) einen bestimmten Heizbedarf hat (z.b. 4kW), wie muss man dann die Energie einbringen?

Das eine extrem ist ja die Fußbodenheizung, die im grunde granular die Energie einbringt, also auf die gesamte Grundfläche verteilt. Dann der klassische Heizkörper oft 1 oder 2 pro Zimmer unter jedem Fenster. Das andere extrem ist das zentral plazierte Innengerät der Klimasplit, die nur punktuell die Energien einbringt.

Meine Erfahrung ist damit sehr gut, es reicht häufig aus, ein zentral plaziertes Innengerät zu haben, solange die Luftumwälzung gut funktioniert und natürlich alle Türen auf sind. Und natürlich die Kapazität ausreichend ist.

Effizienter istbes natürlich mit mehreren Innengeräten zu arbeiten und dann genau die Energie einzubringen, die ein Raum braucht. Ist aber eine Abwägungsfrage. Was ist baulich umsetzbar? Wo ist der "sweatspot zwischen Investitionskosten und Betriebskosten (Effizienz).

Für uns funktioniert es jetzt sehr gut mit der Daikin 40er im Flur und der Toshiba 2kW in der Küche. Das gibt eine gute Verteilung und der Komfort ist gut. Die zentrale Daikin arbeitet dadurch auch in einem effizienteren Lastbereich.

Ich bin noch dabei rumzuprobieren, wie wir am besten Heizen. Wir haben neben den Klimasplit-Anlagen einen Pelletskamin und zwei Holzöfen.

19kwp Solaranlage, die dieses Jahr noch ausgebaut wird. Damit ist Klimasplit immer das Grundsystem. Pelletskamin haben wir im letzten Winter nur ganz, ganz wenig benutzt. Ich glaube so um die 10Stk. 16kg Säcke.(1 Sack = 1 Tag).

Ich glaube unser Haus kommt bei etwas eingeschränktem Konfort (nicht überall 20 Grad) mit 3kw bei 0 Grad aus. (Ein Sack Pellets = 76kwh).

Ich habe schon so zwischen 24 Grad und 17 Grad. Wenn ich das gesamte Haus nur mit der zentralen Daikin heize.

Wir heizen recht viel mit dem Kamin.

Nein, keine elektronische Heizung mehr. Seit wir die Toshiba in der Küche haben (also Daikin + Toshiba) ist die Temperatur recht ausgeglichen.

Gibt auf jeden Fall extreme Unterschiede, je nach Dämmung. Bei uns im ungedämmten Altbau kommt nicht viel Wärme in Nachbarräumen an. Da geht es in der unbeheizten Küche oder Bad im Winter bis 12 Grad runter. Würden wir über offene Tür permanent mitheizen lassen, wären es vielleicht 2 Grad mehr.

Letztens war ich im Winter in einem gut gedämmten Ferienhaus. Da haben wir nur die Fußbodenheizung im Wohnzimmer laufen lassen auf 21 Grad. Das reichte, um die restlichen Räume auf 18-19 Grad zu halten, selbst noch in der ersten Etage. Fand ich sehr beeindruckend anders, als wir es in unserem Haus gewohnt sind.

Wie viele Anlagen betreibst Du denn jetzt? Eine oder doch zwei?
Bemerkenswert finde ich das auch, ist wahrscheinlich auf eine sehr gute Wärmedämmung zurück zu führen.

Wir haben 5 Anlagen installiert.
1x Daikin 40er Nordic
3x Toshiba Shorai Edge 2kw
1x Panasonic Hz25xke

Die Daikin ist die Hauptheizung und ist zentral plaziert im Eingangsflur. Mit der können wir das gesamte Haus heizen.

Um den Wärmekomfort zu erhören, läuft wenn notwendig die Shorai Edge in der Küche. Wenn die läuft, kann man an der Daikin die Leistung runterregeln. Wenn es kalt ist, ziehen die zusammen weniger Strom als nur die Daikin alleine, da die dann in einem effizienteren Leistungsbereich laufen.

Die Panasonic im Anbau läuft so gut wie nie im Normalbetrieb.

Im Wohnzimmer ist eine Anlage, die im Lüfterbetrieb läuft, wenn der Kamin an ist. Im normalen Heizbetrieb nie, da nicht notwendig.

Die Anlage im Obergeschoss läuft nie im Normalbetrieb, da die warme Luft der Daikin die das OG mit heizt.

Neben dem erwähnten "Normalbetrieb" gibt es noch die Situation in der Übergangszeit, dass wir ordentlich PV-Überschuss haben (und der Strompreis niedrig) Dann schalte ich alle Anlagen auf 23 Grad an. Die Idee ist, dass dann über Nacht alles aus ist. (Haben keine Batterie)

Wenn ich das jetzt alles noch einmal machen würde, würde ich nur die Daikin im Flur und die Shorai Edge in der Küche machen. Batterie ist in Planung und wird wohl vor dem Herbst gekauft.

Mit Normalbetrieb meine ich, dass die Anlagen durchlaufen. Das ist heiztechnisch das beste. Dann gibt es immer wieder die Situation, dass wir tagsüber alle Anlagen ausschalten und wir dann bedarfsorientiert Zimmer nachheizen.

Bedarfsorientiert ist wirklich super sparsam, aber man benötigt dann die Leistung dort wo diese gebraucht wird (viele Innengeräte).

Wir haben dynamischen Stromtarif. D.h. wenn man Pech hat, kommt man in die Situation, dass man nachheizen muss, wenn der Strom gerade teuer ist. Dann hat man mit Zitronen gehandelt. Man hat dann zwar kwh gespart, aber auf der Rechnung wird es trotzdem teurer.

Dann noch PV in der Übergangszeit und man hat das nächste Thema. Soll man verkaufen oder heizen?

Wir sind da noch am ausprobieren...

Also jetzt wird es allmählich skurril.
Erst eine Anlage, dann zwei, dann noch Kamin und schließlich fünf Anlagen?
Ist mit dem Wärmekomfort mit nur einer laufenden Anlage doch eher unpraktisch oder warum der Aufwand?
@TE
Meine Erfahrungen mit einer 4er, einer Singlesplit und einem Kaminofen sind, Wärmeübertragung auf der gleichen Ebene von einem in den anderen Raum durch Türen klappt so naja. Auf eine andere Ebene, also nach oben, geht besser, reicht aber trotzdem nicht.

Schön, dass es Dir gefällt. :wink:

Gefallen wäre nicht der erste Begriff, der mir da einfallen würde. :roll_eyes:

Verstehe. Verbesserungsvorschläge nehme ich immer gerne entgegen. :+1:

Was ich verstehe: Eine Anlage (die Daikin), die permanent läuft, um eine Grundwärme ins Haus zu bringen.

Das kann ich mir als ein Konzept vorstellen, was auch andere hier im Forum schon im Einsatz haben.

Für den Rest laufen dann in verschiedenen Räumen noch weitere IGs.

Bei uns könnte das auch den Komfort erhöhen. Wir haben derzeit in den Fluren und Treppenaufgang gar nichts. Da wird es im Winter bis zu 12 Grad kühl. Im Treppenaufgang könnte eine Anlage hängen, die permament durchläuft und das ganze Haus auf z.B. 16 Grad hält bzw. die bisher nicht beheizten Flächen etwas in der Temperatur hochbringt.