Merz und die Wärmepumpe

Das ist doch gerade in dem speziellen Fall sehr einfach. Wenn ein Politiker etwas erzählt, was einfachsten naturwissenschaftlichen Grundlagen schon entgegensteht, dann verkündet er Blödsinn. Ob mit Absicht oder aus Unkenntnis ist dann noch die andere Frage. Aber wenn dann noch Behauptungen über irgendwelche Passagen in Gesetzesvorlagen in die Welt gesetzt werden, die dort nie drin standen, dass ist das selbstverständlich Absicht. Und das dient dann ganz klar nicht der Aufklärung sondern nur der Durchsetzung der eigenen Ideologie. Die Krönung bei der Art von Bauernfängerei ist dann noch, der anderen Seite eine ideologische Vorgehensweise vorzuwerfen.

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Du spielst offensichtlich auf die Behauptung an, dass Wärmepumpe Pflicht werden. Ich kann mich an eine Szene bei Lanz erinnern, in der er genau dies ansprach und man (weiß nicht mehr wer genau, vielleicht war es sogar Habeck selber) genau wie Du argumentierte "da steht da so nicht drin". Lanz fragte dann genau nach "Was, außer Wärmepumpe, ginge denn noch?" und dann kam betretenes Schweigen und politisches Geschwafel.

Dann frag ich doch einfach mal dich: Was, außer Wärmepumpen, bleibt denn noch übrig? Pellets? Deren Tage sind auch bald gezählt. Fernwärme? Die bekommt nicht jeder. Wasserstoff? Da erinnere mich auch an eine Talkshow wo eine Grünenpolitikerin behauptete, dass man Gas völlig problemlos mit Wasserstoff austauschen könne. Wasserstoff ist schließlich auch nur Gas.

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ausser wärmepumpe kann man auch wärme-rückgewinnung nutzen um einen teil der wärme zu generieren bzw dafür zu sorgen das diese nicht nach aussen geführt wird, das ist dann auch ohne verbrennung.

es ist auch technologieoffen, was ja gerne von skeptikern gefprdert wird, das nicht genau nur wärmepumpe definiert wird, selbst wenn es derzeit kaum etwas anderes ohne verbrennung gibt.

eigentlich läuft das ganze aber eh darauf hin die diskusion nur absurd zu machen um das ganze zu verhindern.

ein immerwieder gern gemachtes argument von mir dazu:

normale heizungen verbrennen oder verbrauchen irgenwas um wärme im haus zu erzeugen.

diese wärme geht mit der zeit nach draussen, das ist physik deshalb muss man heizen.

unterschied bei wärmepumpen:

da kommt die wärme im haus uhrsprüngich von draussen, es wird also nichts verbrannt oder verbraucht um letztendlich im grunde nur die luft draussen zu erwärmen, sondern man pumpt die wärme von draussen nach drinnen, ohne neu wärme zu erstellen, das schont auch die klimaerwärmung.

rechne man mal nur 20.000kw je haus und jahr und kalkuliert 5Mio häuser in D.

dazu 5.000kw wärme je wohnung und 15Mio wohnungen in D.

das ist ne menge wärme die jedes jahr wieder, neu in die umgebung gegeben wird, was man bei wärmepumpen sparen würde -gut gegen klimaerwärmung.

Das Argument zerpflückt dir aber jeder MINTler in der Luft: Die Energie, die du mit einer WP der Umgebung entziehst (da ist ja schon der erste Fehler), ist so global gesehen nicht einmal ein Furz. - Würde ich in einer Diskussion, in der du andere von der WP überzeugen möchtest, definitiv nicht bringen.

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Neben der reinen Lehre, die vom Heizungsbauer schnell 40000 Euro für die Wärmepumpe und 60000 Euro für Dämmung, neue Heizkörper und dergleichen, kostet,

geht 65% auch mit Hybrid Wärmepumpe. Wie oben geschrieben, in den Niederlanden nach Subventionen fertig eingebaut für 2699 Euro. Und das war's, also keine weiteren Sanierungen nötig, damit die effizient läuft und den Gasverbrauch um 65% senkt. Auch die staatliche Subvention ist dabei nicht gigantisch und den Staat pleite machend. In den Niederlanden gibt es für das konkrete Modell (Quatt) 2700 Euro Subvention.

Mit Klima und Brauchwasser Wärmepumpe geht es ähnlich gut, habe ich ohne Subventionen gemacht und trotzdem nur etwa 2500 Euro bezahlt.

Und was noch besser ist: trotz der hohen Gaseinsparung muss dafür das Stromnetz nicht ausgebaut werden. In der kalten Dunkelflaute wirft man halt die Gasheizung an.

Müssen wir nicht auf Null und brauchen dafür dann doch die reine Lehre auch im unsaniertesten Altbau?

Wir haben etwa 300 TWh an relevantem Erdgasverbrauch zum Heizen in Wohngebäuden. Bei 50% reine Lehre und 50% mit minus 65% bleiben davon noch 50 TWh übrig.

Das ist mit Biomasse und Wasserstoff ersetzbar. Wir haben etwa 300 TWh an Biomasse für energetische Zwecke heute, also Holz zum Heizen, Biodiesel und Ethanol für Autos und 90 TWh Biogas und Biomethan. Das Biogas wird heute auch bei PV Überschuss für Strom und (etwas) Wärme verwendet. Bei 40% Wirkungsgrad wird die meiste Abwärme kaum sinnvoll verwendet.

Das Biogas besteht aus 50% Methan und 50% CO2. Aus dem Biogas und Biomethan heute lassen sich mit Zugabe von Wasserstoff deutlich über 150 TWh Methan machen. Dafür gibt es noch andere Anwendungen, aber 50 TWh können auch für Heizungen verwendet werden.

Man muss bei Heizungen nicht komplett ohne Verbrennung auskommen für Klimaneutralität.

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Du spielst offensichtlich auf die Behauptung an, dass Wärmepumpe Pflicht werden. Ich kann mich an eine Szene bei Lanz erinnern, in der er genau dies ansprach und man (weiß nicht mehr wer genau, vielleicht war es sogar Habeck selber) genau wie Du argumentierte "da steht da so nicht drin". Lanz fragte dann genau nach "Was, außer Wärmepumpe, ginge denn noch?" und dann kam betretenes Schweigen und politisches Geschwafel.[/quote]

Alle reden vom Heizungsgesetz und keiner hat es gelesen. Ein Auszug aus dem ersten Entwurf:

[Quote]Ohne ein schnelles Umsteuern im Bereich der Gebäudewärme kann Deutschland weder
die Klimaziele erreichen noch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen rasch reduzieren.
Der Koalitionsvertrag sah daher vor, dass ab dem Jahr 2025 jede neu eingebaute Heizung
auf Basis von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Die Regierungsko-
alition hat vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine entschieden, dass
schon ab 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung diese Vorgabe erfüllen soll.
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/entwurf-geg.pdf?__blob=publicationFile&v=6[/Quote]

Die einzige Bedingung: 65 Prozent erneuerbare Energien. Der erste Entwurf war schon technologieoffen. Ich denke einmal Habeck hat seinen eigenen Gesetzesentwurf gekannt. Und das geht auch mit den hier schon erwähnten Hybrid Wärmepumpen. Wärmerückgewinnung und Solarthermie geht garantiert auch. Ich hab gerade gesehen, @hger hat dazu noch einiges aufgeführt. Da git es wahrscheinlich noch etliche Möglichkeiten. Das Gesetz war von Anfang an technologieoffen.

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Du spielst offensichtlich auf die Behauptung an, dass Wärmepumpe Pflicht werden[/quote]

Es sind da noch mehr Behauptungen in die Welt gesetzt worden, über angebliche Verbote in Gesetzesvorlagen, die dort nie drin standen. Auch ein Verbrennerverbot durch die EU hat es nie gegeben:

[quote]Ab 2035 nur noch CO2-freie Neuwagen In der EU dürfen ab 2035 neuzugelassene Fahrzeuge kein CO2 mehr ausstoßen. Denn die Flottengrenzwerte bei Personenkraftwagen sollen bis 2035 auf null sinken. Darauf hat sich der EU-Umweltrat Ende Juni 2022 geeinigt. Dienstag, 20. Dezember 2022 https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/fit-for-55-eu-1942402 [/quote]

Von Verbrennerverbot stand da nie was drin. Es gab sogar etliche Forschungseinrichtungen, die sich mit Wasserstoffverbrennern beschäftigt haben. Die FDP hat den Glauben an ein Verbrennerverbot zusammen mit der Bildzeitung verbreitet. Hofreiter hat das einmal versucht aufzuklären. Ich glaube es war im Morgenmagazin. Die Moderatoren haben dann aber nur ziemlich laut weggehört. Ich denke, die kannten auch nur die BILD-Variante des Gesetzes. Und auch in allen Nachrichten hieß es immer Verbrennerverbot. Die Nachrichtensprecher kannten anscheinend auch alle nur die BILD-Variante. Eine Art von Desinformation, die dann letztendlich schadstofffreie Autos in unseren Städten verhindert hat.
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kWh, nicht kW.

Und die Energie nicht vergessen, die eine Wärmepumpe aus dem Stromnetz braucht und die derzeit noch viel von verbrannten Rohstoffen kommt.

Aber generell auf jeden Fall viel besser, als die komplette Wärme durch Verbrennung zu erzeugen.

Wobei: Wenn es Möglichkeiten gibt, dann sind die auch über das GEG möglich. Und wenn es keine sinnvollen Möglichkeiten gibt, dann ist es nicht das Resultat des Gesetzes oder der Bundesregierung, sondern dann sind es Gegebenheiten, die wir gar nicht beeinflussen können und die wir zur Kenntnis nehmen müssen. Die Umstände, in denen wir leben, fordern dann in vielen Fällen die Wärmepumpe.

Das hab ich ja auch bei der Aussage von Merz vermisst. Er schimpft auf die Wärmepumpe, nennt aber keine Alternative. Wenn man gutmütig etwas in seine Aussage hineininterpretieren möchte, dann könnte man sagen, er will vor allem die energetische Sanierung der Gebäude, damit der Energieverbrauch sinkt. Das bleibt auf jeden Fall ein wichtiges Thema, was in der Heizdiskussion der letzten Monate etwas zu kurz kam. Und energetisch saniert werden muss immer, bevor man sich eine Wärmepumpe ins Haus holt und nicht danach.

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@hansic99 wo ist da ein fehler, das eine WP der umgebung die wärme entzieht?

funktion der WP nicht bekannt?

und irgendwelche MINT-leute interessieren mich nicht, wer zum heizen fossile brannstoffe verbrennt, heizt das klima auf, egal zu welch einem wie kleinen teil auch immer. die masse global macht es da schliesslich.

Dazu passt das Video gerade.

Schlimm finde ich auch die Opposition, wenn unser Oberpirat aufruft um zusammen das Land vorwärts zu bringen wird mit Ablehnung geantwortet. Das Opposition die Regierungsentscheidungen hinterfragt, das ist gut so. Aktuell geht es aber nicht mehr um das Land, sondern nur um eigene Profilierungen. Wenn März die Gesetze wieder zurück nehmen will, ist das ein Trauerspiel. Weiter so geht nicht... das wird noch viel viel viel viel teurer, wann begreifen die Politiker das denn mal? Siehe doch mal gerade wieder Griechenland. Je wärmer die Erde wird, je mehr Wasser verdunstet und fällt schlagartig lokal runter mit Folgen die wir gerade sehen. Ahrtal auch schon wieder vergessen?

Habe meine WP jetzt schon 16 Jahre am laufen und nie bereut. Mal sehen was ich dann mittels PV entlasten kann, die ST hatte auch gute Dienste getan bisher, jetzt musste sie weichen.

Es würde mich auch einmal interessieren, wo Du in der Argumentation einen Fehler siehst. Eine Wärmepumpe macht doch im Prinzip nichts anderes als schon vorhandene Wärme zu transportieren. Anders als Direktheizungen, die nur Wärme erzeugen können.

Also erst einmal transportieren Wärmepumpen keine Wärme...

Zurück zu der eigentlichen Frage: Unser Klima erwärmt sich nicht durch die bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern freigesetzte Wärme-Energie.

Man kann das relativ leicht sehen, wenn man weiß, dass die Sonneneinstrahlung noch Größenordnung 10000 höher ist als der weltweite Energieverbrauch und eine Verdopplung von CO2 etwa

the RF for a doubling of CO2 is likely 3.7±0.4 W/m2 – the same order of magnitude as an increase of solar forcing by 2%.

Jetzt kann man durch dividieren und kommt auf etwa 1/200 = 0,5% Anteil der Wärme Energie Abgabe von Verbrennern und Kernkraftwerken an der globalen Erwärmung.

Fragen wir einfach mal ChatGPT:

»Transportieren Wärmepumpen Wärme?

[Quote]

ChatGPT:

Ja, Wärmepumpen transportieren Wärme von einem Ort mit niedrigerer Temperatur zu einem Ort mit höherer Temperatur. Sie nutzen dazu einen thermodynamischen Prozess, der als "Wärmekreislauf" bezeichnet wird. Dieser Prozess ermöglicht es einer Wärmepumpe, Wärme aus einer Quelle mit niedrigerer Temperatur aufzunehmen (zum Beispiel aus der Umgebungsluft, dem Boden oder dem Grundwasser) und sie auf eine höhere Temperatur zu erhöhen, um sie dann zur Heizung von Gebäuden oder zur Erwärmung von Wasser zu verwenden.

Der Wärmekreislauf in einer Wärmepumpe besteht normalerweise aus den folgenden Schritten:

  1. Verdampfung: Ein Kältemittel verdampft bei niedriger Temperatur und nimmt dabei Wärme aus der Umgebung auf.
  2. Verdichtung: Das verdampfte Kältemittel wird komprimiert, wodurch sich sein Druck und seine Temperatur erhöhen.
  3. Kondensation: Das komprimierte Kältemittel gibt die aufgenommene Wärme bei höherer Temperatur ab, während es kondensiert und wieder flüssig wird.
  4. Entspannung: Das Kältemittel wird entspannt und kehrt in seinen ursprünglichen Zustand zurück, um den Prozess erneut zu durchlaufen.
Während dieses Zyklus wird Wärme aus einer niedrigeren Temperaturquelle aufgenommen und auf eine höhere Temperatur gebracht, wodurch sie für Heizzwecke genutzt werden kann. Wärmepumpen sind daher effiziente Systeme zur Bereitstellung von Raumheizung und Warmwasserbereitung und können dazu beitragen, Energie zu sparen und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Sie werden oft in Heiz- und Kühlsystemen eingesetzt.

[Quote]

Jaja, die 65% kenne ich auch. Unterm Strich läuft es dennoch meist auf eine Wärmepumpe hinaus:

Hybrid-Wärmepumpen ist eine Kombi aus WP und meinetwegen Gas. Nun rate mal womit man primär heizen wird. richtig, die Wärmepumpe. Und damit hast du den ganzen anderen Trödel (Dämmung, FBH, neue Heizköprper, hohe Investition) wieder mit an der Backe.

Mit Wärmerückgewinnung heizt man nicht primär ein ganzes Altbauhaus und mit Solarthermie ebenfalls nicht. Diese sind maximal unterstützend. Sowas wird in Passivhäusern interessant. Aber da hast du nicht viel davon und wer neu baut der baut eh meist ne WP ein. Eine Argumentation bezog sich hauptsächlich auf den Altbau Bestand, also da wo Heizungen ausgetauscht werden müssen.

Du solltest mal umdenken und lernen zwischen den Zeilen zu lesen. Geh mal raus auf die Straße und sage mir bitte wie viele Autos, die HEUTE fahren, in 2035 noch zugelassen werden können. E-Autos, gut. Wie viele Wasserstoffautos siehst du? Keine? 1-3? Wenn etwas in der Forschung ist, dann dauert es ziemlich lang bis sich das im Lebensalltag zeigt und erwerbbar ist. Aber bis in 8 Jahren hat man das sicherlich alles erreicht. Wasserstoff Infrastruktur ausgebaut (das mit den Ladesäulen läuft ja schon wie geschmiert, gell?) und die Technologie ist bis dahin auch erschwinglich geworden - so wie heute die eAutos schon gleich viel kosten wie Verbrenner.... ? Man muss nur ganz fest dran glauben...

@timberland So, nun hast du das Gebäudeenergiegesetz und das Verbrenner aus bei den KFZ aus einander genommen.

Dann mach mal eine Alternative, wie du in Zukunft heizen möchtest ohne CO2 zu erzeugen. Denn darum geht es ja, nicht um dich zu ärgern.

Wärmetransport ist der falsche Begriff. Eine Wärmepumpe fördert bzw. pumpt Wärme. Aber was weiß ich schon: ChatGPT for President!

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Das ist nicht der Punkt. Tatsache ist, dass es nie ein Verbrennerverbot gab. Gefordert waren nur PKW ohne Schadstoffausstoss. Und genau die das hat die FDP verhindert.

Die Art der Verhinderung hat auch nicht das geringste mit Technologieoffenheit zu tun. Ansonsten müsste die FDP auch noch eine Ausnahmeregelung für Dampflokomotiven fordern, wenn mit E-Fuel befeuert werden können. Und etliche andere Ausnahmeregelungen auch.

Und alle Autos die heute auf der Straße fahren, die verlieren auch 2035 ihre Zulassung nicht. Die kann man so lange fahren wie man will. Es soll nur keine Neuzulassungen mehr geben.

[/quote]

Ich habe noch eine ganz einfache Erklärung gefunden. Die verwenden allerdings auch den "falschen Begriff".

Wärmepumpen sind eigentlich Kühlschränke mit umgekehrter Funktionsweise: Der Kühlschrank entreißt Wärme aus seinem Innenraum und gibt sie an die Umgebung ab, während die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme entzieht und sie als Heizenergie zum Haus transportiert.

Wärmepumpe • Prinzip und Funktionsweise · [mit Video] (studyflix.de)

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Du solltest meinen Text einfach noch mal lesen und verstehen. Es ging mir darum, dass es keine Alternativen gibt und man um ein Verbot von Benzin/Diesel Fahrzeugen (im allgemeinen als Verbrenner bekannt) nicht herumkommt. JA, es kann Wasserstoff verbrannt werden. Das ist toll. Nur wenn das so gut wie nie (weils keine Autos gibt und in 8 Jahren vielleicht nur ein unwesentlicher Anteil), dann ist das ein Verbot für Verbrenner (im herkömmlichen Sinne weil es keine anderen Verbrenner mit erheblichen Anteil gibt).

Aber ich freu mich für die Politik. Dich kann man wunderbar überzeugen, man muss die Dinge einfach nur nicht beim Namen nennen.[quote data-userid="9978" data-postid="151350"]

Dann mach mal eine Alternative, wie du in Zukunft heizen möchtest ohne CO2 zu erzeugen.

[/quote]

Ich brauch keine Alternativen nennen weil es nicht darum ging. Es ging darum, dass man behauptet es läuft nicht nur auf Wärmepumpen hinaus und benennt dann Heizungsarten, die für den überwiegenden Bestand an Gebäude völlig unbrauchbar sind. Am Ende wird dann eben doch eine Wärmepumpe mit hohem Aufwand eingebaut werden müssen - ja oder auch nicht. Je nach dem wer was glaubt. Mir kann man ja gern mal zeigen wie man mit Wärmerückgewinnung einen Altbau aus den 1970 primär beheizt. Ich bin gespannt drauf!

Aber um deinen Anstoss zu beantworten: Ich heize mit einer Klimaanlage betrieben aus überwiegend Kohle- und Gasstrom (natürlich nur vom Friedenslieferanten USA). Ich erzeuge damit kein CO2 und fühle mich prima (ich muss nur fest dran glauben und ausrechnen wann genau das mit den 65% EE hinkommt). Wenn das nicht ausreicht schalte ich (hybrid) die Gasheizung hinzu und heize damit ebenfalls ohne CO2 zu erzeugen. ? ?

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Ich hab das schon verstanden. Nur, der Knackpunkt ist, es gab nie ein Verbrennerverbot. Und es gibt überhaupt keinen Grund über eine Ausnahmeregelung den ausschließlichen Betrieb von schadstofffreie PKW zu verhindern. So einfach ist das. Vor allem in den Städten wäre das ein echter Gewinn gewesen. Kann sich ja nicht jeder einen Landsitz leisten.