Meinung zum Digitale Monteurhilfe für Klimaanlagen?

Der vorteile die ich gerade sehe, wenn ich es vergleich mit analoge monteurhilfe:

  • kompensiert für die Temperatur, so dass Sie auch über mehrere Stunden hinweg leicht erkennen können, ob der Druck abnimmt oder nicht.
  • Wenige können auch vakuum messen? Keine ahnung ob das aber gut und tief funktioniert.
  • Vielen funktionieren uber ein app, dan können wir von innen einfach uberwachen ob alles gut funktioniert.
    Beispiel der elitech dmg-4b: https://m.media-amazon.com/images/I/A1D3NcM8ruL.pdf
    Hatt alle genante vorteile von oben.

Danke für ihre meinungen!

Beim Drucktest? Glaube nicht, dass die das können.

Fast alle haben keinen speziellen Vakuumsensor und können Vakuum nur ganz grob anzeigen. Das reicht nicht.

Im DIY-Bereich sehe ich keine Vorteile/Notwendigkeit, da würde ich lieber eine einfache analoge nehmen. Zeiger lassen sich auch besser beobachten, als eine Digitalanzeige.

Wenn man wirklich Vakuum genau messen will, brauchst du sowas wie ein Testo 552.

Das Teil hat eine Temperaturkomp. Für den Drucktest.
Fieldpiece z.b. auch.
Wie sinnvoll das ist bleibt fraglich, welche Temp. Wird wo gemessen. Bei einer Minisplit ist der grösste Teil im Haus, wo ds eher weniger schwankt.
Da es keine Angaben zum Vakuumsensor gibt, hat es wohl keinen separaten, also eher unbrauchbar.
Es gibt aber auch Teile mit eingebautem Vakuumsensor, ich meine auch Elitetech und fieldpiece, ggf. Testo.

Hier mal die Anleitung:

Genauigkeit ist 1% FS, also 8 psi bzw. 69 mbar.

Ich vermute, dass man Druckveränderungen damit deutlich genauer ablesen kann bei einer Druckprüfung gegenüber einem analogen Gerät.

Temperaturkompensation hat es in der Tat. Steht auf Seite 10.

danke. ich glaub das ich dieser kauf für der druckprüfung. ist rund der 100 euro. für vakuumtest muss du extra bezahlen in der app, aber egal, das werde ich dann eine extra vwg-mini für kaufen oder ein testo.

1 „Gefällt mir“

Eigentlich sollte für druckverlust test auch ein einzelner Digitalsensor reichen. Testo 549i z.b.
Der eigentliche Sinn des Drucktests ist aber die Lecksuche an den Verbindungen mit Lecksucher.

Genau. Ich habe gesehen das ein monteurhilfe uberhaupt nicht notwendig ist. Du kann ein schlauch an serviceport außen gerät anschließen, und dan mit kügelhahn und t-stück richtung pumpe und ein messgerät.
Ich habe ein testo 552 gekauft für vakuumtest und werde diese dmg-4b mit handpumpe kaufen für drücktest/lecktest. Das temperatur-kompensation hört mich gut an. Auch ein app. Dann kann ich das mit app einfach ein blick behalten auf der werte.

Dann schließe ich erst das dmg-4b an und führe den Drucktest mit verdünntem Reinigungsmittel durch, wobei ich alle paar Minuten auf Bubbles achte und den Druck insgesamt 2 oder 3 Stunden lang überwache.
Dann vakuumieren, extra lang, weil der Drucktest mit einer normalen Luftpumpe gemacht wurde und dadurch zusätzliche Feuchtigkeit in die Rohre gelangt ist. Soweit ich weiß, kann eine Vakuumpumpe so lange wie nötig laufen, ein Vakuum scheint nicht zu tief gehen. Dann muss ich den Unterdruck auch wieder 2 oder 3 Stunden lang überwachen. Auch wenn es für mich schwer abzulesen ist, weil leicht ansteigende Werte offenbar normal sein können. Dann alles abbauen und r32 kann in die Leitungen gelangen. Strom anschließen und anschalten. Dann um 110% sicher zu sein, habe ich einen Gaslecksucher, den ich für ein paar Tage benutzen werde.
Hoffentlich klappt es auf diese Weise!

Ein Nachteil ist, dass ich beim dmg-4b einen Schlauch für die Druckprüfung verwenden muss. Bei der Vakuumprüfung benötige ich keinen Schlauch, sobald das Vakuum stabil ist. Dan kann ich der schlaub abschließen mit ein (ventil)kügelhahn.

Und @thaistatos der 549i hat keine schirm, das findet ich ein große nachteil. Ich wurde meistens das app verwenden aber wohl noch immer gerne auf das gerät selbst lesen was jetzt gemessen wirt.
Das hat dann aber das vorteil das du bei drücktest kein schlauch muss verwenden.

passend zum Thema:
Hat überhaupt schonmal jemand einen erfolgreichen Druckverlusttest mit Stickstoff und Monteurhilfe durchgeführt?
Hier 24,5 auf 24,2 bar über 12h (im Rahmen der Ablesegenauigkeit) bei annähernd gleicher Temperatur. Temperatur außen ca. 17°, innen 22°.
Messung über Refco Monteurhilfe, Niederdruckmanometer bis 35 bar. Neuer gelber Füllschlauch, Zugang über Refco Schraderventilwerkzeug bzw. den 1/4" Zugang seitlich (mit Schraderventil, Schlauch aber mit Drücker).
4 Bördel mit Bigblu und Ultraschalltester geprüft, nichts zu finden.

Fehlerquellen wie immer: Schläuche, Monteurhilfe.

Man könnte mit etwas Aufwand das Schraderventil wieder reindrehen und dann versuchen, den Druck in der Monteurhilfe und Schlauch wieder einzustellen, dann hätte man die Fehlerquelle weniger.

Wenn das wirklich ein reiner Druckverlust durch Undichtigkeit ist, erscheint mir das zu viel. Ob es das wirklich ist, wirst du ja sehen, wenn du etwas länger beobachtest. Wenn das linear nach unten geht, ist es Druckverlust. Dann taugt dein Test-Setting nicht.

Schrader hätte ich drin gelassen und einen Ventildrückerhahn benutzt. Ein Schrader selbst ist schon recht dicht in aller Regel. Dann könntest du nach Stickstoffzufuhr auf Zieldruck den Wert nochmal genau ablesen und dann den Ventildrücker schließen.

Jetzt hast du nur noch ein sehr kleines Volumen Monteureinheit + Schlauch. Da siehst du auch gut, wenn da der Schlauch undicht ist. Dann sinkt der Druck hier noch deutlich schneller. Sollte der Druck hier deutlich gesunken sein nach 12 Stunden, drückst du nochmal etwas Stickstoff drauf, so dass du wieder auf vorherigen Zielwert bist. Und dann den Ventildrücker öffnen und beobachten, ob der Zeiger sich bewegt.

Ja, so ist momentan der Plan: Schraderventil ist wieder montiert, dann den Druckverlust nur im Schlauch + Monteureinheit beobachten.
Als nächste Stufe auf Ventildrücker umbauen und ggf. Schlauch + Einheit wieder auffüllen. Das Ventilwerkzeug ist bei 25 bar Gegendruck schon ganz schön schwierig zu bedienen, weil es die Stange gut rausdrückt. Feinfühlig das Schraderventil ertasten ist damit nicht möglich.
Daher wohl auch die Erfindung der Modelle mit Sichtfenster...
Bzw. der Hinweis, das Schraderventil nur mit wenig Gegendruck durch Kältemittel zu montieren.

1 „Gefällt mir“

Ist es so wichtig?
solange Sie bei der richtigen Suche mit dem Leckagemittel kein Leck kann finden?
Ist das nicht der Hauptzweck der Druckprüfung?

Ja, eigentlich gehts darum. Mehr machen die Profis da auch nicht. Aber wenn man eine Restunsicherheit beseitigen will und Zeit hat, dann kann man dem ruhig mal nachgehen, was da so los ist. Befriedigt auch den Forscherdrang und hilft dem Verständnis der Materie.

Hier ein Zwischenstand zur möglichen Leckage Schlauch und Monteureinheit:


Da nur die beiden Komponenten betrachtet werden, bekommen die vollständig die Temperaturschwankungen ab.
Da man den Druck nicht so genau ablesen kann, habe ich den Umweg über die am weitesten außen liegende Temperaturkurve für R410a auf dem Manometer gewählt und über ein Polynom der Dampfdruckkurve in abs. Druck umgerechnet.
Man sieht schon, dass die Temperaturkompensation Sinn ergibt, zumindest, wenn alle betrachteten Komponenten gleich warm sind.
Wenn man die Ausgleichsgerade betrachtet (Excel rechnet 24h=1Tag als 1) ergibt sich ein Druckverlust von 0,0193 bar/h oder 0,231 bar/12h.
Wahrscheinlich diffundiert minimal etwas durch den Schlauch, Refco schrieb auch irgendwo, dass die nicht für dauerhaften Gebrauch (aber natürlich von Kältemittel) vorgesehen sind.
Mit der verbesserten Ablesemethode über die Temperatur erhalte ich einen Druckverlust von 0,182 mbar, wenn die Temperatur Außen über die 12h genau gleich wäre. Würde sich die gesamte Anlage um 1° erwärmt haben, wären es schon 0,272 bar. Der Innenraum dürfte aber ziemlich konstant gewesen sein und den größten Teil ausmachen, außen vielleicht 2,5 m Rohrleitung, innen 5,5m und das IG.
Da jetzt nur ein kleines Volumen von Monteurhilfe und 1,5m Schlauch betrachtet wurde, ist der Druckverlust aber nicht 1:1 auf das gesamte Anlagenvolumen zu übertragen. Überschlagsweise hat die Monteureinheit + Schlauch nur 4-5% der gesamten Anlage als Volumen.
Danach würde der Druckverlust also nur zu einem kleinen Teil darüber erklärbar sein.
Daher könnten die Digitalsonden ohne Schlauch und mit nur einer Verbindung schon Sinn machen, weil sie einfach weniger Leckagemöglichkeiten bieten.

Jetzt also nochmal 12h Druckverlust Anlage mit Ventildrücker und Auffüllen der Monteurhilfe.

1 „Gefällt mir“

Jetzt nochmal mit Ventildrücker über 1,5 Tage getestet, Monteurhilfe und Schlauch vorher wieder auf altes Niveau gebracht. Beim Aufdrehen des Ventildrücker ist die Nadel sogar minimal nach oben gesprungen, die 1,5-2m Außenleitung waren ca. 2° wärmer. Sollte also dicht sein.

Daher Vakuum gezogen:
Hat jemand schonmal Messungen über Zeit gemacht und das Vakuum über längere Zeit beobachtet? Bei US Videos wird oft eine Anstiegsrate von 1 micron/minute als gut erachtet, die haben dann aber auch viel größere Anlagen.
Hier der Stand der ersten 20 Minuten, die Leckagerate bleibt leider fast konstant gleich bei 1 micron/minute, wird aber noch nicht flach.
Startniveau erachte ich schon als gut, ich hoffe aber noch auf einen flachen Verlauf später.

Wie ist denn hier dein Setting? Hängt da noch ein Schlauch dazwischen?

Du bist tatsächlich bis 40 Micron runter gekommen, also 5,3 Pa? Nicht schlecht, was hast du für eine Pumpe? Meine Pumpe schafft gerade mal so um 40 Pa, ist aber auch nur einstufig.

Ohne Schlauch, nur Schraderventilwerkzeug und für das Vakuummeter einen Kugelhahn + einen 1/4" / 1/4" Adapter in Messing.
Schläuche und Vakuum bin ich inzwischen von ab, das funktioniert irgendwie nicht (so wie ich mir das vorstelle/wünsche).
2 stufige CPS 6 cfm mit frischem Öl, die schafft auch 9-10 micron, wenn das Vakuummeter direkt angeschlossen ist.
Nach Aufbau Vakuum gezogen, dann 25 bar Stickstoff, jetzt wieder Vakuum.

1 „Gefällt mir“

Habe es jetzt nochmal überschlagen:
die Anlage hier hat 1/4 und 3/8, jeweils 7 m.
Die kleine Anlage hat ca. 0,5l Rohrinhalt.
Innengerät single split auch nochmal 0,3-0,4-0,5l, in Summe ca. 1l.
Der Testauffbau von Jim Bergmann hat 7/8 und 3/8, aber jeweils 50 foot= 15m.

Rohre 5,5l, Verdampfer geschätzt 2l.
Also Vergleich von 1l zu 7,5l.

sieht aber leider nicht nach Stabilisierung aus, sondern bleibt irgendwo bei konstanter Leckrate von 1 micron/min.


weiter hinten im Video werden ja noch div. Empfehlungen der App gegeben, unter anderem cold climate heat pump, mit 100 micron start und 200 max. Endwert nach 30 minuten. Da wäre man noch drin.
Stört mich aber schon, dass sich kein stabiles Niveau einstellt.

hast du trotzdem mal ein Verlauf aufgenommen?

Ja, aber da war ein Schlauch dazwischen.

Anstieg etwa 105 Pa in 5 min. Also 21 Pa/min.

Was ich schon mehrfach beobachtet habe: Anfangs deutlich höherer Anstieg, also in den ersten 30min. Dann wurde es deutlich weniger. Meine Erklärung: Kann eigentlich nur etwas Restfeuchte gewesen sein, die noch ausgegast ist.

Dein Schraderwerkzeug kann doch noch Undichtigkeit aufweisen. Im Grunde alles, wo Dichtungen drin sind, die nicht aus Metall sind. Nur Metall auf Metall wird wirklich dicht.

1 Micron/min = 0,13 Pa ist Klagen auf ganz hohem Niveau. Du kleiner Perfektionist. :upside_down_face:

Ja, Perfektionist auch. Eigentlich ging es aber um die Bestätigung trocken und leckfrei.
Über Nacht scheint sich jetzt doch eine Sättigung einzustellen, die allerdings auf hohem Niveau endet und für kleine Restfeuchtigkeit spricht, (hoffe ich).
Leckrate geht runter auf ca. 0,5 micron/min.

Demnach könnte für Vakuum eher die Arbeitsanweisung lauten: wenn die Leckagerate ok ist, eher schnell KM öffnen, sonst läuft einem das Vakuum weg.
Nur weiß man vorher nicht, ob in der Strecke oder im Werkzeug eine Leckage ist oder doch noch minimale Feuchtigkeit im System ist.
Langes Warten und dann erst KM einlassen scheint nicht so geeignet zu sein.
Es wird also noch einmal auf Stickstoff und nachschmieren des Schraderwerkzeugs/Dichtungen mit Nylog hinauslaufen.

der hohe Anstieg bzw. Sprung am Anfang würde ich eher/auch mit Druckausgleich, speziell bei Minisplit mit nur einem Port, in Verbindung bringen. Wir messen den Eingangsdruck ins System, nicht den am entferntesten Punkt.

Ja genau, das finde ich auch wichtig. Ich würde zuerst Vakuum lang genug ziehen. Dann alles absperren und beobachten, wie das Vakuum ansteigt und ob das plausibel ist. In deinem Fall mit 1 Micron/min würde ich sagen, ist das extrem gut, da braucht man sich gar keine Gedanken um Restfeuchte mehr machen. Relevante Restfeuchte würde viel schneller den Druck ansteigen lassen.

Und wenn man z.B. 10 min beobachtet hat und alles stimmig ist, dann nochmal 15min Vakuum ziehen, absperren und dann zügig das Vakuum brechen, in dem man das obere Inbusventil 3s öffnet und wieder schließt. Dann kann man nochmal mit Schnüffler schauen.

Wenn du mal testen willst, wie der Anstieg bei einem nicht gut entfeuchteten System ist, könntest du ja mal nur ganz kurz evakuieren, also nur 3-5 Minuten, bis Endvakuum erreicht und dann mal beobachten, wie der Druck ansteigt.