Hier ein Zwischenstand zur möglichen Leckage Schlauch und Monteureinheit:
Da nur die beiden Komponenten betrachtet werden, bekommen die vollständig die Temperaturschwankungen ab.
Da man den Druck nicht so genau ablesen kann, habe ich den Umweg über die am weitesten außen liegende Temperaturkurve für R410a auf dem Manometer gewählt und über ein Polynom der Dampfdruckkurve in abs. Druck umgerechnet.
Man sieht schon, dass die Temperaturkompensation Sinn ergibt, zumindest, wenn alle betrachteten Komponenten gleich warm sind.
Wenn man die Ausgleichsgerade betrachtet (Excel rechnet 24h=1Tag als 1) ergibt sich ein Druckverlust von 0,0193 bar/h oder 0,231 bar/12h.
Wahrscheinlich diffundiert minimal etwas durch den Schlauch, Refco schrieb auch irgendwo, dass die nicht für dauerhaften Gebrauch (aber natürlich von Kältemittel) vorgesehen sind.
Mit der verbesserten Ablesemethode über die Temperatur erhalte ich einen Druckverlust von 0,182 mbar, wenn die Temperatur Außen über die 12h genau gleich wäre. Würde sich die gesamte Anlage um 1° erwärmt haben, wären es schon 0,272 bar. Der Innenraum dürfte aber ziemlich konstant gewesen sein und den größten Teil ausmachen, außen vielleicht 2,5 m Rohrleitung, innen 5,5m und das IG.
Da jetzt nur ein kleines Volumen von Monteurhilfe und 1,5m Schlauch betrachtet wurde, ist der Druckverlust aber nicht 1:1 auf das gesamte Anlagenvolumen zu übertragen. Überschlagsweise hat die Monteureinheit + Schlauch nur 4-5% der gesamten Anlage als Volumen.
Danach würde der Druckverlust also nur zu einem kleinen Teil darüber erklärbar sein.
Daher könnten die Digitalsonden ohne Schlauch und mit nur einer Verbindung schon Sinn machen, weil sie einfach weniger Leckagemöglichkeiten bieten.
Jetzt also nochmal 12h Druckverlust Anlage mit Ventildrücker und Auffüllen der Monteurhilfe.