Blei-Starterbatterien sind nicht auf Zyklen ausgelegt. Da wirste nicht lange Freude haben. Alle parallel, würde bei 12 Volt sehr ungesund hohe Ströme bedeuten.
So günstig die Batterien sein mögen, musst du dir wohl überlegen, ob du dann nicht später doppelt kaufen musst und nicht doch lieber jetzt an dieser Stelle mehr investierst. Meine Meinung (-:
Hatte rund 11 Jahre lang eine 48V 630Ah Staplerbatterie im Keller. Eine Tonne Blei und Schwefelsäure im Stahltrog. Sie hielt nur so lange, weil sie nur bis 50% entladen wurde. Ladeverluste waren beachtlich und man musste belüften wegen der Knallgasgefahr. Deine Autobatterien werden nicht annähernd so lange halten und bei 12V brauchst Du armdicke Kupferkabel, nicht billig.
Nachdem meine Batterie platt war, stieg ich letztes Jahr auf LFP um und habe es nicht bereut. Erheblich mehr nutzbarer Strom bei weniger Aufwand und besserer Sicherheit.
Meine Vorredner haben absolut Recht: Kfz-Starterbatterien sind zum Starten ausgelegt und sonst nichts. Sie sind nicht sehr zyklenfest, d.h. du kannst sie nicht sehr weit entladen, ohne das sie Schaden nehmen. Unkritisch sind noch ca. 30%, alles darüber ist ungünstig. Sie wollen immer aufgeladen sein und nie lange leer stehen. Ansonsten sind Bleibatterien relativ unempfindlich gegen gelegentliches Überladen (Gasen dann Knallgas aus!), nur tiefentladen mögen sie gar nicht. Die Explosionsgefahr ist aus meiner Sicht recht gering, solange Du gut belüftest bzw. nicht überlädst.
Eine Parallelschaltung aller Akkus ist auch nicht empfehlenswert - für ordentlich Leistung hast Du dann enorme Ströme - du brauchst extrem dicke Leitungen.
Eine Kombination aus Reihen- und Parallelschaltung würde hier Sinn machen: z.B. 48 V und entspr. viele parallel, also z.B. 4S4P - das wären dann 16 Akkus, je 4 parallel und dann in Serie geschaltet. Damit hast Du 1/4 der Ströme bei gleicher Leistung!
Mein Rat: lieber LFP-Akkus, diese prismatischen aus China, auch wenn die Bestellung ein Lotteriespiel ist...
Ja, aus heutiger Sicht leicht zu sagen. Deshalb versuchte ich ja auch, den Kollegen von neuem Blei im Keller abzuhalten. Damals 2012 gab's aber noch nicht so viel bezahlbare Alternativen, SMA konnte nur Blei, von Victron gab's nur Sachen für Boote... und es lief ja auch irgendwie und rechnete sich sogar, wenn auch teils über Abschreibung