Der Plan:
Möglichst hohe Autarkie, möglichst wenig Energiebedarf bei ungedämmtem Altbau. Wirtschaftlichkeit steht hinter Autarkie und Umweltbelangen zurück, wir machen alles nach bestem Wissen und Gewissen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten.
Der Wunsch:
Das Haus von 1898 und der Anbau aus den 1960er Jahren sollen so weit wie möglich mit selbsterzeugter und gespeicherter Energie auskommen. Dafür stehen insgesamt ca. 200qm Solarnutzfläche zur Verfügung.
Dies soll durch eigene Energieerzeugung, Energiespeicher und Isolierung erreicht werden, ohne das Haus zu gefährden, wie z.B. durch Schimmel etc.
Außerdem wollen wir ca. 10000L Brauchwasser im alten vollständig sauberen Öltank im Erdreich speichern oder, falls das Sinn macht, diesen auch als Energiespeicher verwenden. Dazu sind wir aber noch nicht informiert.
Die bisherige Situationsbeschreibung:
Das Haus haben wir ungekämmt gekauft und uns erstmal soweit um die Innenrenovierung und Sanierung gekümmert. Wie das so ist bei alten Häusern, ist das eine fertig wird man an anderer Stelle gezwungen weiter zu machen. Das Dach ist ca. 8,6m breit, der Grundriss ist quadratisch. Hier hoffe ich 28 Module unter zu bringen.
Der Anbau hat ca. 72qm und ist beruflich genutzt. Bis letzen Sommer existierte ein nicht isoliertes Beton-Flachdach. Über dieses haben wir einen um 3° geneigten Dachstuhl gesetzt und das Dach mit 12cm Mineralfaser gedämmt. Darüber Rauhspunt, Unterspannbahn, Dachlatten und final OSB die mit GFK überzogen wurden.
Hier finden die ersten 42 Module Ihren Platz.
Aktueller Stand:
Die ersten 36 Module auf unserem Flachdach im Hof sind montiert aber noch nicht verdrahtet. Weitere 6 Module kommen zusätzlich noch auf das Flachdach und der Rest der insgesamt 2 Paletten (72 Module) soll auf unser 195° gestelltes (SSW) Satteldach.
Glas-Glas-Module mit 430W bei ca. 176x110
Insgesamt erreichen wir dann theoretisch 30KWp. Die Aufständerung auf dem Flachdach habe ich nur um ca. 10° gewählt. Das hat zwar gewisse Nachteile, da die Module immer wieder gereinigt werden müssen und ich auch nicht den optimalen Winkel habe, dafür verschatte ich mir die weiter nördlich gelegenen Module nicht, egal wie tief die Sonne im Süden im Winter steht.
Abgerundet werden soll das ganze mit allen Möglichkeiten die mich weitgehend autark machen sollen.
Hier überlege ich. seit langen isolierte Edelstahltanks mit Latentwärme-Speichern auszustatten.
Dazu plane ich eine Anlage mit 5x1000L die im Sommer über Solarstrom einspeichern und im Winter dann zur Verfügung stehen, wenn es ohne andere Quellen (Split-Klima und batteriegespeiste Infrarot-Flächenheizer nicht mehr reicht.)
Den Batteriespeicher habe ich noch nicht dimensioniert, es sind lediglich die ersten 280Ah LiFePO4 Akkus gekauft.
Außerdem:
Zusätzlich wird das Flachdach meine private Sternwarte aufnehmen (Gruß an Andreas mit dem Skywatcher Newton und der EQ6)