Mein Plan - Split-Klima Installation

Hallöchen und guten Tag!

Erstmal "Was habe ich?"
DHH, 100qm auf 2 Etagen, Baujahr um 1955, Kernsanierung 1980, Ölbrenner mit 3000Ltr, WaWa über Durchlauferhitzer.
Lage PLZ 58509

Ich verbrauche in der Heizperiode so ziemlich exakt 300L Öl im Monat.

Aufteilung
OG
Büro | SZ
Bad1| KiZ

EG
Küche| WZ
Bad2 |WZ

der | zeigt ziemlich gut die Lage vom Flur

Ausrichtung ist so, dass die Wohnzimmer-Seite nach Ost (85°) geht und zur Straße liegt, ca 3m breiter Grünstreifen davor.

Was will ich?
Eine 3-1 Splitklima, die SZ, KiZ und das Wohnzimmer versorgt.
Im 2. Step eine weitere Split die Küche und die 2 Bäder versorgt.
Die Ölheizung wird von 3x1000 auf 1x1000 reduziert und soll nur unterstützen.

Das Thema R290/R32 scheint sich für mich zu erledigen, da ich bisher keine 3-1 Split mit R290 gefunden habe.

Ich würde halt alles soweit kaufen und vorinstallieren und verlegen und die konkreten Anschlussarbeiten dann von einem Fachbetrieb machen lassen um die Kosten einzugrenzen.

In dem Zusammenhang würde ich die drei betroffenen Zimmer mit einer 6cm diffusionsoffenen Innendämmung versehen.

Der Entfeuchtungsmodus der Klima unterstützt hierbei um die Dämmung schimmelfrei zu halten.

Also für mich klingt das erstmal plausibel.

Frage 1: Wie lang dürfen die Leitungen vom Innen- zum Außengerät sein?
Daraus folgt indirekt Frage 2: Gibt es Splitanlagen mit besonder kleinen/flachen Innengräten?
Und natürlich Frage 3: Wo sind die Stolperfallen?

Viele Grüße
Guido

zu 3. zuallererst eine Firma finden die den Rest erledigt und alles mit denen abstimmen

zu 1. etwa bis 10-15m ohne Probleme. Wenn länger muß Kältemittel dazugefüllt werden ... und natürlich je länger um so höher die Verluste.

Diffusionsoffen (und kapillaraktiv) ist schon mal gut für die Innendämmung. Idealerweise dann Lehmputz drauf. Bei einer Holzbalkendecke kann es ggf. kritisch werden, wenn es da am Holz (Auflager in der Wand) zu Kondensation kommen kann (weil weniger Wärme an die Stelle kommt). Such Dir erst ne Firma, bevor Du die Klimageräte kaufst, nicht daß Du dann dumm da stehts, wenn Du niemand findest ...

Nur zur Info: In der Heizsaison kannst du nicht entfeuchten. Entfeuchten bedeutet immer auch kühlen bzw. Wärme aus Innenräume raus in die Umwelt. Macht keinen Sinn im Winter.

Wird aber auch kaum nötig sein.

Für konkrete Werte schaue in den Installationsanleitungen der Geräte oder in den Datenblättern. Da steht das immer. Bei Multisplit steht die Gesamtlänge über alle Geräte ohne Nachfüllung und mit Nachfüllung.

Selbst bei den Online-Shops in der Technischen Beschreibung steht es, Beispiel:

Die nehmen sich alle nicht viel, wobei es einige Geräte mit besonders großen Innengeräten gibt. Was du dabei bedenken musst: Die sollen ja effizient sein und müssen das sogar nachweisen. Effizienz ist ein Verkaufsargument. Und die Größe des Wärmetauschers am IG hat direkten Einfluss auf die Effizienz. Insofern haben die Hersteller da gar nicht viel Handlungsspielraum.

Die oben verlinkte Stylish ist schon relativ klein.

Multisplits sind Lösungen mit vielen Einschränkungen. Nicht umsonst findest du überall im Internet die Aussage "Meide Multisplits, wo immer es geht." Da muss man sich genau überlegen, wie man kombiniert und ob man überhaupt auf Multisplit setzt.

Wir haben hier eine Sammlung zentraler Artikel, da findest du auch was zu Multisplit:

Verstehe ich nicht so ganz. Wenn du mit Öl nur heizt und die Heizperiode etwa 210 Tage hat, also etwa 7 Monate, wäre das 2100 l Öl. Warum hast du dann einen Jahresverbrauch von 3000 l?

Ich lese es so, daß die Tanks 3000 Liter fassen (sollen auf 1000 Liter reduziert werden). Der Jahresverbrauch wäre natürlich trotzdem interessant um weniger schätzen zu müssen bei Verbrauch.

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Noch eine Verständnisfrage, damit wir nicht aneinander vorbeireden. Was ist bei dir eine 3-1 Splitklima? Ich gehe von einer 3er Multisplit aus.

Zu den Nachfragen:
Ich verbrauche pro Jahr so 1800 Ltr, vielleicht auch 2000. Das meiste natürlich Okt-Mai.

Eine 3-1 Splitklima ist wie schon vermutet eine Multisplitanlage, die ein Aussengerät haben soll und 3 Räume mit je einem Innengerät versorgt.

Sonst hätte ich ja 3 Geräte an der Wand hängen - nicht schön.

So, die Anlage ist seit Oktober drin und es klappt hervorragend!

Die Dinosauriersaft-Heizung läuft nur noch sporadisch und die Klima übernimmt.

Okt 24 - Jan 25 Verbauch locker 1000 Ltr was unfähr 1000€ sind

Okt 25 - Jan 26 ca 300 Ltr Öl und 1100 kWh was ungefähr 650€ sind.

Bin sehr zufrieden mit der Lösung, zumal dieser Winter bisher mehr Heizleistung erforderte als der letzte.

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Welche Anlage ist es denn geworden? Laufen alle 3 IGs 24/7 durch oder wie ist deine Heizstrategie? Gibts irgendwelche Aufälligkeiten/Probleme mit der Anlage?

So, Der Winter ist bis auf letzte Zuckungen durch und ein vorläufiges Fazit:

Oktober 151 kWh

November 279 kWh

Dezember 263 kWh

Januar 370 kWh

Feb 255 kWh

Summe: 1318 kWh entspricht 461 Euronen.

Das entspräche einem Heizölverbrauch von ca 2 Monaten, wenn man den Einkaufspreis zugrunde von knapp 1,00€ zugrunde legt.

Wir heizen halbpermanent, da wir alle vormittags aus dem Haus sind, teilweise auch erst abends zurück kommen. Schlaf- und Kinderzimmer werden nur punktuell aufgeheizt, Wohnzimmer schon mehr.

Wir haben eine Panasonic verbaut.

Auffälligkeiten/ Probleme

Nun gänzlich unauffällig ist die Sache nicht, da manchmal die KA schon ihre Zeit braucht, um die Temperatur zu erreichen, wir reden hier aber von 5 Minuten. Welche allerdings SEHR lang werden können, wenn es Schwiegermutter zu kalt ist. Grad in den kälteren Phasen im Januar und Februar merkte man, dass es etwas länger dauerte, das System hochzufahren.

Die Innentemperaturfühler sind Schätzeisen.

Mit der PV zusammen haben wir also in den letzten 5 Monaten 15k € investiert, was einerseits viel Geld ist, wenn man es nicht hat, andererseits eine Low-Cost Umrüstung/Aufwertung des Hauses ist.

Die Luftqualität in den Räumen ist besser, da die Feuchtigkeit reduziert wurde und somit den Kältebrückenschimmel stark zurück gedrängt hat und die Pollenfilter wirken.

Fazit: Voll zufrieden, viel zu spät realisiert.

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