Mein erstes BKW - Einige Fragen

Der Preis ist gut. Aber: plus shelly 3phasige Messung plus Batterieerweiterung machts dich froh

Leider musste ich auf Grund von Nicht-Lieferung des Navi etwas umplanen. Aktuell sieht es so aus:

4x JaSolar Bifazial FullBlack 500W (Süd-West, 30 Grad), je zwei pro MPPT an einem Marstek B2500-D der 800W an einen Apsystems EZ1-M abgibt sofern dieser die Leistung fordert. Beide Geräte vollständig in HomeAsisstant eingebunden und letzterer regelt aktuell über feste Werte.

Shelly Pro3EM sowie Hutschienennetzteil für den Tasmota Lesekopf am Stromzähler liegen schon bereit, ebenso die extra Zuleitung mit LS16 zum Zählerschrank. Warte aktuell auf den Elektriker, dann wird „Nulleinspeisung“ angestrebt.

Was ich jetzt schon merke: Der Akku ist zu klein, ab ca 15 Uhr wird für ca. 4h über 600W ins Netz verschenkt.

Perspektivisch kommt noch eine Anlage mit 6-9 Paneelen auf den Carport (Ost/West), dann wird der EZ-1 verkauft und ein größerer für die in Summe 5-7kWp kommt.

PV macht echt süchtig.

Wenn du mim EZ1 Nulleinspeisung machen kannst, reicht der aus.

naja, so lange der Akku bis zum nächsten morgen langt ist es doch egal ob nachmittags eingespeist wird, oder?

Er reicht für die Grundlast über Nacht, zusammen mit der kommenden Nulleinspeisung wird er nicht mehr reichen und es fühlt sich irgendwie doof an, den eigenen Strom zu verschenken und später wieder zu kaufen :wink:

Ich müsste mal kalkulieren, wie wirtschaftlich ein weiterer 300€ Akku wäre, abseits von der Ideologie.

eine erweiterung rechnet sich sicher, aber: ausbaugrenze ist <7kWh. Für deine Pläne wär des zu klein

Nehmt mir das nicht Böse es wird versucht auf Teufel komm raus zusparen, was ja schon mal nicht schlecht ist, aber dann auch keinerlei Geld in die Hand zunehmen um es einmal richtig zu machen möchten die wenigsten. Das soll kein Vorwurf sein nur ein Gedaken anstoß.
Für die Zuunft sollte immer Investiert werden, den die Welt und die Menschen wandeln sich die Technik verbessert sich, das setzt aber auh vorraus das man mal etwa in die Zuunft plant, aktuell E-Auto zb und die höheren Strompreise bzw nun Ölpreise, wer jetzt schon etwas weiter denkt hat später einen klaren Vorteil den Module,Wechselrichter verkabelung das wird in ferner Zuknft nicht Billiger werden, das heist im gegebenen Maß heute richtig Ivestieren heißt für die Zukunft Sparen, ich habe in der Verwandschaft ähnliches Problem, und man vertritt die meinng das Haus steht doch ist Abbezahlt da investiere ic nichts mehr es läuft doch alles, aber es wird über die steigenden Kosten gejammert, wie teuer doch alles sei. Eigenbesitz kostet immer Geld , nur der ,der in Zukunft plant erhält bzw steigert den Wert und hat später ein Eigenheim das auch einen vernüftigen Wert hat.

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Es geht mir nicht um maximale Ersparnis - das Thema Nulleinspeisung ist eher ideeller Natur.

Mit dem BKW konnte ich jetzt schon mal wertvolle Wochen Erfahrung im Bereich PV schnuppern und die Komponenten bzw. das Set lassen sich auch super weiter ausbauen oder verkaufen. Da es das Hausdach nicht hergibt, bleiben mir nur Carport + Terrassenüberdachung.

Den zweiten Akku habe ich genau aus dem Grund des geplanten Ausbaus noch nicht gekauft, weil er dafür natürlich ebenfalls zu klein wäre.

Plan aktuell: Den Carport mit den weiteren Panels ausstatten, BKW-WR gegen “echten” WR tauschen, Marstek verkaufen und durch “echten” Speicher ersetzen.

Der monetäre “Verlust” des BKW-Starts hält sich dabei stark in Grenzen, an die Module komme ich zum Glück versandkostenfrei für 70€ das Stück.

Und dann gibt es noch den Zaun oder den Balkon den man bestücken kann, nicht immer stur auf die Dachflächen sich versteifen.

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Ich bin doch gar nicht aufs Dach verteift; Terrasse wurde mit PV überdacht, Wand vom Carport soll PV bekommen und dessen Dach ist dann tatsächlich das einzige.

Weitere (sinnvolle) Flächen sind auf Grund von Himmelsausrichtung, Zaunhöhe und Verschattung in meinem Fall leider einfach nicht wirtschaftlich. Klar hätte ich gerne noch mehr, aber die ~7kWp wären der klare Sweetspot.

Naja jeden Euro den du jetzt Investierst ist später Wirtschaftlich vor allem wenn weniger Sonne scheint , ja eine zaunanlage brigt weniger aber ist einfaher zumontieren hat im Winter keinerlei Schnee drauf und Produziert dann auch Energie, und ein geht nicht gibt es nicht.

Ja nur es muss auch wirtschaftlich montierbar sein - mein Zaun Richtung Norden ist ca. 80cm Maschendraht, dort kann ich nicht ohne zusätzliche Fundamente und Pfosten PV montieren und es müssten unter der Erde ca. 40m Kabel verlegt werden. Das meine ich mit es rentiert sich da nicht wirklich, um mal ein Beispiel zu nennen.

Keinesfalls, es wird oft so viel Geld investiert, was sich nie rechnet. Und warum? Weil die Leute sich von irgendwelchen Verkäufern blenden lassen oder nach Bauchgefühl entscheiden, anstatt mal nüchtern durchzurechnen, was sich in meinem Fall wirklich lohnt.

Deshalb kann ich nur dazu raten, alles sauber durchzurechnen, um Spreu vom Weizen zu trennen.

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Ich finde es richtig, mal rechnen, damit man weiss, wo man steht.

Ich finde es aber nicht “richtig”, gnadenlos nach “Wirtschaftlichkeit” zu entscheiden.

Gerade die aktuelle Situation zeigt, wie komplex verzweigt, abhängig und verwundbar unser aller aktuelle Lebenssituation in den verschiedenen Abhängigkeiten ist.

Damit mein ich direkt Energie, als ganzes. Hätte man in den vergangenen Jahrzehnten konsequent und gnadenlos gehandelt und fossiles zu ersetzen versucht, könnte man damit schon viel weiter sein. Aus dem gesamtwirtschaftlichen Grund, dass die Abhängigkeit von importierter fossiler Energie wie ein Strick um den Hals eines Marathonlaufers ist. Man hatte aus dem Grund die Autofreien Sonntage: aber man nichts gelernt.

Ich sagte: könnte man viel weiter sein. Auch das würde helfen, ein kompletter Ersatz ist doch garnicht notwendig.

Norwegen ist mein Lieblingsbeispiel: die habe etwas Gas und Öl, wollten es aber nicht im heimischen Land verfeuern. Stattdessen haben sie in ihren Landesschatz investiert: reichlich verwertbare Wasserkraft. Dazu haben sie BEV gefördert, um die Verbraucher wegzukriegen.

Jetzt haben sie über 90% BEV. Reingefördert, nicht die Verbrenner durch Verbote rausgepresst.

Und Öl und Gas verkaufen sie an die Länder, die nicht umgestellt haben.

So sieht es aus: norwegen geht der Olmangel am Arxx vorbei. Und überschüssige Wasserkraft verkaufen sie uns auch noch.

Und das meine ich: nicht nur auf Wirtschaftlickeit schauen. Autarkie im kleinen ( Szrom für licht und Kühlschrank für 48 h) haben auch ihren Wert. Spätestens dann, wenn der Bagger in der Straße das Kabel findet.

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Sehe ich auch so. Wichtig finde ich, sich erstmal Klarheit zu verschaffen und da gehört rechnen dazu. Viele denken, sie agieren wirtschaftlich sinnvoll und entscheiden sich deshalb dafür. Aber in Wirklichkeit sind Maßnahmen nicht wirtschaftlich.

Wenn man die wirtschaftliche Seite kennt, kann man das alles in größere Zusammenhänge für die Entscheidungsfindung einbetten. Da kann man z.B. schauen, wie viel einem der eigene Idealismus wert ist.

Ich habe das ja bei mir gesehen , da ich Nachts auf Strom angewisen bin damit ich Schlafen kann (Schlafapnoe) war der erste hintergedanke eigener Speicher, nun bin ich mittlerweile bei einem gross Speicher nutze aktuell die erzeugte Strom Energie mit Wärmepumoe um das Haus warm zuhaben und ich muss keinen Finger dafür krumm machen es entlastet mich und unseren Geldbeutel, ja ich hab da niedrig 5 Stellig investiert da ich viel DIY gemacht habe somit rechnet sich das auch nach 4-5 Jahren schon weil ich kein Holz mehr Kaufen und machen muss, zum Beispiel und jetzt für die Zukunft kommt ein E Auto noch dazu wenn ich das heute sehe 54kWh eingespeist die hätten auch gut ins E Auto gepasst.

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