Mehrstufiger Nano Stromwandler Photovoltaikanlage

Ja hab ich auch versucht. Epoxidharz Klarlack geht alles ist mühsam. Kettensägenbenzin ist billig und geht schnell. Erhöht die Leistung etwas, weil die Splitterungen optisch ausgeglichen werden und macht die Panels stabiler. Ein Teil wird vom Regen ausgewaschen, bevor das verharzt, ich hab das im 2. Jahr wiederholt, weil meine Panels fast senkrecht hängen

Du hast doch jetz ne grosse Auswahl. Mach dir paar Reihenschaltungen mit "gefühltem" MPP (messen ist besser) oberhalb Batteriespannung und ähnlichem Strom, das bringt am meisten.

Ich hab damals so 40 Panels durchgemessen und die besten 8 mitgenommen. Der Rest hätte mir in so einer Reihenschaltung sogar Leistung gefressen

Na, das ist ja eine Herausforderung! Die hohe Leerlauf Spannung von 250V und die niedrige MPP Spannung von 50V lassen m.A. nur den Schluss zu, dass einige Module zwar eine hohe Spannung im Leerlauf liefern können, jedoch unter Last bricht sie zusammen. Da könnten Zellen gebrochen oder Leiterbahnen abgelöst sein. Die wirst du aussortieren und entsorgen können. Öl und Harz können das nicht "kitten". Zum Ausmessen bitte die Spannung unter Last messen. Auf dem ersten deiner Bilder sehe ich, dass du ja ein entsprechendes Solar Panel Multimeter hast, das offenbar den MPP bestimmen kann. Das wird beim sortieren helfen. Dein Weg mit vielen MPPT DC/DC Wandlern wird vermutlich nicht preiswerter, als neue Module kaufen.

Viel Glück

L.G.

Wenn die nicht verschattet werden, sind das ideale Voraussetzungen für Solar. Alles was hier geschrieben wurde empfinde ich als Wirrwarr. Aus den Angaben, kann man aber nicht ersehen, ob die Wände des Betonzauns in Richtiung 162° verlaufen oder ob sie von der Sonne optimal angestrahlt werden, wenn diese aus 162° scheint. Es wäre gut, wenn du genauer beschreiben würdest, was du Versorgen willst. Die alten Module würde ich alle entsorgen und auf eine geringere Anzahl neuer Module setzen.

Mein Kumpel hat mir so eine Skizze, wie er seine NiCd direkt an die Paneele angeschlossen hat, zugesendet.


Ich werde sie alle ausmessen und vielleicht doch mich dem Kettensägeöl mit Benzin überziehen. Da warte ich auf jeden Fall für den Sommer, weil um so wärmer desto besser das Öl in die Poren durchsickert.

Ich habe mir die Sache viel einfacher vorgestellt.
Ein Nano MPPT Regler für jedes Paneel -> ein DC - DC Konverter bzw. noch ein DC - DC Konverter und fertig.

Das ist Murks auf ganzer Linie. Zwischen Modul und Batterie gehört immer ein Laderegler. Ob man solch einen Ballastregler wie in der Skizze überhaupt noch beschaffen kann, bezweifle ich. Glasschäden an Modulen kann man höchstens zum Basteln mit niedriger Gleichspannung dulden. Aber nicht bei einer Hochvolt Anlage!

Hi Dariusz, ich hab schon eine Weile mitgelesen.
natürlich kann man das mit den Wandlern machen. Wandler kosten Geld und haben 10 % Verluste. Der nachfolgende noch einmal. Gehen die Panels kaputt, ist das Geld für den Wandler verschenkt.
Lass mich dir einen Rat geben. Ich gebe ihn deswegen, weil ich das selber so (falsch) gemacht habe.
Dein Konzept beruht darauf, dass du Panels hast, die nichts gekostet haben.
Und du willst sie soweit wie möglich ausquetschen, und dafür wirfst du ihnen Geld hinterher.
Ich habe ähnliche Fehler gemacht: das ist zu klein gedacht.
Nimm die Ratschläge an, de man dir oben macht: Sortiere die Panels nach gemessenen Daten, und schaue, was du mit Parallel- oder Reihenschaltung bekommen kannst. Und davon nimmst du das Beste/den größten Teil der Leistung und machst mit einem Inverter ne Anlage draus. Du verlierst ein paar Panels, die nicht passen (und/ oder wenig Leistung haben), dafür hast du ihnen auch kein Geld hinterhergeworfen.
Und nach ein paar jahren kaufst du bessere Panels.

Einfälle statt Abfälle, schont die Resourcen und kostet kleines Geld.

Jedes Modul hat einen eigenen Akku (vermutlich aus der Resteverwertung). D.h. die Modulspannung wird vom Ladestand des Akkus determiniert - nix MPP. Dann noch NiCd Akkus, die mit dem schlechtesten Be- und Entladewirkungsgrad (< 70%). Kein Schutz vor Über- und Tief- Ladung. NiCd´s sind da wohl besonders robust.
Alle Akkus in Reihe geschaltet, d.h. das schwächste Glied bestimmt die Leistung des gesamten Systems. (man sollte vielleicht fette Bypass Dioden über die Akkus legen, damit nicht beim schwächsten Polung wechselt. Dann die lange Reihe mit Hochvolt an einen (MPPT?) Wechselrichter angeschlossen und fertig ist die Anlage.

Wenn´s nur Arbeit und kein Geld gekostet hat und dann etwas Strom erzeugt, dann ist es vielleicht der Mühe wert.

Daruisz hat nur einen Blei Akku mit 48V. Das geht also nicht.

Natürlich habe ich auch noch 35 Batterien mit je 5 Stück 1,2 V 100 Ah NiCd Zellen. Siehe Foto


Im Oktober habe ich jeweils 5 Batterien in Reihe geschlossen und direkt vom Paneelen (immer 4 Paneele parallel) geladen. Natürlich kann man die auch überladen, aber sie sind wirklich nicht kaputtzumachen. Im März habe ich die Spannung gemessen und jeder 5 Block hat noch 5,8 V
Aus denen will ich ein 240 V Speicher machen. Aus russischen Armeebeständen habe ich noch einen Wechselrichter 240 V DC -> 230 V AC mit Ringtrafo 8 kW. Leider nur 1-phasig.

Oho, nun packst du die leckeren Sachen aus. Schauen wir mal, was die Russen Technik her gibt. Wird gewiss ein Inselwechselrichter sein und dann reicht doch 1 Phase oder hast du vor Drehstrom Maschinen zu betreiben? Die 8 kW reichen doch für 4 Schuko Geräte á 2 kW.

Reicht die Akku Spannung für den WR überhaupt? 35 Blöcke mit 5 Zellen, das könnte knapp werden: 35*5 Zellen = 175 Zellen. Zellspannung zwischen 0,9 und 1,3V macht dann 157,5 bis 227,5 V.

Kali Lauge als Elektrolyt, die gasen beim Überladen Sauerstoff und Wasserstoff aus, also Ex Gefahr, dürfen nicht in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Cadmium ist sehr giftig, weshalb es ein EU Verbot seit ca. 20 Jahren gibt.

Dumme Frage: habt ihr einen Panzer ausgeschlachtet?

Nicht so dumme Frage: hast du mal über die Entsorgung nachgedacht. An den Sammelstellen in Warenhäusern wirst du sie nicht los. Meine letzte NiCd Akkus waren kleiner als deine und die bin ich vor 30 Jahren noch kostenfrei los geworden. Deine dicken Dinger zählen als Industrie Batterien, die könnte man beim Hersteller abliefern, wenn es den noch gibt.

Hab mal bei "meinem" Werstoffhof nach den Kosten für Module gefragt und dort nehmen sie pro Modul 8€.

Mal ehrlich: so ein Schrott würde ich mir nicht mal schenken lassen. Das käme mir nicht auf den Hof. Deine Ideen zur Leistungsoptimierung mittels MPPT ganz du getrost vergessen. Dein künftiges System wird mit oder ohne MPPT einen bescheidenen Wirkungsgrad haben. Und du hast einen ehrenamtlichen Nebenjob als Füllstandsprüfer. 175 Zellen aufschrauben, Füllstand prüfen, ggfls. nachfüllen.

Aus vermeintlichen Abfällen noch was gutes zu machen, finde ich gut. "Upcycling" nennt man das ja heute. Aber bei Giftmüll hört der Spaß auf, sorry für diese Worte. Ich meine es nicht böse mit dir. Hab eher den Eindruck, da entsorgt sich jemand auf deine Kosten.

L.G.

Ahhhh.... Endlich wird die Sache klar.
Ein Akku und ein WR. Nicht gerade ein europäischer Standard, aber wenn man es hat....
Dir ist klar, dass du pro lade/entladezyklus etwa 6 kWh verlierst? Naja, wenn man genug PV Strom hat, isses wurscht.

Das was du jetzt an PV hast, reicht kaum, die Verluste zu decken.

Aber in einer solchen Lage würde ich folgendes machen.
Kaufe etwa 5 bis 6 moderne 400 W Panels. 72 zeller. Die haben etwa 50 V Voc. Davon 5 Stück. Bist du auf 250 V.
Deine nicad brauchen 35 mal 5 mal 1,5 V Lafespannung um voll zu werden. 262 Volt.
Das ist die zielspannung, die deine panels haben müssen. Bleibst du genau knapp darunter, besteht dein Laderegler..... Aus einer Diode. Damit der strom nicht rückwärts in die panel geht. Hält dein Wandler diese Spannung noch aus? Dann kannst du alles zusammen geschaltet lassen.

Die Entladung deiner Akkus beginnt bei 210 V ( 1,2 V/ Zelle ) und endet bei 175 V (1 V/Zelle) . Arbeitet dein Wandler da noch?

Für die Abschaltung der ladung, wenn der Akku voll ist, brauchst du eigentlich einen Abschalter. Das ist für 250 V DC und mehr als 10 A ziemlich schwierig. Es geht für dich aber auch einfacher. Mach für ein Panel ein schwenkbare Abdeckung, die das Panel abschattet ( nur noch 20 % Strom, Ladungserhaltung) , oder ganz dunkel abdeckt (nur noch Strom bei kleiner 200 V Akkuspannung - dann isses eh erwünscht).
So, und auf der Basis dieser Überlegung stellst du dir mit 5 bis 6 gekauften panels, 300 bis 400 Euro, deine PV Anlage zusammen. Und hast dann eine richtig nützliche Anlage.
Und wenn du mehr brauchst: einen zweiten gleichen String zum Laden parallel. Machst du in zwei Jahren, wenn du genug Geld von der Stromrechnung gespart hast.

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Ich traue dem TE zu, dass es ein Einankerumformer ist. Möglicherweise nicht mal für 50Hz. Sowas geht mit fast jeder Spannung.

Hallo,

ich hätte gern mal ein Bild von dem Russen Wandler. Gern auch ein Blick in´s Innere (wenn es einfach geht). Vermutlich sind dort Darlington Transitoren auf dicken Kühlblechen zu sehen. Dann wird der Wirkungsgrad wohl bei max. 80% liegen. Der NiCd hat 70%. Damit wird vom PV Strom nur noch 56% als AC zur Verfügung stehen.

Junge, wenn du men Sohn wärst, dann würde ich dir sagen: bring die NiCd zu den zurück, der sie dir gegeben hat. Wenn er sie dir geschenkt hat, dann hat er nur sich selbst einen Gefallen gemacht.

NiCd und alte Wandler sind Technik aus dem vorletzten Jahrhundert. Die NiCd werden gewiss 30 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben. Der WR aus GUS Beständen doch noch mehr. Da gab es keine Mosfet, keine Micro Controller und Internet schon gar nicht. Im Zweifel ist das ein Rechteck Wandler, nix Sinus.

Nutze deinen Blei Akku und ein kleiner 48V WR kostet nicht die Welt. Die PV Module sortierst du und dann könn dir ein passendes Ladegerät, es muss ja kein MPPT sein.

L.G.

Oh, lecker :slight_smile:
8 von den Blöcken ergeben 48-56V leer bis voll. 4x sowas parallel und das dürfte sich mit einem modernen Inverter gut verbinden lassen. Die Russen haben ja stabiles Zeug gebaut gehabt, aber ich befürchte mit mauem Wirkungsgrad. Ein 11kW inselfähiger Inverter kostet beim Chinesen <600€. Das wäre eine sinnvolle Ausgabe. Und wenn die NiCd Dinger irgendwann platt sind, nen LiFePO Akku dran. Die 3 restlichen / schlechtesten Blöcke kann man ja für Licht oder so nehmen, von den schlechten Panels geladen. Dafür reichen auch die mit Löchern

Meine Kettensägenbenzinmethode hab ich übrigen auch bei Sonne gemacht, aber dann musste sehr schnell sein bevor das Benzin verfliegt. Geht übrigens ausschließlich mit "Bioöl", 2T Mineralöl verharzt zu langsam. Zum verteilen hat sich bewährt so ein Teil wie mans zum autoscheibe reinigen verwendet

Vielleicht sind ja schon einige "platt". Auf dem Bild sieht man einige 5 Zellen Packete ohne Zellverbinder. Und nach dem Bericht wurde ein Packet im Oktober geladen und soll nun noch 5,8V haben. Es ist eine der Eigenschaften dieser überholten Akku Chemie, dass sie sich nicht auf Null entladen. Eine Aussage über die verbliebene Rest Kapazität ist damit nicht möglich. So wie ich das auf dem Bild sehe, dürfte bei einigen schon Elektrolyt fehlen. Die sind offenkundig nicht gasdicht, d.h. man kann mit destilliertem Wasser auffüllen (mit Schutzbrille und Gummi Handschuhen).

Bei der geplanten Reihenschaltung müsste die Zellen schon annähernd die gleiche Kapazität haben. Bei der geplanten unkontrollierten Ladung könnten Zellen ausgasen. Für NiCd gilt bis 10/C hier also 10 A noch unproblematisch, doch ohne Kontrolle sehr problematisch. Beim geplanten unkontrollieren Entladen könnte sich die Spannung in einzelnen Zellen umkehren. Das mag auch die rustikale Zellchemie nicht.