Hallo liebes Forum.
Da ich mir für unser Mehrfamilienhaus hier die beste Hilfe erhoffe, will ich es einmal versuchen.
Die Heizungsbauer haben bisher leider nur “angeguckt” und dann nichts entwickeln können.
Ausgangssituation:
Mehrfamilienhaus ca. 550 m²
BJ 2004
WDVS 120mm
Ziegel 240mm
Fenster 2 – fach verglast
Fußbodenheizung im EG (bei 0°C AT 28°C VL @ 0,3 m³/h)
Heizkörper im OG (bei 0°C AT 43°C VL @ 0,5 m³/h)
Brennwerttherme GB-162-35
Ca. 12 Start pro Tag
Pufferspeicher Heizungswasser: 1600l
Warmwasserspeicher: 500l
Angeschlossener Privatpool
Lufttemperatur 31°C
Entfeuchtungsanlage 3500m³/h Luft (bei -14°C AT 42°C VL, Wasserumlauf aktuell 0,6m³/h)
KWL vorhanden (Heizregister @ 0,1 m³/h).
Heizlast liegt vermutlich bei maximal 29kW bei -14°C.
Ursprünglich werkelte in dem Haus ca. 5 Jahre lang ein BKHW Typ Ecopower.
Dieser war nur defekt und konnte auch von den Technikern nicht in einen akzeptablen Betriebszustand versetzt werden.
Wegen diesem BHKW steht auch der Pufferspeicher im Keller.
Ich möchte gern ein korrektes Hydraulikschema finden sowie eine Wärmepumpenkaskade realisieren um Sicherheit für alle Hausbewohner zu haben.
Die jetzige Hydraulik ist folgendermaßen:
GB162 speißt in den Pufferspeicher ganz oben VL ein.
Die Heizkreise sitzen alle mit Mischer & Pumpengruppe an einem Verteilerbalken.
Der Verteilerbalken ist auch ganz oben am Pufferspeicher angeschlossen.
RL GB162 und RL vom Verteilerbalken gehen genau eine Etage tiefer in den Puffer rein.
Hatte mir damals ein Buderus AD-Mitarbeiter so empfohlen. Ist aber nach mein Kenntnisstand auch nicht optimal.
Warmwasserbereitung erfolgt nicht per Umschaltventil an der GB162 sondern sitzt mit am Verteilerbalken. D.h. die ganze Anlage fährt bei WW Bereitung einmal komplett die Temperatur hoch.
Ersetzen würde ich gern folgendermaßen:
2 Daikin Altherma 4 14 kW
Pufferspeicher wird im Vorlauf sowie Rücklauf nur noch per Stichanbindung bedient.
Warmwasserspeicher brauche ich vermutlich einen mit größerer Tauscherfläche.
Warmwasser per 3 Wege Umschaltventil.
Ich würde auch direkt 2x ein 3-Wegeventil verbauen um auch das Warmwasser in A/B Schaltung realisieren zu können.
Steuern würde ich die Wärmepumpen über eine UVR 16x2 um die Kaskadenlogik und A/B Schaltung zu realisieren, damit die Laufzeit für die Pumpen einigermaßen gleich ist.
Jetzt habe ich mit dem neuen Tool von akkudoktor zur Wärmepumpenauslegung herumgespielt und komme an den Punkt, dass eventuell sogar zwei Wolf CHA 10 ausreichen können.
Das Tool rechnet mir aus dem Gasverbrauch eine deutlich geringere Heizlast wie angenommen aus.
Ich habe auch eine relative Langzeitdoku zu der Gastherme. Kann hier nur noch nicht verlinken, weil ich neu bin. Reiche ich nach sobald es geht.
Ist das neue Hydraulikschema so in Ordnung.
Ist es tatsächlich plausibel, das zwei CHA 10 das Objekt dauerhaft sicher warm bekommen?
Bin für jede Hilfe dankbar.
