Warum wäre dann eine Nulleinspeisung umständlicher?
Hier das Haus hat einen aktuelle Stromverbrauch vom 8000 kWh im Jahr (zwei Familienhaus). Es sollen 450 W Module verbaut werden und als WR sind Fronius, SMA oder Kostal im Gespräch. Als Speicher BYD oder Fronius mit ca. 10 kW.
Geplant is aktuell 17 Module auf Süd (16° Neigung), 10 Module auf Nord (16° Neigung) und eigentlich hätte ich auf der Westseite (4° Neigung) noch Platz für 4 Module, sogar für die 500 W Module).
Das Problem ist, im Winter bekommt auch die Südseite sehr wenig Sonne ab, weil die Sonne nicht übers Nachbarhaus steigt, aber das Westdach bekommt Sonne. Wollte so im Winter den Ertrag etwas steigern.
Ist halt die Frage, ob sich da der zweite WR + Installationsaufwand lohnt, für ca. 2 kWp mehr auf dem Dach. Sind sicher auch nochmal locker 1500-2000 € mehr.
Weil sich die Wechselrichter evtl gegenseitig aufschaukeln.
So lange du einspeisen darfst, kein Problem.
Beispiel Fronius:
Gen24 mit Batterie, Symo zusätzlich
Der Gen24 lädt den Akku DC, speist den Hausbedarf ein, wenn das Smartmeter "unter Null" meldet.
Eingespeist wird erst wenn der Akku voll ist und nur was an Einspeisung erlaubt ist.
Der Symo gibt einfach alles was er hat ins Hausnetz.
Davon wird erstmal das Haus versorgt. Rest würde eingespeist. Wie bei einer Überschusseinspeiseanlage ohne Akku.
In diesem Fall erkennt der Gen24 den zusätzliche Überschuss und lädt den Akku auch über AC.
Limit jeweils die Lade-/Entladeleistung des Akkus.
Was drüber liegt wird aus dem Netz genommen bzw eingespeist.
60% Abregelung alles kein Problem so lange die Leistung am Gen 24 mindestens 40% der Gesamtleistung ist.
Für die kleinen Flächen kannst du auch einfache WR anderer Hersteller verwenden die AC einspeisen.
Die Datenauswertung im Solarweb stimmt dann allerdings nicht.
LV fällt bei den drei WR raus. Bleibt nur laden über AC.
Im Notstromfall wäre durch die höhere Frequenz am Gen24 nur dieser aktiv. Alle anderen WR blieben aus.
Sollte mit SMA und Kostal ähnlich zu realisieren sein.
Wie kommste darauf ? Natürlich haben die gängigen Inselwechselrichter nur eine Batterie Verbindung , die Anzahl der Laderegler und Netzwechselrichter ist aber eher nicht begrenzt
Noch eine Variante bieten ESS Systeme, die die Leistung eines beliebigen WR über zusätzliche CT erfassen und entsprechend dessen Beitrag verwursten.
Greift man beim Hybrid WR dann zu einem etwas größeren, hat der dann auch drei MPPT, behaupte ich.
Insofern wurde ich auf einen WR setzen, bei erster Betrachtung.
Hybride haben gern auch einen GEN Port, wo stumpf weitere WR angeschlossen werden können.
Es ist so wie es gestern noch gut war heute schon schlecht. Die Technik und Moglichkeiten/Varianten verändern sich stetig. SMA, Fronius und Kostal hinken der Entwicklung massiv hinterher, ist mein persönlicher Eindruck.
Vermutlich sei die PV Leistung usw. mit einzubeziehen und festzustellen, was gewollt ist, wie viel es kosten darf, welchen Folgeaufwand man möchte.