aber falls jemand tatsächlich mal auf die Idee kommen sollte, die HV Batterie mechanisch aus seinem Streetscooter ausbauen zu wollen, sind die beiden folgenden Bilder vielleicht als kleine Inspirationsquelle nützlich.
Es geht auch mit drei Wagenhebern, zwei Balken und ein paar Besenstielen, aber die Variante mit dem Hubwagen ist viel cooler. Tolle Idee!
Wenn man jetzt noch die Lücken in der Palette stopfen würde, könnte man mit ein paar Besenstielen auch die Vor-/Zurück-Bewegung möglich machen, dann hat man alle drei Freiheitsgrade und es sollte bei der Wiedermontage wirklich geschmeidig gehen. Kleinanzeigen-Hubwagen, nehmt euch in Acht!
Reverse Engineering - an welchem Standort war das Handy zuletzt eingeloggt?
Leute ruft alle den Heye an, er sucht sein Telefon.
ok Spaß beiseite,
den Ausbau empfinde ich als relativ unkompliziert, den Einbau dafür wesentlich komplizierter. Da braucht es tatsächlich Nerven oder besser noch, mehrere Personen. Vorschlaghammer kontraproduktiv. Habe es dann mit einem größerem Kantholz erledigt. Mit dem Kantholz viel an verschiedenen Seiten der HV Batterie, dennoch vorsichtig, unter Zuhilfenahme des Boden, gehebelt. Eine bewährte Präzisionsarbeit der Ägypter, hehe.
der Boden der HV Batterie ist ein überdimensionierter rechteckiger Blindflansch mit eingelassener Gummidichtung, die rundherum verläuft, montiert mit genau 14 Sechskantschrauben und Unterlegscheiben.
wahrscheinlich noch ein Relikt aus dem industriellen Rohrbau zum Abdichten von U-Booten
das mit den Freiheitsgraden beim Wiedereinbau ist so eine Sache. Man muss die Bakterie auf ein paar Millimeter genau positionieren, damit man die Schrauben ins Loch bekommt. Eigentlich braucht man 4 Freiheitsgrade. Also Z-Achse (rauf/runter) ist ja klar, das macht der Wagenheber bzw. Hubwagen. Aber man braucht auch noch X (vor/zurück) und Y (links/rechts) und Rotation in der X-Y-Ebene, weil man in der Regel nie perfekt parallel zum Fahrzeug ist.
Ich habe einen B14 mit der relativ leichten 20 kWh-Batterie, da habe ich den Einbau so gemacht:
Ich bin sogar mit 2 Wagenhebern ausgekommen, einem Scherenwagenheber und einem hydraulischen Rangierwagenheber. Und dazu ordentlich viele Holzbalken.
Ich habe abwechselnd immer vorne bzw. hinten ein Stück weiter angehoben und weitere Hölzer untergelegt. Das war meine Z-Koordinate. Die X-Koordinate habe ich durch Verschieben des Fahrzeugs realisiert. Das stand nämlich auf seinen Rädern. Zumindest beim B14 geht das, man hat genug Bodenfreiheit zum Batterieausbau.
Y-Koordinate und Rotation ging über den Rangierwagenheber. Der hat ja nun Räder. Quer zum Fahrzeug angesetzt, kann ich den Akku dort, wo er gerade angehoben ist, links/rechts verschieben. Wenn ich das vorne und hinten mache, kann ich rotieren und seitlich versetzen.
Am Ende ist als Einfädelhilfe eine M8-Gewindestange hilfreich, etwas länger als die Schrauben. Damit kann man die letzten Millimeter Versatz erkennen.
Und am Ende halt nicht vergessen, die (beim B14 insgesamt 16 Stück) Schrauben wieder reinzudrehen und deren Kupferdichtungen nicht zu verschmeißen