Ja das anmelden ist das eine , meine Frage wären die Tracker Multi oder single was ist der Unterschied
@cphborsdorf Also die Module müssen im besten Fall identisch sein und jeder String die gleiche Anzahl haben. Ich kann selbst aus Erfahrung sagen, dass es in diesem Fall keinen Unterschied macht, wenn man Module unterschiedlicher Ausrichtungen parallel schaltet (nicht Reihe). Ich hab dies an meinem HM-1500 (vier Eingänge, aber intern nur zwei MPPT) sogar absichtlich so gemacht, da Drossel jeweils halb pro MPPT greift. (siehe auch YT: Der Kanal Modulwechselrichter mit 4 Modulen, gedrosselt - 2 oder 4 MPP Tracker)
Die Spannung der einzelnen Strings muss gleich sein (deshalb gleiche Anzahl und gleiche Module) und der MPPT kann somit dennoch das Beste Verhältnis zwischen Spannung und Strom (also Leistung) wählen. Man muss wissen, dass die Spannung sobald die Sonne aufgeht nahezu identisch ist, egal ob die Module voll im Schatten und die anderen voll in der Sonne liegen).
Dies hat auch "Der Kanal" mal schön gezeigt. Schau bei Youtube nach "Der Kanal PV Module Ost/West - parallel auf einen MPPT oder getrennt auf zwei?"
Wie gesagt aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es macht keinen wirklichen Unterschied (hatte zweiweise Ost/West getrennt auf MPPT), aber da macht Hoymiles Drosselung wenig Sinn.
Ich hab eben nochmal geschaut, von Grimms Heimkino gibt es auf Youtube ersten Erfahrungsbericht zum Prototyp. Er war einer der ersten Besteller und hatte das Glück zu den 50 Betatester zu gehören.
Also ich finde aus technischer und wirtschaftlicher Sicht machen die Speicherlösungen von Maxxicharge absolut Sinn. Genau solche Systeme versuchen ja nicht ohne Grund viele Bastler hier im Forum selber aufzubauen, weil sie genau in der goldenen Mitte liegen zwischen deutlich teureren PV Anlagen auf dem Hausdach mit Heimspeicher und kleinen Balkonkraftwerken mit wenig Ertrag.
Viel BKW Besitzer von 2 bis 4 Modulen finden's geil, wöllten gern mehr, aber 20 000 € für ne Großanlage ausgeben, die mal locker 17+ Jahre braucht bis sie amortisiert ist, da zögern dann doch wieder viele Menschen. Mittelgroße Anlagen (4-8 Module + kleiner Speicher), die man selber installieren darf und die nach weniger als zehn Jahren amortisiert sind, wären doch viel Massentauglicher und schlicht attraktiver, weil man trotzdem noch was fürs Klima tut, weil es viel wirtschaftlicher ist und man obendrein dem Stromanbieter und den schwankenden Preisen den Mittelfinger zeigt. Und das alles ohne eine große Langzeitinvestition und Baustelle am Haus.
Ist nur wieder typisch, dass die gesetzliche Reglung anscheinend genau diese Anlagen in der mittleren Größe nicht haben will oder zumindest wieder Steine in den Weg legt ohne guten Grund.
Der Entscheidende Punkt für mich warum ich Maxxicharge zumindest auf dem Papier vielversprechend finde ist die Realisierung der Nulleinspeisung. Wenn man Wirtschaftlichkeitsrechnung für Balkonkraftwerke betreibt, wo man idR. keine Vergütung bekommt für Einspeisung, wird schnell klar, dass die Amortisationsdauer direkt von dem Eigennutzenanteil des PV Ertrags abhängt.
Das ist auch der Grund warum so mobile Powerstations von Anker & Co als reine PV Speicher aus wirtschaftlicher Sicht Unfug sind.
Ein Speichersystem kann nur kosteneffizient arbeiten, wenn es mit dem Stromzähler in Echtzeit kommuniziert damit kein Strom verschenkt wird durch blindes Einspeisen von einer vordefinierten Leistung, egal ob sie grade im Haus verbraucht wird oder nicht.
Das macht ein signifikanten Unterschied ob man mit intelligentem Speicher 90% Eigennutzenanteil erreicht oder nur <70% mit einem "dummen" bzw. zweckentfremdetem (Powerstations).
Grundsätzlich kann seit paar Monaten auch Zendure mit einem Shelly 3EM genau einspeisen.
Der Vorteil hier ist die bessere Skalierbarkeit, da jeder Speicher eigene Solareingänge hat und nicht wie bei Zendure nur der Hub.
Was bringt mit aktuell 6kWh Akku bei Zendure mit nur 1200 Watt Solarleistung. Interessant finde ich das System für Leute die einfach nur Plug&Play wollen, auch wenn ich selbst eher dann doch DIY Lösung auf meine individuellen Bedürfnisse bevorzuge.
Da ich mich auch für einen Maxxi interessiere, gibt es einen Schaltplan, wenn man 2 Batterien verknüpfen möchte?
Und die andere Frage wäre: ist die ganze Elektronik dann in der Batterie und die bekommt ihre Info einerseits vom Stromzähler und die Batterie (die Elektronik) steuert dann den Wechselrichter? Oder gibt die Batterie nur so viel aus ihrer Batterie, wie mein Heimnetz es braucht und dem Wechselrichter ist da der Strom-Eingang egal? Dann könnte ich auch einen WR einsetzen, der WLAN hat? Und wie schon erwähnt, wie sieht das dann aus bei einer 2. Batterie? Ich habe den Aufbau des Systems noch nicht so ganz verstanden. Hört sich aber toll an ![]()
Die Batterien werden einfach untereinander verbunden und eine dann mit der CCU (Hirn der Anlage und verantwortlich für die dynamische Einspeisung), ähnlich dem Zendure System (hier ist es der HUB).
Wesentlicher Unterschied zwischen MaxxiCharge und Zendure Solarflow ist, dass jede Batterie eine PV-Eingänge hat bei Maxxi und nicht wie Zendure nur der PV Hub und somit bei größerer Batterieleistung auch mehr Module angeschlossen werden können, um die Batterie überhaupt zu füllen.
Was bringen ein 6 kW/h Akku wenn nur 1,2 kW Solar entgegengenommen werden können.
Irgendwie blicke ich bei "dem Schaltplan" von Maxxi nicht ganz durch. Aber wenn ich einfach mehrere Batterien parallel schalten kann und jeweils separat 2 Module anschließen kann, wäre das auch eine schöne Lösung für mich. Wobei die Mindestspannung von 58,5V für die Batterie ist doch recht hoch. Hat das einen Grund?
Übrigens habe ich noch gelesen, wenn ich 2 Strings anschließen möchte, dann soll die Spannung höchsten 5% unterschiedlich sein.
Und was bedeutet das:
Spannung pro String 150V wenn aber nur 138 Volt erlaubt sind. Gilt das nur für 50 Meter und wenn ich weniger habe, dann muss die Spanung auch runter?
Aus den Info-Blättern von Maxxim:
... dass jeder String eine Mindestspannung von 58,5V aufweisen und maximal 138 V Spannung besitzen darf...
@solar2024 Was ist denn hier genau deine Frage?
Jede Batterie hat für sich einen separaten Solareingang zum laden und somit ist das System bei weiteren Batterien um weitere Module zu ergänzen.
Die String Spannung von mindestens 58,5 V bis max 138 V hängt damit zusammen (hier bei 25°C angegeben) hängt damit zusammen, dass der interne Laderegler nur die Spannung reduzieren kann (wie üblich bei Ladereglern) und die Batterie mit 51,2V nur laden kann, wenn die Eingangsspannung einige Volt höher ist.
Die absolute max Spannung von 150V ergibt sich durch die Spannungsschwankungen, die Module haben. Heißt bei niedrigen Temperaturen im Winter ist die Spannung höher und bei höheren Temperaturen im Sommer niedriger (einen gewissen Puffer haben die so schon eingerechnet bei ihren min/max Angaben). Wenn du deine Moduldaten mal in den Victron Calculator eingibst, zeigt der dir die kleinste und größte Spannung an für den angegeben Temperaturbereich (MPPT Calculator - Victron Energy).
Da die Strings (auch bei den Modellen mit mehreren Eingängen) parallel geschaltet werden, sollten diese gleich sein (selbe Anzahl und wenn möglich selbe Module oder zumindest von Werten entsprechend gleich). Bei einer Parallelschaltung muss die Spannung gleich sein, da man sonst Rückströme in die Module hat. Dies ist immer so wenn man Module parallel schaltet auf einen Eingang (was hier bei den größeren mit mehreren Eingängen intern passiert).
In dem Bild geht es eher um eine Beispielberechnung des Querschnitts. Dieser hängt von der Spannung und der Stromstärke/Leistung ab, sowie der Länge. Je nach Stromstärke brauchst du einen gewissen Querschnitt, damit die nicht heiß werden und je nach Länge und Spannung brauchst du ggfs größeren Querschnitt um keine massiven Verluste zu haben.
Bei weiteren Fragen meld dich.
Danke für die Informationen. Das sind die Antworten die ich haben wollte. Ich kenne auch das mit den Temperaturen. Aber ich denke, dass die eine Info mit max 150V doch heikel ist, wenn auf einer anderen Seite 138V steht.
Kleine Korrektur zum Link (ohne Klammer und Punkt), der übrigens ganz toll ist:
und danke für das Angebot mit weiteren Fragen. Das wird bestimmt noch kommen ![]()
Sorry Leerzeichen vergessen und Forum hat somit den Link erweitert.
Ja das Beispiel ist knapp bemessen. Aber deshalb steht ja nochmal die maximale Eingangsspannung von 150V explizit dabei.
mein erster Eintrag hier, Hallo
ich hänge mich mal hier hintendran, ich hoffe das ist hier OK und so üblich.
Aus der bisher verfügbaren "Doku" zu diesem Maxxicharge werde ich nicht schlau. An keiner Stelle ist beschrieben wie das ganze System zusammengeschaltet wird. Das einzige Schema zeigt die Module, von denen immer zwei in Reihe geschaltet sein müssen.
Wo ist dieses Maxxisun-CCU eingebunden, und wo der Wechselrichter?
Für normale Balkonanlagen ist dieser Speicher demzufolge nicht geeignet. Die Wechselrichter der normalen Balkonanlagen vertragen nur 60V. Wenn ich zwei Module in Reihe schalte , habe ich aber 62-68 V. Übersehe ich etwas?
Gruß aus Dresden
Karsten
Moin @karg
relativ simpel. Jeder Maxxicharge Speicher hat einen eigenen MPPT-Lader der die interne 16s LFP Batterie auflädt.
So wie jeder gebräuchliche Laderegler brauch dieser eine höhere Eingangsspannung als die Batteriespannung (also mindestens 58,5V) und somit muss bei den üblichen Modulen mindestens 2 in Reihe geschaltet werden. Maximal dürfen es 150V sein. Die höhere Spannung ist erforderlich, da dieser nur einen StepDown Wandler intern hat.
An die CCU ist das Hirn der Anlage und an ihr kann eine oder mehrere MaxxiCharge Speicher angeschlossen werden. Die wird somit durch die Batteriespannung und somit zwischen 48V-56V gespeist und regelt die Abgabe an den Modulwechselrichter und auch die Nulleinspeisung.
An der CCU wird dann ein handelsüblicher Mikrowechselrichter angeschlossen, der mit 48-56V arbeiten kann (also kein Growatt MIC 600tl-x oder so).
@mhltheone Vielen Dank für die schnelle Aufklärung!
Dann schliesst man am Anker MI80 nur einen Strang an, der zweite bleibt frei....
Aufbau demzufolge (Edit nach Kommentar MhlTheOne Danke!):
2x Paneele 400W / 31V in Reihe ; Maxxicharge3 (Eingang ein Strang); internes Kabel ; CCU (zwei Stränge Ausgang);ANKER MI80(zwei Stränge Eingang)->Steckdose
@karg Nein, du schließt alle beide Eingänge vom MI80 an. Nur so kann die maximale Ausgabe erreicht werden.
EDIT: Die Module am MaxxiCharge haben null mit dem Ausgang zu tun, der durch die CCU gesteuert wird.
@mhltheone dann hat diese CCU zwei Strings im Ausgang...OK
Danke
Ich finde das eine ziemlich schwache Leistung, weder Datenblätter, noch ein Schalt- oder Anschlussschema zu veröffentlichen. Alles Rätselraten...gibts irgendwo Bilder dieser Komponenten? ich habe trotz intensiver Suche nichts gefunden.
Wenns zusammenpasst lasse ich mich überraschen, wenn der ganze bestellte Rödel bei mir zu Hause ankommt... {green}![]()
Sonnige Grüße
@karg Die finalen Beschreibungen wird es geben, wenn die Geräte verfügbar sind.
Aktuell läuft ja noch die Beta und die Leute haben eine Vorab Version erhalten.
Ich hatte ein ausführlicheres Gespräch am Telefon mit der Firma, der Herr war sehr auskunftsfreudig. Zur CCU findet man fast nichts, offenbar ist das finale Produkt noch nicht ganz fertig. Es gibt ein Bild der CCU auf der Webseite. Datenblatt gibts da auch irgendwo. Aktuell soll die CCU wohl eher im "Hintergrund laufen", sprich voll automatisch einspeisen und sich dabei am Verbrauch im Haus z.B. durch Shelly3EM richten. Die maximale Einspeisehöhe liegt glaub ich bei 1800W, abhängig davon, welchen Wechselrichter man am Ende anschließt bzw. ob dieser limitiert ist.
Die prüfen auch derzeit, ob sie nicht die gesamte Anmeldung als kleine Solaranlage für den Kunden zu übernehmen. Nicht nur den Papierkram, sondern auch die Abnahme durch den Elektriker (z.B. per Video). Später soll es auch noch ein AC Kabel geben, um das Gerät übers Netz aufzuladen. Anders als Zendure und Co wäre der Speicher dann im Winter nicht nutzlos (dynamischer Tarif vorausgesetzt, um die Preisdifferenz auszunutzen).
Insgesamt eine sehr nette Alternative für die Leute, die einen Bedarf für etwas mehr Flexibilität bei den Solarmodulen haben.
Die Unterlagen könnten tatsächlich etwas mehr Infos enthalten. Ich hatte mir daher alles telefonisch erfragt. Was die "Betatester" angeht, war ich überrascht, wie qualitativ schlecht die Videos beim Informationsgehalt sind. Da hält sich einer der Typen 15 Min damit auf zu zeigen, wie der SPeicher aussieht und dass er es geil findet, dass der gewonnene Strom gerade eingespeist wird. Fast keine technischen Daten, vom Web Interface sieht man überhaupt nichts usw, insgesamt extrem schwach.
@landorin Was erwartest du? Die besten Videos als Betatester findet man bei Grimms Heimkino, aber auch hier sei gesagt, dass er nicht aus der PV Welt kommt (wie der Name schon sagt).
Da aktuell noch die Beta läuft, die CCU bei den Betataster eher DIY ist, als ein finales Produkt, die Weboberfläche (nur rudimentär) und App noch nicht zur Verfügung steht, gibt es halt noch nicht viele Infos.
Ich finde das System aber relativ gut durchdacht, in DE entwickelt und durch man erhält ein hoffentlich größtenteils fertiges Produkt und nicht wie bei Zendure, Ecoflow, Anker seitens der Software eine völlige Alpha (Beta will ich das zu Beginn nicht nennen). Dafür machen Sie ja den Beta-Test und das ziemlich fair (alle Beta Tester haben Kaufpreis erstattet bekommen).
