Ziel ist es, mein Haus mit dem Maximum an Leistung einspeisen zu lassen. Aktuell ist das Haus mit 64A vorgesichert (1x3 Phasen, einzeln?). Danach kommen 3 Phasen mit 40A. Dahinter das übliche 16A-Geraffel und ein 32k abgesicherter Wechselrichter (Deye 12k).
Ich komme also auf 3x 40Ax 230V = 27kWh. Kann ich mit anderer Verkabelung die 3x 40A umgehen und auf 3x ~64A kommen?
Ich denke, kommt drauf an, was dein Versorger da zulässt. Kann sein, dass du derzeit nur max. 40A je Phase darfst, kann man aber auf Wunsch hochstufen lassen, wenn das technisch möglich ist. Klar muss dafür auch der Leitungsquerschnitt passen. Eine Hochstufung wird Geld kosten, irgendwas um 1000-2000 Euro hab ich mal gehört.
Jup, hatte vor ein paar Monaten dazu ein "Angebot" der E.dis in der Hand. War in dem Preisrahmen und beinhaltete faktisch nur den Sicherungstausch im HA.
Ich frage mal anders herum:
Warum nicht den Deye 12K mit einem 20A absichern? Dann reicht es noch für einen zweiten Deye 12K mit 20A abgesichert. Sind wir bei den 40A.
Setzt voraus, dass du keine Schieflast hast! Aber ging ja um einspeisen.
Dann können 40A aus dem Netz plus 40A aus WR im Haus "verbraucht" werden.
Die Verkabelung ist nicht für 80A ausgelegt....
Sichert man nun die Verbraucher über 32A ab, ist das schonmal safe.
Nun speisen die WR 40A (vor der 32A Sicherung) von denen maximal 32A ins Haus fließen könnten. Angenommen null A gehen ins Haus, fliesen 40A über den SLS.
Ziehen die Verbraucher nun 32A, fliesen 8A über den SLS.
Sag ich ja. Über den SLS würden dann 32A max. eingespeist. Das bedeutet: kein Verbraucher an und 32A gehen ins Netz.
Wenn nun etwas verbraucht wird weil eingespeist werden MUSS mit voller Möhre ist das nur beim zählen so. Physikalisch gehen keine 32A rein und 2A wieder zurück ins Haus... Da gehen nur 30A rein und die 2A verbleiben im Haus.
Wie soll es bei einer solchen Anordnung zu einer Überlast kommen.
Das Haus ist Bezug und auf 32 A beschränkt.
Der Wechselrichter liefert (temporärer Bezug normal wenige 100 W) und ist auf 32 A beschränkt (40 A geht auch)
Der SLS beschränkt die Strecke durch den Zähler auf 40A.
Weiterhin gilt die Sicherungen sollen selektiv sein (Faktor 1,6). SLS ist selektiv, normale LS nicht. Für Hauptanschlusskasten (63A) und SLS (63A/1,6 ~ 40A) ist das gegeben.
An solchen Blockdiagrammen werden N und PE nicht gezeichnet sondern nur L und die /3 besagt das es 3 phasig ausgeführt wird.
Auf kann ich nicht folgen, das Zähler zum Knotenpunkt 16mm² sein müssen. Es gehen in egal welcher Kombination nie mehr als 40A über die Leitungen.
Die Leitung geht vom SLS zu den LSS mit 10mm². Gleichfalls an den LSS des Wechselrichters. Der speist nun 40A ein. Alles klar.
Oder die 40A kommen aus dem Netz. Alles klar.
Nur für den fiktiven Fall, dass mehr als 40A genutzt würden, tritt der Fall 80A ein. Aber der ist doch vorher auch nicht eingetreten...
Und es kommt zu so einer Situation durch Verkettung unglücklicher Zustände, regelmäßig gibt es solche Katastrophenmeldungen.
Das gilt im Keim erstickt zu werden, was hier zudem wie aufgezeigt einfach möglich ist.
Diese Möglichkeit darf gern mehr umgesetzt werden, ist auch kaum teurer als ein SLS Austausch.
Wer braucht 50kW ?
11kW laden ein BEV - oder zwei dann 22kW
24kW ein DLE
10kW zieht ein Herd/Backofen
Ein zweiter DLE im OG ?
Wasserkocher ?
Waschmaschine ?
Wärmepumpe ?
E Heat ?
Und das nervt, löst so ein popeliger 35A SLS "regelmäßig" aus......
Mit der Trennung von fossileren Trägern und Unstellung auf elektrische Energie steigt auch die ekektrische Belastung
Du kreierst den Fall gerade. Wir haben keine Ahnung was da über die Leitung geht. Der SLS würde da schon auslösen ohne den Wechselrichter. Ich sehe also keine höhere Gefährdung durch eine PV und einen Wechselrichter die das AUSGLEICHEN anstatt zu verstärken....
Ok, dann einfacher: Der Themenersteller hat einen 12K mit 32A abgesichert. Er macht nen 16A rein und schraubt noch nen zweiten 12K mit 16A rein. Keine Änderung der bisherigen restlichen Installation und DIE wurde ja scheinbar so abgenommen.