Marstek Venus A - Erfahrungen

Hallöchen Zusammen!

Einige warten ja sehnsüchtig auf den Venus A. Mein Paket wurde heute geliefert. Installation/Einrichtung war in wenigen Minuten erledigt. Falls ihr Fragen habt: ich beantworte gerne alles was ich kann.

Ich verwende zur Zeit zwei JA Solar JAM54D40-MB 425W Black Frame bifazial.

1 „Gefällt mir“

Nur ein Venus A bisher installiert?

Wie ist die Erfahrung mit dem Gerät?

Hi,
die Lieferung war ca. 3 Monate verzögert.

Die Speicher-/Wechselrichterkombination sieht wie eine Hifi Anlage aus = für mich attraktiver als viele andere Alternativen.

Die Stapelbarkeit und der Halt aufeinander ist sehr gut gelöst, für mich stabiler als bei Anker Solix.

Ich habe jedoch ein paar Fragen an Euch,

Frage 1
je nach Softwareeinstellung kann die Venus A bis zu 1200 Watt einspeisen. –> Welche Installationsvoraussetzungen muss man haben um bei einem Elektriker diese Einspeisung einfachst und kostengünstigst zu erhalten.

Frage 2
Viele Anker-Solix Systeme werden mit 8 Solarpanels und Y Weiche zur Parallelen Einspeisung angeboten. Wie bei der Solix steht auch bei der Venus A ein maximaler Eingang von:

  • Max. PV-Eingangsspannung 60VDC
  • Max. PV-Eingangsstrom 16ADC (pro Kanal)

Also frage ich mich ob ich eine ausreichende Verbesserung der Nutzung durch 4 Pannele und einer Einspeisung von bis zu 1200 Watt ohne größere Investitionen mit einer Elektrikerabnahme erreichen kann. Was meint ihr?

Meine Solarmodule von JaSolar haben bereits pro Modul eine Max Ausgabe von fast 14 A, bei Parallelschaltung würde dieser Wert sich ja aufaddieren, d.h. rund 27 Amp auf einen Kanal der mit max 16 Amp definiert ist erscheint mir kritisch. Wie machen das denn die ganzen Anbieter mit Octasets etc. - oder geht das nur mit der Solix Solarbank 3 Pro weil diese bis zu 32 Ampere verarbeiten kann?

Danke an alle die hier weiterhelfen können / 1 bis 3 Antworten reichen aus :wink:

Es wurde hier auf dem Board schon oft erklärt.

Um es nochmal einfach zu erklären:

Der Venus "nimmt" sich maximal 16A. Wie viel Kurzschlussstrom fließen könnte ist dabei völlig egal.
Das ist genau wie ein Fön, der nur die Leistung aufnimmt für die er entwickelt wurde, egal was Leiatung und Sicherung hergeben würden.
Es ist wirklich so einfach.

Wie viele Module du parallel schalten kannst ist immer nur eine rechtliche Frage, keine technische.

Noch einfacher: warum brennt eine 40 Watt Glühbirne nicht einfach durch?

Ein Tipp für den Venus A zur Verbrauchseinstellung ohne Smartmeter:

Da bei mir die Eigenverbrauchseinstellung zum gleichzeitigen Laden des Speichers und des Strom im Haushalt nicht funktioniert hier meine Einstellung:

Ich habe nun herausgefunden dass ich mit der Einstellung Manuell/entladen die Aufladung der Batterie und die gleichzeitige Einspeisung ins Netz tagsüber und nachts individuell mir der Einstellung der Wattzahl erreiche.

D.h. ich habe bei mir drei Einstellungen Manuell/entladen von 7 bis 18.00 Uhr 150 W, von 18.01 bis 23.59 Uhr 200 W und von 0.00 Uhr bis 6.59 Uhr 100 W.
Die Einstellung über Eigenverbrauch funktioniert nicht!

Viel Erfolg!

Der Verbrauchseinstellung sollte natürlich je nach Jahreszeit mit Wattzahl angepasst werden.

Hallo,

Darf ich mich hier einklinken (ich weiß, rhetorische Frage, tu‘s ja schon)

Ich durfte auch min. 2 Monate auf die Lieferung warten.

Hatte bei Sicatron bestellt, wegen der angegebenen Lieferzeit von wenigen Tagen. Bin gespannt, wie lange der vorgestern (woanders) bestellte Zusatzakku braucht.

Egal das Haupt-Gerät ist da, angeschlossen und sogar registriert obwohl Kauf bzw. Lieferung schon mehr als 30 Tage zurück liegt.

Jetzt zu meinen Frage.

Gestern also endlich angeschlossen, ging soweit problemlos, aber ich habe Fragen zum Thema Netzwerk

Da Gerät hat ja einen Ethernet-Port UND WiFi. Für die Einrichtung wird aber ein Handy/Tablet mit Bluetooth benötigt.

Gibt es keine Möglichkeit direkt über LAN/Wlan auf das Gerät zuzugreifen? Ich kann entgegen den Angaben im Handbuch nicht feststellen, welche Ip-Adresse das Gerät verwendet. Ja der DHCP-Server in meinem Router vergibt ihm eine Adresse, aber wozu braucht der Marstek die überhaupt, wenn man nur via Bluetooth zugreifen kann.

Zweite Thema.

Zurzeit hängt nur eines von vier Paneelen (Rizen, monocrystaliline, 400W, 34,39V, 11,64A) dran, weil ich die angegebenen Maximalwerte nicht überschreiten wollte. Im Manual wird ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Überschreitung sowohl der Voltzahl als auch der Ampere,existing das Gerät beschädigen würde.

Ich hatte vorher 2 Paneele parallel und dann die beiden Paare in Serie geschaltet, damit war ich bei ca 70 V mit 25 A. Der bisherige Wechselrichter schaffte das und ich musste nur ein (sehr langes) Kabelpaar zwischen Paneelen und Wechselrichter verlegen.

Wenn ich jetzt wieder zwei Paneele parallel schalte und dann diese zwei Paare an jeweils einen der vier Eingänge anschließe, dann sollte das ja laut deiner Aussage funktionieren und ich würde nur zwei statt vier Kabelpaare benötigen.

Allerdings kämen dann auch nur 16 der möglichen 25 Ampère an = 30% Verlust. Sehe ich das richtig? Und wären dann nicht doch vier Kabelpaare effektiver?

Ich weiß, ich habe da sehr viel Text geschrieben, würde mich trotzdem freuen, wenn jemand mit mehr Ahnung als ich sich das durchliest und meine Fragen beantworten könnte.

1 „Gefällt mir“

Bei Anschluss per LAN-Kabel muss dies nur im Speicher selbst eingestellt werden. Diese Verbindung klappt am besten.

Für die Anmeldung per WLAN muss man mit dem Handy und aktiver Bluetooth-Verbindung tätig werden. Die wird nur für die Einrichtung benötigt. Die meisten Speicher können nur mit 2,4Ghz arbeiten. Das muss am Handy eingestellt sein, sonst klappt der Verbindungsaufbau nicht. Irgendwo musst du dem System ja deinen WLAN-Netzwerkschlüssel mitteilen/einstellen.

WLAN setzt eine gute Verbindung für eine sichere Datenübertragung voraus.

Ich kenne die Spezifikation dieser Anlage nicht. Serienschaltung von Modulen funktioniert in der Regel nicht, weil die WR meist auf 60V Eingangsspannung begrenzt sind.

Ich habe bei meiner Anlage jedes Modul einzeln mit dem Speicher verbunden. Ist viel Kabel und Mehrkosten. Halte ich persönlich für die bessere Anbindung. Habe ich auch bei allen Anlagen, die ich installiert habe, so gehalten.

Davon rate ich unbedingt ab, selbst wenn es funktionieren würde, bist du außerhalb der Spezifikation und da gibts auch Bauteile, die nach kurzer Zeit geschädigt sein können. Spannungs-Spezifikation sollte man nie überschreiten.

Genau, damit hast du nicht die maximal mögliche Leistung. Und nochwas zur Parallelschaltung: Eigentlich müsste das funktionieren, weil der Laderegler den Strom regeln sollte, so dass es nie zu einer Überlastung kommt. Das Problem dabei ist das Wort "eigentlich". Bei Mikrowechselrichtern gibts genügend Erfahrung, dass das funktioniert. Es gab nur in den ersten Jahren dieser Mikrowechselrichter mal welche, die davon kaputt gegangen sind. Ist schon länger her.

Bei den ganzen Speichersystemen mit integrierten Ladereglern weiß man es nicht, wie die sich verhalten. Das würde ich lieber nicht austesten, dafür ist das Gerät einfach zu teuer.