Es gibt keine Hybrid-Wechselrichter mit 48V Akkuanschluss bei BKW? Muss ehrlich gestehen, hatte ich noch nie nach gesucht.
Bei zwei Modulen ist alles was mit zusätzlichen Handwerkerstunden zu erreichen ist zu teuer.
Mein Ansatz wäre ein “dummer” Speicher der nur nach Zeitplan einspeist. Im Sommer auf dem Balkon, im Winter abgebaut.
Größe 30-50 % von guten Sommertagen. Nicht an Spitzenwerten orientieren.
Anschaffung erst nach dem Winter.
Einspeisung nach Grundlast, wenn er nicht leer werden sollte, evtl die abendliche TV/PC Zeit mit erhöhter Einspeisung bedienen.
Hausaufgaben vorher, Grundlast ermitteln.
Alternativ ein System mit Smartplugs für die Hauptverbraucher Kühlschrank, PC, TV, etc.
Spätestens dann sollte der Speicher täglich leer werden.
Was ich mich noch frage. Warum hat dein Versorger den Zähler nach der Anmeldung des BKW nicht getauscht?
Sofern das “unredlich” wäre, - auch beim immer wieder empfohlenen Selbstbauakku oder den anderen “unintelligenten” Fertig-Akkus braucht man diverse Zusatzhardware zum Betrieb.
Für den Winterbetrieb, aber auch für andere kleinere Anwendungen finde ich den Akku in der Größe interessant.
Was mich stört: warum bietet man einen Akku ‘direkt vom Hersteller’ auf Kleinanzeigen an? Ist das ein Einzelstück? Zudem, unter dem Anbieternamen findet man einen PV-Großhändler, der diesen Akku über seine Webseite nicht anbietet.
Für mich klingt das Kleinanzeigen-Angebot nicht seriös, würde sowas hier nicht als Beispiel/Empfehlung posten - da wären mir auch 99 Euronen zuzüglich Versand zu viel.
für deinen Zähler gibt es ein Tasmota Lesekopf Skript. Demzufolge misst er nicht, was du ins Netz verschenkt hast, Doch meldet er den Momentanwert der bezogenen Leistung in Watt. Das reicht für eine Nulleinspeiseregelung. Die Reichweite deines WLAN´s ist ein entscheidendes Kriterium.
L.G.
Powerline ?????
"WLan" über das Stromkabel ?
Danke, habe mir gerade die Leseköpfe mal angesehen und muss erstmal das System verstehen.
Die werden mit 230V betrieben (im Zählerschrank ist keine Steckdose!) und funken dann per WLAN an irgendeinen Empfänger, vermutlich direkt der Stromspeicher. Oder brauche ich noch irgendetwas dazwischen? Sowohl Strom als WLAN ist nicht vorhanden. Ob das mit einem Powerline vom 1.OG in den Keller funktioniert, weiss ich nicht. Habe sowas nicht und müßte erst einen kaufen. Für eine erste Bewertung würde ja mir zunächst genügen die Daten stichprobenartig zu bekommen. Gibt es etwas, was man an Handy oder Laptop per USB anschließen kann, um zumindest eine Idee zu bekommen, ob gerade 10W oder 100 W durch die Leitung gehen.
käme auf einen Test an.
Die Leseköpfe kann man auch mit einer Powerbank betreiben. Nur nicht mit jeder da die Leistungsaufnahme manchen Pb zu gering ist.
Ich hab mir erstmal gebrauchte Powerline Teile gekauft, wenn das mit WLAN klappt schaue ich nach Lesekopf. Das mit der Powerbank habe ich auch schon gehört. Mal sehen wie meine reagiert. Danke erstmal für die vielen Infos.
Ich habe zumindest die Vermutung, daß im Bereich des Zählers eventuell elektrische Energie zur Verfügung stehen könnte ![]()
Da muss man ja auch für Powerline dran - bilde ich mir ein.....
Ja, natürlich gibt es neben dem Lichtschalter eine Steckdose, die ich übergangsweise nutzen könnte. Dann würde die Tür vom Zählerschrank aber nicht mehr zu gehen und ein Kabel herumhängen. Alles zu ertragen, wenn das nicht ein allgemein zugänglicher Raum wäre. Meine kleine Installation würde zumindest Fragen aufwerfen…
Den Powerline, der das WLAN herstellt, würde ich im Nachbarraum (mein Kellerraum, mein Strom) anschließen.
Hallo erstmal,
und nun ein Paar gedanken und Erklärungen zu deinem Thema, damit solltest du für dich entscheiden können ob es Sinn macht.
Dein Zähler ist “nur” ein Einrichtungszähler, deshalb steht da nur 1.8.0
Bei einen Zweirichtungszähler würde da 1.8.0 und 2.8.0 stehen.
Mit 500kWh Produziertem Strom, ich gehe mal davon aus das du den Wert über den Wechselrichter ermittelt hast, hast du nicht das Optium, aber einen guten Wert. Ich habe mit 2 Modulen (2x 415Wp) und 800W Wechselrichter, dieses Jahr bis jetzt knapp 650kWh produziert.
Mein Eigenverbrauch ist bei 550kWh, aber ich wohne im eigenen Haus mit Wärmepumpe und Lüftung. Ich habe einiges optimiert, aber mehr würde sich bei mir nicht rechnen. Bei mir lohnt sich ein Speicher nicht, ich könnte nur 100kWh mehr verbrauchen, durch den Verlust von Akku etc. würden daraus nur ca. 80kWh. Ich habe das gleiche Problem das ich nicht mehr Module an den Balkon anbringen könnte. Aber bei dir sieht es mit Sicherheit eher so aus, das du 250-300kWh über den Speicher nicht einspeisen, oder besser gesagt davon etwa 80% mehr selbst verbrauchen könntest. Ich gehe hier von einem aktuellen Eigenverbrauch von etwa 40-50% aus, durchschnittlich liegt der Eigenverbrauch (BKW) bei etwa 30% ohne Speicher.
Der einfachheit rechne ich mal hoch mit 300kWh bzw. 80% davon, das wären 240kWh pro Jahr mehr Eigenverbrauch.
Wenn man jetzt mit 30ct / kWh rechnet, sparst du 240kWh x 30ct = 72 € pro Jahr.
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist zwischen 10 und 15 Jahren. Viele Hersteller geben 10 Jahre Garantie, einige 15 Jahre.
Also je nach Speicher, sollte dieser weniger als 600€ kosten, damit sind die Gesamtkosten gemeint, damit es sich für dich Sinn macht. Klar ist mir auch, dass der Strompreis weiter steigen wird, aber dann werden die Speicher auch günstiger.
Bei neuen Balkonkraftwerken mit Speicher und mehr Modulen sieht die Rechnung natürlich wieder anders aus.
Von weiteren Ausgaben für die genaue Erfassung, würde ich an deiner Stelle absehen.
Also ja ein Speicher macht in deiner Situation Sinn, wenn der nicht zu teuer ist. Klar wirst du damit nicht eine Nulleinspeisung realisieren können, aber das war ja auch nicht die Frage.
Danke für diese Antwort. Ja, der Wert mit den 500 kWh wurde über DTU und App über den Wechselrichter ermittelt. Vermutlich hast du recht, dass man nicht viel Aufwand in die Erfassung stecken sollte. Andererseits juckt es mich schon das alles auszuprobieren. Gleichzeitig finde ich es traurig wie schwierig die Möglichkeiten im Rahmen der Stromverbrauchsermittlung sind.
Gegen das Ausprobieren spricht ja nichts, aber beim Strom hört jetzt der Spaß auf. Sorry.
Der Aufwand hält sich eigentlich in Grenzen, aber du brauchst einen Elektriker dafür.
Entweder muss der den Zähler austauschen, das macht der Netzbetreiber, oder du lasst einen Shelly Pro 3EM in der Verteilung in deiner Wohnung installieren.
Du bekommst auch so einen Zähler wenn du zu Tibber oder ähnlichen wechselt.
Aber bei einem anderem Zähler brauchst du einen Smartmeterleser, der per Wlan angebunden wird, was ja bereits Andere geschrieben haben.
Nur spricht dagegen, das es nicht Wirtschaftlich ist, für deine Anlage und dann macht es eigentlich keinen Sinn mehr.
Ist hier ausführlich diskutiert worden. Der MEhrwert ist gering bis gar nicht gegeben. Wirkungsgrad WR bei Teillast durchaus 70% Verluste Akku beim Ein und Ausspeichern ca. 20% Eigenstromverbrauch Speicher ca. 100 kWh p.a.
Genauso habe ich das auch gemacht und komme bei sonne locker über die Nacht. Ich habe 2 Hoymiles MSA2 und bin damit topp zufrieden. Hab allerdings, als ich den zweiten gekauft habe, da flux noch 4 Platten rangehangen.
Übrigens sollte man, wenn man kann, nicht immer nur auf die Amortisierung schauen, sondern einfach was beitragen zur Energiewende, wenn mann so autarg wie möglich ist, finde ich.