Moin Leute,
ich habe mir letztes Jahr aus 4 Envision ESS 72173207 305 aH und einem JK-BMS einen 12V Akku für ein Campingmobil aufgebaut.
Diesen wollte ich am Ende der Saison mit 80% SOC überwintern lassen.
Ich hatte zwischenzeitig immer wieder mal per Bluetooth nachgesehen wie hoch der SOC ist. Das lief bis Januar auch ganz gut.
Im Februar habe ich es leider etwas vernachlässigt.
Letzte Woche ist mir dann beim erneuten überprüfen aufgefallen, dass ich keine Verbindung mehr bekomme.
Der Akku war leider komplett entladen und mit 1,66 V pro Zelle tiefentladen.
Ich habe den Akku nun zweimal voll aufgeladen (20A Ladegerät) und dazwischen mit 10,5 A wieder entladen.
Eine der Zellen driftet etwas ab. Diese ist langsamer voll und auch langsamer leer. Die Abweichung bewegt sich im Bereich von 0,06 V beim Laden bzw. 0,015 V beim Entladen.
Der Akku speichert mit den von mir genutzten Strömen etwa die vorgegebenen 305 Ah.
Der Innenwiderstand ermittelt durch Spannungsmessen ( R = Delta U / I ) ist bei 10,5 A belastung 0,76 - 0,85 mOhm.
Ist natürlich doof gelaufen und ich sollte das in Zukunft vermeiden.
Ein paar Fehler meinerseits (z.B. Balancing ab 3V einschalten) habe ich schon identifiziert. Warum der Akku dann am Ende so schnell leer war ist mir noch nicht ganz klar. Das muss ich noch komplett verstehen.
Was ich mich nun frage ist, was ich mit dem Akkupack mache.
Die Möglichkeiten wären
- Entsorgen.
- Einfach weiter benutzen, wobei ich nicht weiß ob mir das im Wohnmobil zu heikel ist.
- Eventuell für einen Speicherakku für mein Balkonkraftwerk nutzen. Allerdings müsste man den Akku, soweit ich mich da jetzt informiert habe, auf mindestens 8s erhöhen um ihn sinnvoll zu nutzen. Wäre das mit solchen Zellen irgendwie möglich, da man sie dann ja mit neuen Zellen mixen würde.
Falls ich das mache, hatte ich überlegt den Speicher draußen auf zu bauen, so dass potentiel entstehende Gase nicht in ein geschlossenes Gebäude gelangen.
Was würdet ihr in solch einem Fall machen?
Vielen Dank,
Willem.
