LiFePo4 laden mit einfachem DC/DC-Konverter?

Hallo,

ich plane die Anschaffung eines Systems bestehend aus Victron Multiplus, 16s 48V LiFePo4 Batterie und JK RESS Active Balance BMS.

Weiters habe ich jedoch ein Elektroauto aus dem ich allerdings nur 12V entnehmen kann. Ich würde nun gerne mit den 12V die LiFePo4 batterie laden.
Abgesehen von recht teuren dazidierten 12/48V-Ladegeräten was habe ich für Möglichkeiten?
Würde beispielsweise ein 1000W DC/DC 12V->~55V converter funktionieren oder beschädige ich damit die Zellen?

Vielen Dank
Daniel

Erste Frage: dein Elektroauto liefert wirklich 1000Watt auf 12V, und das über längere Zeit?

Wenn ja, dann wäre eher zu klären, ob der 55V DC Wandler das mitmacht. So eine leere Batterie fühlt sich für den wie ein Kurzschluss an..

Oliver

ja, um genau zu sein sogar mehr.

Ich würde an der 12V-Starterbatterie abgreifen, und solange das AUto läuft wird diese mit 2000W nachgeladen. (Auto selbst braucht aber ~200W)

Gibt einige die ein DIY-V2L System so machen. (Nissan Leaf)

Aufpassen. 1000W entpuppen sich oft als 200 W an 12 V.
Zu der seltsamen Um Lademethode sage ich erst mal nix. Wird schon seinen Grund haben.

Der Boost-Converter muss halt CC-CV können. Und 100A Eingangsstrom.
Der ganze Akt ist natürlich eine üble Energieverschwendung, lohnt sich nur für Nassauer...

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Im allgemeinen macht es keinen Sinn eine Batterie von einer anderen zu Laden - was soll das, man hat nur Verluste? Das wäre nur eine Notlösung im Ernstfall.
Es gibt recht günstige DC Buckconverter und auch Boostconverter, Du suchst ja letzteres.
Aber m.E. ist es sinnvoller entweder von PV oder - in Ermangelung dieser - über Netz zu laden. Ein 1000W SMPSU (Schaltnetzteil) bekommst Du vom Chinesen um die 50 Eur + weitere 60 Eur für ein DPS5020-Buckconverter oder ein XY125-22 Buckkonverter, der schafft sogar über 100V Eingangsspannung und bis zu 2000W.
Das Netzteil sollte mind. 60 oder 80V liefern, damit es passt.

Mehrere Gründe: einerseits die Möglichkeit im Notfall Gefrierschrank auch bei Stromausfall länger laufen zu lassen. Zweitens habe ich eine räumlich getrennte PV deren Überschuss nicht ernsthaft verwertbar ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe würde ein XY12522 für meine Zwecke reichen?
Was ist denn der Wirkungsgrad von dem Converter?

vielen Dank
Daniel

Der Wirkungsgrad ist extrem gut, habe ich selber vor kurzem gemessen. Natürlich schwankt die Effizienz abhängig von der Last, Eingangsspannung, Ausgangsspannung und Strom. Hier habe ich einen ausführlichen Test dazu gemacht: https://m0sfet.com/t/xy-125-22-dc-buckconverter-2000w-bis-140v-input-review/340

Ab ca. 100W liegt der Wirkungsgrad deutlich über 90% und geht dann bis über 99% - da mag es aber auch kleine Meßfehler geben, weil der Eingangsstrom natürlich pulsförmig ist. Im Bereich von wenigen Watt sinkt die Effizienz aber auf 30% und niedriger, weil ein 2000W Gerät natürlich auch einen gewissen Eigenbedarf hat. Im Leerlauf zieht das Teil bei 100V Eingangsspannung wenige mA, 3mA ausgeschaltet, ca. 6 mA mit Display eingeschaltet und 10...30 mA bei Spannungsaufbau am Ausgang je nach Höhe der Spannung.

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Dazu brauchts aber erst mal die höhere (100V) für den XY...... Buck Wandler.

Hier brauchts einen Boost Converter! Limitierender Faktor bei diesen Teilen ist der maximale Eingangstrom. Wenn man 1000W raus kriegen will heisst das gute 90A bei 12V rein angenommen ca. 90% Wirkungsgrad.

Das wär ein Kandidat: 2000w 100a einstellbar DC-DC erhöhen Strom versorgung cc cv Spannungs regler Power Inverter Boost Converter für Auto - AliExpress 502
Scheint auch soweit alles nötige zu können, CC-CV und Unterspannungsabschaltung eingangsseitig.

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Die 100V kommen bei mir direkt von der PV: insges. 4 Module a 445W in 2S2P-Konfiguration. Im Winter komme ich auf knapp über 100, im Sommer auf 90...92V und bis zu ca. 18A. Z.Z. sind es max. 500-600Wp.

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Optimal